Freitag, 3. April 2026

Unsere Gruppe

Mit 28 Teilnehmern und einer Reiseleiterin war unsere Gruppe recht gross, fand ich. Der erste Treffpunkt war am Abreisetag vor dem Abfluggate im Flughafen Zürich. Dort sahen sich die Teilnehmer zum ersten Mal. So richtig kennengelernt hat man sich aber erst nach der Einschiffung auf die Scenic Eclipse II in Lautoka auf den Fiji-Inseln. Sowohl in Singapur als auch in Sydney und auf Fiji gab es keine gemeinsamen Aktivitäten, jeder konnte den Aufenthalt individuell gestalten.

Bei der Einschiffung wurden wir dann vom Personal des Schiffes herzlich mit Champagner in der Lounge empfangen. Das war der erste Moment, um sich gegenseitig zuzuprosten und vorzustellen. Natürlich duzten sich spätestens jetzt alle, die Geschlechtsnamen wurden gar nie verwendet.

Champagner-Empfang nach der Einschiffung

Wir fühlten uns sofort wohl in der Gruppe. Mit unserem Alter lagen wir etwa in der Mitte oder etwas unterhalb des Durchschnitts aller Teilnehmer. Und alle waren erfahrene Reisende, welche sich wie wir einmal etwas Besonderes leisten wollten. Und niemand fiel durch ein besonderes Verhalten auf wie elitäres Gehabe, Besserwisserei oder Nörglerei. Natürlich gab es Teilnehmer mit etwas erhöhtem Kommunikations-Bedürfnis, aber nie wurde jemand unanständig oder ausfällig.

Speziell erwähnen möchte ich Walter (mit gleichem Jahrgang wie ich) aus Bauen, welcher die ganze Reise im Rollstuhl mitgemacht hat. Zusammen mit seiner Partnerin Iris hat er alle Herausforderungen problemlos gemeistert. In Busse ein- und aussteigen, Treppen hoch und runter, Kayakfahren, Schnorcheln: alles kein Problem und wir mussten nie auf ihn warten.

das Inserat in der Coop-Zeitung

Zusammengeschweisst hat auch die Tatsache, dass sich alle aufgrund eines Inserates in der Coop-Zeitung vom Mai letzten Jahres für diese Reise entschieden haben. Die meisten liessen sich von der Eleganz der im Inserat abgebildeten Scenic Eclipse II anstecken. Das war auch bei mir der Fall: Als ich das Bild sah wusste ich sofort, dass ich unbedingt einmal damit fahren will.

Donnerstag, 2. April 2026

Die Zeitreise

Unsere Reise rund um den Globus war auch eine Zeitreise. Sieben Mal mussten wir unsere Uhren auf eine neue Zeit einstellen:

Zürich - Singapur + 7 Stunden
Singapur - Sydney + 3 Stunden
Sydney - Fiji + 1 Stunde
Fiji - Tonga + 1 Stunde
Tonga-Cook Islands + 1 Stunde
Papeete - Los Angeles + 3 Stunden
Los Angeles - Zürich + 9 Stunden

Zusammengezählt haben wir also 25 Stunden vorgestellt. Normalerweise wären es ja 24 Stunden, da während unseres Aufenthalts in Los Angeles aber in Europa auf Sommerzeit umgestellt wurde war es eine Stunde mehr.

Speziell war für uns der 17. März, welchen wir zweimal erleben durften, denn zwischen Tonga und Niue überquerten wir die Datumsgrenze in östlicher Richtung. Wir durften also unsere Uhren um einen ganzen Tag zurückstellen. Auf dem Schiff erhielten wir dafür sogar ein Zertifikat:



Die Datumsgrenze verläuft zwischen dem Nord- und dem Südpol entlang des 180. Längengrades. Allerdings nicht als gerade Linie, denn dadurch hätten diverse Inselstaaten zwei verschiedene Daten. Um das zu verhindern wurde die Datumsgrenze um Inselgruppen herum gelegt, was dazu führte, dass die Grenze ziemlich grosse Ausbuchtungen in westlicher oder östlicher Richtung hat.

Mittwoch, 1. April 2026

Die Flüge

Sechsmal ging es auf unserer Weltreise in die Luft:


Der erste Flug von Zürich nach Singapur war mit 12 Stunden und 2 Minuten der längste, der kürzeste mit 37 Minuten der Helikopterflug über die Insel Aitutaki mit Start und Landung auf der Scenic Eclipse II.

