Seit unserer Wanderung von Scharmoin auf dem Panoramaweg hinunter zur Lenzerheide hatte es auf unserem Wandernetzwerk bei Scharmoin einen Startort ohne Verbindung nach Osten. Diese Art Lücke haben wir gestern geschlossen. Diesmal fuhren wir beide mit der Gondelbahn nach Scharmoin. Bei der Talstation staunten wir ob den Massen an Bikern, welche wahrscheinlich den ganzen Tag rauf und runter sausen. Wir wussten nicht einmal, wie wir uns in der Schlange der Biker einordnen sollten, ohne diese zu stören.
Richtung Osten folgten wir dem Wegweiser zum Wasserfall, welcher in 50 Minuten auf einem schmalen, aber problemlosen Bergweg erreicht werden kann. Wir fragten uns, ob der Wasserfall bei dieser Trockenheit überhaupt Wasser führt, bei unserer Annäherung konnten wir ihn aber gut hören und auch ein Bisschen sehen. Um ihn besser zu sehen stiegen wir auf einem Weg weiter auf, es stellte sich aber heraus, dass wir ihn ganz aus den Augen verloren. Wahrscheinlich hätten wir uns ihm auf einem anderen Weg annähern sollen.
Zurück wollten wir aber nicht und wir stiegen weiter auf Richtung Alp Sanaspans. Der Weg stellte sich aber als recht alpin heraus, es war eine anstrengende Angelegenheit mit vielen hohen Stufen und rutschgefährdeten Abschnitten.
Bei der bedienten Alphütte auf etwas über 2000 müM genossen wir die Aussicht und nahmen den Abstieg auf einer breiten Alpstrasse in Angriff. Je mehr Höhe wir verloren desto wärmer wurde es auf der Strasse fast ohne Schatten. Zurück im Hotel waren wir froh um eine Abkühlung im Pool.





























