Schon seit mehr als drei Jahren wird beim Bahnhof Winterthur Grüze gebaut. Einerseits am Bahnhof selbst, aber beim Bauprojekt geht es primär um eine neue, fast 400 Meter lange Brücke, welche den Bahnhof überquert. Ende 2020 stimmte das Stimmvolk dem Projekt mit einem Ja-Anteil von 61% zu.
Auf der neuen Brücke werden künftig Buslinien sowie nicht motorisierter Individualverkehr fahren, private Motorfahrzeuge werden sie nicht benutzen dürfen. Der Bahnhof Grüze soll damit öV-technisch aufgewertet werden, es entsteht eine Art neue öV-Drehscheibe. Pendler, welche in den Industriebetrieben in der Nähe arbeiten könnten dann beim Bahnhof Grüze auf Busse umsteigen und so den Hauptbahnhof entlasten. Auch für Einwohner in den Quartieren Grüze und Neuhegi werden sich neue Möglichkeiten ergeben.
Auch die Bahnhof-Infrastruktur wurde dem erwarteten Anstieg der Frequenzen angepasst. Die Unterführung wurde verbreitert und die Perrons werden gegenwärtig noch verlängert, um längere Züge zu ermöglichen. Zudem wurden Treppen und Aufzüge von den Perrons zur Brücke gebaut. Die Passagiere können dann auf der Brücke in die Busse umsteigen.
Die eigentliche Brücke ist schon seit einiger Zeit fertig gebaut, im Moment werden Geländer, Wartehäuschen, Strassenlampen und anderes eingebaut. Die Eröffnung findet auf den Fahrplanwechsel im Dezember statt. Am 5. September wird es auf und um die Brücke ein Einweihungsfest geben.




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