Airbus H130 (Bild Flightradar24)

Dieser Flug war auch der Höhepunkt der ganzen Reise, welche eh schon mit unzähligen Highlights vollgepackt war. Auf dem Flug durften wir die Insel Aitutaki und das sie umgebende Riff aus der Vogelperspektive geniessen und konnten uns an den unglaublichen Farben kaum sattsehen. Und dies 39 Jahre nach unserer Hochzeitsreise, auf welcher wir den Besuch der Insel aufgrund eines Streiks verpassten. Der Heli mit dem Typ Airbus H130 war bisher in meiner Flugstatistik nicht vertreten.

Bisher nicht vertreten war auch die für mich neue Airline Air Tahiti Nui.


Die Flugstatistik habe ich aufdatiert, sie kann online abgerufen werden.

Dienstag, 31. März 2026

Traumreise beendet

Mit dem Flug von Los Angeles nach Zürich ging gestern unsere Traumreise rund um den Globus zu Ende. Im Gepäck hatten wir unendlich viele schöne Erinnerungen an viele besuchte Orte, Begegnungen mit lokalen Bevölkerungen, neue Bekanntschaften in der Reisegruppe und auch an die luxuriöse Fahrt mit der Scenic Eclipse II durch die Südsee.



Jetzt müssen wir erst einmal den Jetlag und die Zeitdifferenz bewältigen, ich werde dann noch einige Einträge als Reisebericht schreiben.

Sonntag, 29. März 2026

Los Angeles

Der Freitag war ein langer Tag für uns. Frühstück im Hilton Moorea Lagoon, herumhängen an Pool und Beach bis 16 Uhr, Transfer zur Fähre nach Papeete, gemeinsames Nachtessen in Papeete, Transfer zum Flughafen, Flug mit Air Tahiti Nui um Mitternacht nach Los Angeles mit Landung um 10:40.

Hafen von Papeete vor der Abreise

Dann die mühsame Einreise in Los Angeles, wo wir 1 Stunde und 40 Minuten bei der Passkontrolle anstehen mussten. Ankunft dann im Hotel Fairmont Plaza am frühen Nachmittag.

Ankunft in Los Angeles

Abends gönnten wir uns in einem Steakhouse frische Austern und ein feines Steak. Zum Steakhouse wollten wir mit einem Taxi fahren, was sich aber als unpraktisch erwies. Taxis gibt es in L.A. fast keine mehr, deshalb mussten wir die Uber App herunterladen und ein Uber-Fahrzeug bestellen, was dann bestens klappte.


Heute Sonntag müssen wir unsere Koffer zum letzten Mal auf dieser Reise packen, abends geht es mit der Swiss wieder nach Hause, womit unsere Weltumrundung zu Ende geht.

Freitag, 27. März 2026

Relaxtag auf Moorea

Der freie Tag auf Moorea am Donnerstag spielte sich für uns in der Hotelanlage des Hilton Moorea Lagoon ab. Als wir morgens zum Frühstück gingen war es so heiss und schwül, dass wir keine Lust hatten, etwas ausserhalb des Resorts zu unternehmen.

der kleine Pool...

...und der ganz grosse

Unsere Aktivitäten beschränkten sich deshalb auf Frühstücken, abwechslungsweises Baden im Pool und im Meer, Standup Paddeln, Kanufahren, Spaziergang durch die Hotelanlage, Drink an der Bar und Nachtessen. Die meisten unserer Schweizer Gruppe hatten auch keine weitergehenden Pläne.

wenn man genau hinschaut sieht man Marlise auf dem SUP

Heute Freitag gibt es etwas mehr Stress. Um 16 Uhr werden wir im Hotel abgeholt, dann geht es mit der Fähre zurück nach Papeete und nach einem gemeinsamen Nachtessen erfolgt der Transfer zum Flughafen. Dort müssen wir vom Südsee-Paradies Abschied nehmen, unsere Reise wird mit Ziel Los Angeles weiterhin in östlicher Richtung verlaufen.

Donnerstag, 26. März 2026

Moorea

Am Mittwochmorgen mussten wir unser Traumschiff, die luxuriöse Scenic Eclipse II, schweren Herzens verlassen. Nach den vielen schönen Erlebnissen zwischen Fiji und Tahiti mit vielen neuen Bekanntschaften galt es, Abschied zu nehmen.

Ausschiffung in Papeete...

...danach mit der Fähre (rechts) nach Moorea

Es geht jetzt aber noch für zwei Tage auf die Nachbarinsel Moorea, wo wir im 5* Hilton Moorea Lagoon komfortabel logieren. Zwar nicht in einem der Overwater Bungalows, sondern in einem Gartenbungalow, was aber auch nicht schlecht ist.

Polynesischer Abend auf Moorea...

...mit leckeren Sachen wir Spanferkel...

...Austern und Crevetten

Viel steht hier nicht mehr auf dem Programm, es werden zwei Entspannungs-Tage sein.