In meinem Blog berichte ich ja immer wieder mal von meinen Projekten: Gemeindewandern, Länderfliegen Europa, mindestens 150 Länder besuchen und anderes. Einige Leser werden wahrscheinlich ab und zu den Kopf schütteln wenn ich wieder ein neues Land abhaken kann und auf der Reise mit dem Flugzeug unweigerlich zur Klimakatastrophe beigetragen habe. Aber für mich hat ja die Aviatik einen grossen Stellenwert und ich lasse mir hier nicht dreinreden.
Am Wochenende habe ich in der Wochenend-Beilage der NZZ einen interessanten Artikel gelesen über einen Briten, welcher auch so ein Projektmensch ist, allerdings mit viel abenteuerlichen Projekten als es meine sind.
Aktuell arbeitet er daran, die 8 Pole der Unzugänglichkeit zu besuchen. Dabei handelt es sich um 6 Pole an Land und 2 Pole auf dem Wasser. Die Landpole sind Orte auf 6 Kontinenten, welche am weitesten von Meeren entfernt sind und bei den Wasserpolen ist es umgekehrt, dort sind die Orte am weitesten von Land entfernt.
Sieben der acht Pole hat er schon besucht, dabei hat er natürlich viel Abenteuerliches erlebt. Zum Beispiel eine Helikopterlandung mitten im südamerikanischen Dschungel, eine Reise in ein afrikanisches Bürgerkriegsgebiet, ein Besuch in einem nordamerikanischen Indianerreservat oder ein Sprung in den Pazifischen Ozean am abgelegensten Ort.
Als einziger Pol fehlt ihm noch derjenige auf dem Eurasischen Kontinent. Dieser befindet sich in der chinesischen Provinz Xinjiang. Tönt eigentlich machbar, aber dummerweise befindet sich der Pol in einem militärischen Sperrgebiet. Da bräuchte es wahrscheinlich Gespräche auf höchster diplomatischer Ebene, um das Projekt abschliessen zu können.



























