Im linksgrünen Winterthur wird das Velofahren schon seit vielen Jahren gefördert. Mit viel Steuergeld werden Radwege neu gebaut oder verbreitert, grosse Parkhäuser für Velos gebaut, in welchen die Stahlesel gratis eingestellt werden können und in der Verkehrsführung werden Radfahrer prioritär behandelt.
Genau das Gegenteil widerfährt den Autofahrern. Strassen werden zugunsten von Radwegen verschmälert, Parkplätze aufgehoben und in der ganzen Stadt gibt es nur noch blau gekennzeichnete Parkplätze, auf welchen nur noch eine Stunde parkiert werden kann. Zudem werden die Gebühren in den Parkhäusern erhöht. Ein Albtraum vor allem für Handwerker, welche ihr Fahrzeug meistens länger als eine Stunde parkieren müssen.
Gestern fiel mir in der Nähe des Hauptbahnhofs in Winterthur ein Gerät auf, auf welchem die Anzahl durchgefahrener Radfahrer:innen angezeigt werden.1'136'555 wurden seit Anfang Jahr angezeigt, was etwa 3'700 pro Tag entspricht. Dieses Gerät ist für mich ein Sinnbild für die etwas einseitige Verkehrspolitik in der Eulachstadt. Und man möge mir das Sprachungeheuer "Radfahrer:innen" verzeihen, aber es passt einfach zum Thema.




















