Samstag, 11. Juli 2026
Auf der Westseite
Freitag, 10. Juli 2026
Über die Hängebrücke
Auf der Lenzerheide und Umgebung hat es einige Themenwanderungen wie zum Beispiel die Panoramawanderung, welche wir am Mittwoch auf dem Programm hatten. Oder wie gestern der mit der Nummer 749 sehr gut markierte, mit 8.4 km relativ kurze Hängebrückenweg mit Ausgangspunkt Lenz.
Die Temperatur machte uns gegenüber dem Mittwoch etwas mehr zu schaffen. Sie lag in Lenz auf 1350 m natürlich höher als auf 2000 m am Rothorn. Und auf den 500 zu überwindenden Höhenmetern kamen wir schon etwas ins Schwitzen. Der grösste Teil der Route verläuft zwar im Wald, aber auf den breiten Waldstrassen hatte es wenig Schatten.
Der Höhepunkt war natürlich die Überquerung der Hängebrücke im Val Meltger. Sie war zwar mit etwa 50 Metern Länge recht kurz, aber sie wackelte ordentlich und liess den Adrenalinspiegel doch etwas ansteigen.
Wieder zurück in Lenz machten wir noch eine etwa 3 km lange Zusatzschlaufe zum Crap la Tretscha, einem schönen Aussichtspunkt.
Donnerstag, 9. Juli 2026
Auf dem Panoramaweg
Unsere erste Lenzerheide-Wanderung spielte sich auf der östlichen Talseite ab, an der Flanke des Parpaner Rothorns, für Marlise begann sie bei unserem Hotel, für mich aber weiter oben bei der Mittelstation der Rothornbahn auf der Alp Scharmoin. Das ersparte mir einen Aufstieg über 400 hm. Da ich eine mehrwöchige Wanderpause hinter mir hatte wollte ich es nicht übertreiben.
Diese Route war eine sehr gute Wahl. Einerseits aufgrund des nicht allzu alpinen Geländes und einem einfachen Weg mit mässig steilen Auf- und Abstiegen. Und andererseits - besonders in der ersten Hälfte - aufgrund der Offenheit des Geländes, welches eine ungehinderte Aussicht gewährte. Natürlich hatten wir immer die Gipfel auf der Westseite des Tals vor uns wie der Piz Scalottas oder das Stätzerhorn. Aber auch weiter entfernte Gipfel zeigten sich prominent.
Sehr angenehm benahm sich das Wetter. Es war zwar immer mehr oder weniger bewölkt, aber die Berggipfel waren nie in den Wolken versteckt. Und schwitzen mussten wir fast gar nicht, lange waren wir um die 2000-Meter-Grenze unterwegs mit einem feinen Windchen, welches uns abkühlen liess. Und im unteren Teil der Route versteckte sich die Sonne fast immer hinter den Wolken.
Nach für mich 15 und für Marlise 18 Kilometern erreichten wir wieder unser Hotel, den Schweizerhof und genossen wie für uns üblich ein kühles Bier.
Mittwoch, 8. Juli 2026
Graubünden statt Tirol
Eigentlich wollten wir unserem östlichen Nachbarland einen Besuch abstatten, Mayrhofen im Zillertal wäre unser erstes Ziel gewesen. Kurzfristig haben wir aber umgeplant und uns auf der Lenzerheide einquartiert. Im Schweizerhof, dem wahrscheinlich besten Hotel des bekannten Ferienortes.
Hier geniessen wir die etwas angenehmeren Temperaturen und wir beabsichtigen auch die eine oder andere Wanderung zu unternehmen, was im Flachland aufgrund der Hitze nicht ratsam ist.
Montag, 6. Juli 2026
Wanderstatistik 6. Juli
Fünf Einträge fallen in meiner Wanderstatistik auf den heutigen 6. Juli. Seit 2011 gibt es meine Wanderstatistik, zuvor an diesem Tag gemachte Wanderungen sind dort nicht ersichtlich.
2013
Vor 13 Jahren weilten wir auf den Azoren, wo wir auch eine ganze Reihe von Wanderungen machten, so zum Beispiel am 6. Juli im Nordosten der Insel Pico. Für die mit 22.7 km recht lange Wanderung brauchten wir fast 7 Stunden.
