Donnerstag, 19. März 2026

Niue

Unsere zweite Ausgabe des 17. März spielte sich bei und auf der Insel Niue ab. Die 261 km2 kleine Koralleninsel liegt zwischen Tonga und den Cookinseln. Die Insel gilt als selbständiges Land, welches aber mit Neuseeland assoziiert ist. Auf der Insel leben nur etwa 2'000 Einwohner, viele sind nach Neuseeland ausgewandert, wo viel mehr Niuaner leben.

unsere Scenic Eclipse II vor Alofi, der Hauptstadt von Niue

Nach der Ankunft unseres Schiffes vor der Hauptstadt Alofi dauerte es noch etwas, bis die ersten Passagiere mit einem Tenderboot auf die Insel übersetzen konnten. Die Polizei- und Zollbeamten wollten alles noch einmal genau checken, bevor sie die Insel für den Besuch freigaben. Zwei Polizisten und eine Zollbeamte nahmen auf dem Schiff auch noch das Frühstück ein.

durch eine Tropfsteinhöhle...

...ging es zu einer Höhle mit Bademöglichkeit

wunderschöne Felsenbucht

Kurz nach Mittag waren wir an der Reihe für eine Inselbesichtigung. In einem Bus gab es eine Besichtigungsfahrt durch Alofi und anschliessend besuchten wir zwei Küstenorte mit Badegelegenheiten. Die Insel machte auf uns einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck. Das dürfte damit zusammenhängen, dass Neuseeland dafür sorgt, dass der Lebensstandard in Niue mit Neuseeland vergleichbar ist.

Dienstag, 17. März 2026

Auf Zeitreise

Heute sind wir nicht nur geographisch auf Reise, sondern auch zeitlich. Wir erleben nämlich den Dienstag, 17. März heute zum zweiten Mal, wir konnten unsere Uhren um einen Tag zurückstellen. Wir sind ja auf unserer Reise immer in östlicher Richtung unterwegs und mussten die Uhren fast jeden Tag um eine oder mehrere Stunden vorstellen, die Tage waren für uns also meistens kürzer als 24 Stunden. Und letzte Nacht überquerten wir zwischen Tonga und Niue die Datumsgrenze und dürfen darum den 17. März nochmals erleben. Damit ist uns die Schweiz jetzt zeitlich 12 Stunden voraus.

Einfahrt in die Inselwelt von Tonga vor Sonnenaufgang


Gestern gingen wir auf der zu Tonga gehörenden Insel Vava'u an Land. Zuerst erstiegen wir den Mount Talau, von wo wir das Dorf Neiafu überblicken konnten. Anschliessend wurden wir mit einem Bus zu weiteren Aussichtspunkten gefahren und erhielten Einblick in das Leben der auf diesen abgelegenen Inseln wohnenden Leute.





Im Moment liegt unser Schiff vor der Insel Niue, welche wir am Nachmittag besuchen werden.

Seetag zwischen Fiji und Tonga

Da der Besuch auf der fijianischen Insel Aiwa vom lokalen Gouverneur kurzfristig verboten wurde gab es von Sonntagabend bis Dienstagmorgen einen Seetag respektive eineinhalb Seetage. Langweilig wurde es und dabei aber nicht, auf der Scenic Eclipse II gibt es ein vielseitiges Angebot, um die Zeit sinnvoll zu verbringen. Entweder man kann sich in diversen Restaurants verpflegen, an einem der verschiedenen Präsentationen teilnehmen, im Gym die Fitness auf Vordermann/frau bringen, auf den Decks herumliegen und etwas lesen, sich mit neuen Freunden in der Bar auf einen Drink treffen oder wie wir in der Guest Laundry Wäsche waschen.

den Gästen stehen 2 Helis für Rundflüge zur Verfügung

Ab und zu haben wir natürlich auch ins weite Meer hinausgeschaut um zu sehen, ob es etwas Interessantes zu sehen gibt. Vielleicht eine Insel, ein anderes Schiff oder Delphine. Aber ausser ein paar Vögeln und fliegenden Fischen gab es rein gar nichts zu sehen. Weiter erstaunlich ist das nicht, denn wir sind ja mitten auf dem grössten Ozean der Welt unterwegs, wo die Distanzen zwischen den Inseln teilweise gewaltig sind.


Besuch auf der Brücke

Am Dienstagmorgen kurz nach Sonnenaufgang sind wir bei der zu Tonga gehörenden Insel Vava'u angekommen. Unser Schiff hat vor dem Ort Neiafu geankert. Wobei einen richtigen Anker hat das Schiff nicht, denn es wird mittels GPS-Technologie automatisch an der gewünschten Position fixiert.

Das Schiff ist mit 224 Passagieren übrigens ausgebucht, aber man hat nie Dichtestress, weder auf dem Schiff mit seinen grosszügigen Räumen noch auf Ausflügen. Die aus 28 Teilnehmern und einer Reiseleiterin bestehende Schweizer Gruppe ist sehr angenehm, es sind alles sehr nette Leute, die meisten so etwa in unserem Alter. Und für fast alle ist es die oder mindestens eine von Reisen des Lebens.

