In der Schweiz gibt es ja für fast alles ein Museum, auch ein Zollmuseum. Dieses steht auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Gandria, welches seit 2004 zu Lugano gehört. Das Dorf Gandria ist ja auf der gleichen Seeseite wie Lugano, das Zollmuseum befindet sich aber auf der gegenüberliegenden Seite. Das Museum steht etwa 200 Meter westlich der Grenze zu Italien. Dorthin kommt man nur entweder zu Fuss auf einem Wanderweg oder mit dem Schiff von Lugano.
Nach dem Besuch im Grotto mit Nachmittags-Essen hatte ich noch Zeit für einen Besuch im Museum, es ist nur fünf Minuten vom Grotto entfernt. Ich wurde von einer freundlichen, uniformierten Zollbeamtin begrüsst. Ich stellte mir vor, dass sie wahrscheinlich froh um jeden Besucher ist an diesem abgelegenen Ort.
Die Ausstellung verteilt sich auf vier Stockwerke im schmalen Gebäude und auch im Garten sind ein paar Objekte zu sehen. Wie in einem Museum nicht anders zu erwarten ist wird die Geschichte des Zollwesens erklärt und anhand von vielen Objekten visuell sichtbar gemacht. Hauptthemen in der Ausstellung sind der Warenverkehr, die Schmuggelei, die Ahndung des Imports von verbotenen Gegenständen sowie die Migration.
Mir hat das Museum sehr gut gefallen, einerseits aufgrund seiner Lage, aber auch wegen den interessanten Ausstellungsstücken. Am besten gefiel mir das Schmuggel-Uboot im Garten und ich stellte mir vor, wie beengend es für die Schmuggler gewesen sein muss in der Mini-Kiste mit Fusspedal-Antrieb.










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