Die Route war recht anspruchsvoll, wir wurden aber mit wunderschönen Ausblicken und einer eigentümlichen Vegetation entschädigt.
2014
Von Bilten 1200 hm hinauf zum Hirzli, einem schönen Aussichtspunkt und wieder gleich viel hinunter nach Ziegelbrücke, 15.8 km.
2016
Erste Etappe auf der mit der Nummer 50 markierten ViaSpluga, von Thusis ging es über 18.9 km hinauf nach Andeer.
2017
Mit 20.6 km eine ordentlich lange alpine Route vom Oberalppass zum Tomasee, wo der Rhein entspringt und über den Maighelspass hinunter nach Andermatt. Dabei folgten dem mit der Nummer 49 markierten Vier-Quellen-Weg.
2022
Etwas kürzer war die Route vor vier Jahren von Bergün nach Filisur, sie mass nur 13.7 km.
Samstag, 4. Juli 2026
GV Burckhardt Compression
Die Anreise zur GV der SSE in Sion von letzter Woche dauerte mit vier Stunden recht lang. Dies im Gegensatz zur gestrigen GV der Burckhardt Compression in Oberwinterthur. Schon nach einer halben Stunde war ich vor Ort, nach drei Stationen mit der S-Bahn und einem kurzen Fussmarsch.
alle erhalten traditionellerweise eine Aktie der Burckhardt Compression
349 Aktionäre versammelten sich in der Park Arena, einem Veranstaltungsort gleich gegenüber dem Fabrikareal der Burckhardt Compression, welche Weltmarktführerin bei der Herstellung von grossen Kompressoren ist. 1969 wurde Burckhardt von Sulzer übernommen und 2002 wieder verselbständigt.
Die gestrige GV wurde erstmals vom neuen VR-Präsidenten Jacques Sanche geleitet. Gleich zu Beginn versprach er den Teilnehmern, die GV in einer Stunde über die Runde zu bringen. Ganz gelungen ist das nicht, aber für die wenigen Minuten zu lange hatten die Anwesenden Verständnis.
Sanche, der CEO und CFO berichteten über ein grundsätzlich erfolgreiches Jahr. Der Umsatz war zwar leicht tiefer, aber der Gewinn lag etwa auf der Höhe des Vorjahres, was die Ausschüttung einer gleich hohen Dividende ermöglicht. Sorgen bereitet aber der Bestellungseingang, welcher schon letztes Jahr, aber auch dieses Jahr massiv eingebrochen ist. Das hat mit der unsicheren geopolitischen Lage zu tun, welche viele Kunden dazu bewegt, grössere Investitionen aufzuschieben. Das Management hofft natürlich, dass sich die Situation verbessern wird und der Bestellungseingang danach umso kräftiger zulegen wird.
Wie immer fand der kulinarische Teil der Burckhardt-GV in einer alten Lagerhalle neben der Park Arena statt. Dieses Jahr wurde ein reich belegter Spanischer Teller serviert mit Tortillas, Pouletspiesschen, Gazpacho, Kartoffeln und vielem mehr.
Freitag, 3. Juli 2026
Eröffnung Mehrspur Zürich-Winterthur
Gestern wurde das Mega-Projekt Mehrspur Zürich-Winterthur in Dietlikon offiziell eröffnet, BR Albert Rösti war als zuständiger Minister natürlich dabei. Ich berichtete ja hier kürzlich über dieses Projekt, dessen zentrales Element der 9 km lange Brüttener Tunnel sein wird.
In einem Artikel in der heutigen NZZ las ich, dass es bei der Eröffnungsfeier auch Störgeräusche gegeben hat. Einerseits forderte Rösti den Kanton Zürich auf, inskünftig mit Forderungen für neue öV-Projekte etwas zurückhaltender zu sein. Und dann gab es einen Aktivisten, welcher gleich den Abbruch des Projektes forderte, weil es zu überrissen sei und zu wenig Nutzen bringen würde.
ein Quantensprung gegenüber heute (Bild NZZ)
Interessant noch ein finanzieller Aspekt: In den nächsten 10 Jahren wird jeden Tag eine Million Franken verbaut. Kein Wunder bei einem solch komplexen Projekt.




