Sonntag, 15. März 2026

Savusavu

Gestern Sonntag verbrachten wir etwa fünf Stunden auf der fijianischen Insel Vanua Levu. Unser Schiff war im Hafen der Stadt Savusavu verankert, die Passagiere wurden mit Shuttlebooten an Land gebracht. Mit einem alten Schulbus ging es in einer schönen, ca. 45 Minuten dauernden Fahrt zu einem Salzsee, auf welchem wir in einer Gruppe mit Kayaks fahren konnten. Etwa 1.5 Stunden waren wir auf dem See und genossen die unberührte Natur mit den Mangrovenwäldern. Allerdings setzte uns die Hitze ordentlich zu und wir waren froh, als wir wieder aus dem Kayak steigen konnten.

unser Schiff im Hafen von Savusavu

Heute Montag mussten wir die Uhren nochmals eine Stunde vorstellen und wir sind jetzt der Schweiz satte 12 Stunden voraus. Beim Wechsel in die nächste Zeitzone werden wir dann das Datum um einen Tag zurücksetzen können.


Für heute wäre eigentlich ein Landgang auf der winzigen Insel Aiwa geplant gewesen, aber die lokalen Behörden haben uns kurzfristig die erforderliche Bewilligung entzogen. Deshalb gibt es heute einen reinen Seetag, wir sind also bis Dienstagmorgen Richtung Osten unterwegs.

Samstag, 14. März 2026

Unser Traumschiff

Gestern begann unsere Reise mit der Einschiffung auf die Scenic Eclipse II sozusagen neu. Bisher waren wir ja mit Flugzeugen unterwegs und nächtigten in Hotels, jetzt hat sich das völlig verändert. Für uns ist eine Schifffahrt zwar nicht ganz neu, aber doch eher ungewöhnlich.

 

Willkommens-Apéro an Bord

Die Scenic Eclipse II ist für uns und auch für die anderen Passagiere eine Art Traumschiff, es handelt sich um eine luxuriöse Jacht mit nur etwas mehr als 100 grosszügigen Suiten. Das Verhältnis zwischen Passagieren und der Crew ist fast 1:1. Für jede Suite steht ein Butler zur Verfügung, welcher einem fast alle Wünsche erfüllen kann. Und kulinarisch wird man in etwa 10 Restaurants verwöhnt. Das Portemonnaie kann man samt Kreditkarten im Safe lassen, denn alle Mahlzeiten, Getränke und Trinkgelder sind inbegriffen.


unsere Suite

In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind wir bereits von der fijianischen Hauptinsel Viti Levu zur Nebeninsel Vanua Levu gefahren und liegen jetzt bei Savusavu bis Sonntagabend vor Anker.

 

Freitag, 13. März 2026

Bula!

Seit gestern Abend werden wir auf Schritt und Tritt mit dem Wort "Bula!" begrüsst. Das begann schon nach der Landung auf der Pazifikinsel Fiji, als uns das Bodenpersonal nach der Öffnung der Tür fast im Chor begrüsste. Und so ging es natürlich auch in unserem Hotel, einem Sofitel, weiter.




Hier auf Fiji geniessen wir heute Freitag einen Tag zum Relaxen am Pool, der Beach und in den Restaurants. Dies bevor es dann morgen - wer hätte das gedacht - schon wieder weiter gehen wird.

Mittwoch, 11. März 2026

Unser Tag in Sydney

Unser Aufenthalt in Sydney beschränkt sich auf etwa zwei Tage. Auf den Nachmittag nach der verspäteten Ankunft aus Singapur, dem gestrigen Tag (Mittwoch) zur freien Verfügung und den heutigen Morgen, bevor es schon wieder zum Flughafen, denn unsere Reise ist noch nicht zu Ende und sie wird auch nicht so schnell zu Ende gehen.

Nach dem Frühstück wollten wir zu Fuss über die Harbour Bridge, welche sich über den Hafen nach North Sydney wirft. Von unserem Hotelzimmer aus ist sie - natürlich neben dem Opera House - die Hauptdarstellerin und ich könnte stundenlang zusehen, wie sich der Verkehr über die Brücke bewegt, dies meist ohne Stau.

auf der Harbour Bridge

Etwa eine halbe Stunde dauert die Überquerung, dabei hat man immer die Stadt, das Opernhaus und den regen Schiffsverkehr im Blick. Wir haben uns zuvor mit Sonnencrème eingeschmiert, denn die Sonne scheint ungehindert und sie hat ordentlich Power.

Nach der Rückkehr wollen wir uns das Opernhaus aus der Nähe anschauen. Das 1973 eröffnete Gebäude ist aufgrund seiner eigenwilligen Architektur wohl eines der berühmtesten der Welt. Aus jedem Blickwinkel sieht es anders aus. Wir begnügen uns mit einer Aussenbesichtigung und verzichten auf eine Führung in den Innenräumen.



Anschliessend gibt es einen kurzen Rundgang durch den gleich neben dem Opernhaus gelegenen Botanischen Garten mit vielen alten Bäumen, exotischen Pflanzen und einer Teichanlage.

im Botanischen Garten

Am Nachmittag haben wir noch etwas Zeit und wir entscheiden uns beim Circular Quai - von dort fahren die Personenfähren in alle Richtungen - für eine einstündige Hafenrundfahrt mit einem Ausflugsboot. Dabei sehen wir nicht nur die Harbour Bridge und das Opernhaus vom Wasser aus, sondern noch viele andere interessante Gebäude und Quartiere wie zum Beispiel das teuerste Wohngebiet von ganz Australien mit Anliegen, welche für fast 100 Millionen Franken gehandelt wurden.

Hafenrundfahrt

Zum Abschluss des Tages gönnten wir uns ein feines Nachtessen mit Crevetten, Salat und einem Känguruh-Filet. Dazu einen dazu passenden Roten aus dem Barossa Valley.

Der heutige Flug wird nur vier Stunden dauern und wir hoffen, dass es diesmal keine Verspätung geben wird.