Montag, 9. März 2026

Das neue Singapur

Nach dem langen Flug und dem Transfer ins Hotel Parkroyal Collection Marina Bay brauchte ich zuerst etwas Ruhezeit und eine erfrischende Dusche. Auf dem Reiseprogramm war der Rest des Tages zur freien Verfügung der Teilnehmer.

der eindrückliche Innenhof unseres Hotels

Gegen Mittag machten wir uns auf den Weg, die nähere Umgebung des Hotels zu erkunden. Diese bestand vor allem aus dem Gebiet der Marina Bay, welche von einigen Sehenswürdigkeiten gesäumt ist.

links das Marina Bay Sands, rechts ein Museum

Blick über den Park und den Hafen

Zum Beispiel die eindrückliche Skyline der Business City mit Wolkenkratzern von Banken und anderen Unternehmen. Dann die Merlion genannte Skulptur eines Wasser speienden Löwen, das Wahrzeichen von Singapur. Oder der schöne Park mit echten und künstlichen Bäumen, einem klimatisierten Botanischen Garten und einer grossen Halle mit exotischen Pflanzen und vielen Dinosaurier-Exponaten.


Das Ganze wird aber überragt vom Marina Bay Sands Hotel. Das Hotel mit drei Türmen und einer darauf liegenden Plattform mit Restaurants, Swimming Pool und einer Aussichts-Terrasse mit einem atemberaubenden Ausblick über die Stadt und den Hafen.

im der Dinosaurier-Halle

Wir waren ja schon früher in Singapur, der letzte Besuch liegt aber doch schon 30 Jahre zurück. Die Stadt hat sich in dieser Zeit total neu erfunden. Früher war die Orchard Road das touristische Zentrum, diese ist heute aber nur noch ein Nebenschauplatz. Alles konzentriert sich heute auf die Gegend der Marina Bay. Und ich würde fast behaupten, dass das heutige Wahrzeichen von Singapur nicht mehr der Merlion, sondern das Marina Bay Sands ist.


Merlion

Heute Nachmittag geht es schon wieder zum Flughafen, von wo der Weiterflug gebucht ist.

Sonntag, 8. März 2026

Happy Landing

Am Sonntagmorgen um viertel vor sechs Lokalzeit setzte die B-777 der Singapore Airlines von Zürich herkommend sanft auf der Piste des Flughafens Changi auf, für uns ein Happy Landing.

viel Platz in der Business Class

Der 12stündige Nonstop-Flug fühlte sich aber megalang an, besonders die letzten 4 bis 5 Stunden schienen nicht zu vergehen. Aber immerhin waren wir in der komfortablen Business Class mit XXL-Sitzen gebucht, welche sich in flache Betten verwandeln lassen.

das erste Bild von Singapur aus dem Hotelzimmer

Bei der Gepäckausgabe in Singapur versammelte sich die mit 26 Teilnehmern doch beachtliche Gruppe zum ersten Mal. Alle waren aber zu müde, um noch viel zu reden.

Übrigens, am Abfluggate in Zürich trafen wir unseren Nachbarn an, welcher in Seuzach gleich neben uns wohnt. Ein sehr überraschender und lustiger Zufall. Er gehört aber nicht zu unserer Gruppe, er war unterwegs nach Vietnam.

Freitag, 6. März 2026

Morgen geht's los

Die Koffer sind gepackt und wir sind eingecheckt für den morgigen Flug Richtung Osten. Zum Glück wird unser Flugzeug nicht im Nahen, sondern im Fernen Osten landen. In Singapur, dem Stadtstaat nahe des Äquators. Gebucht sind wir auf der Singapore Airlines, einer der weltweit renommiertesten Airlines.

mit einer B-777 (Bild Wikipedia) geht es nach Singapur

Diesmal sind wir nicht alleine unterwegs, sondern in einer geführten Schweizer Gruppe. Aus wievielen Teilnehmern die Gruppe besteht werden wir erst morgen am Flughafen erfahren, wir sind gespannt.

Singapur ist aber nur ein Zwischenziel, nach einem kurzen Aufenthalt mit Hotel-Übernachtung geht es noch weiter Richtung Osten. Wohin werde ich aber erst später verraten. Jetzt freuen wir uns aber zuerst einmal auf die erste Etappe und wir hoffen, dass alles planmässig verläuft. Mein nächster Eintrag folgt voraussichtlich im Laufe des Sonntags.

Mittwoch, 4. März 2026

Getätscht in Tätsch

Vor einer Woche erschraken wir mittags ordentlich, als wir plötzlich einen lauten Knall hörten und Vibrationen verspürten. Es hörte und fühlte sich fast so an wie wenn gleich nebenan ein Flugzeug abgestürzt oder ein Tankwagen explodiert sei. Aber ein Blick aus den Fenstern liess uns nichts Aussergewöhnliches erblicken. Der Grund für den Knall wurde nachmittags in den Radio-Nachrichten geliefert: In Illnau habe sich eine ungeplante Explosion ereignet.

zerstörter Schopf...

...auf dem Versuchsgelände "Tätsch" in Illnau

Der Vorfall wurde in den Medien ziemlich breit ausgerollt. Es wurde berichtet, dass sich die Explosion im Gebiet Tätsch nordöstlich von Illnau auf dem Gelände eines Sprengstoff- und Brandversuchsbetriebes ereignet habe. Und dass mehrere hundert Kilogramm Sprengstoff hätten entsorgt werden sollen und es dabei zur ungeplanten Explosion gekommen sei. Glücklicherweise sei niemand schwer verletzt worden, die beiden beteiligten Personen seien nach der ambulanten Behandlung der leichten Verletzungen wieder nach Hause gegangen.

Dienstag, 3. März 2026

Der Ämtlerwäg

Vor einer Woche waren wir auf dem Ämtlerwäg unterwegs, auf der vierten und letzten Etappe. Hier die Karte mit den vier Tracks (die Nummern 1-4 bezeichnen die jeweiligen Startorte):

Die Startorte 3 bei Hedingen und 4 bei Sihlwald liegen ausserhalb des Ämtlerwägs. Zurückgelegt haben wir 64.2 km und wir brauchten 17 Stunden und 31 Minuten.

Wer sich die vier Etappen genauer ansehen möchte kann das auf Komoot tun.

Montag, 2. März 2026

Besuch von Rya

Gestern war die kleine Rya zum ersten Mal bei uns zu Besuch, natürlich zusammen mit ihren Eltern. Das mittlerweile gute zwei Wochen alte Mädchen hat die drei-Kilo-Marke überschritten, sie ist aber immer noch sehr zart und fragil. Aber natürlich genossen wir es, Rya selbst in die Arme zu nehmen und zu beobachten, wie aufmerksam sie in der für sie neuen Umgebung ist.

Sylvia mit Rya und Fiona

von links Gaël, Manuela, das Grosi, Sylvia mit Rya, Tim

Jetzt wird es etwa einen Monat dauern bis wir sie das nächste Mal sehen werden, denn Ende dieser Woche werden wir für gute drei Wochen auf Reise sein. Mehr dazu in den nächsten Tagen.

Sonntag, 1. März 2026

Winterthur von A bis Z - N wie Neuhegi-Grüze

Neuhegi-Grüze wird das etwas ausserhalb des Zentrums gelegene Stadtgebiet zwischen den Bahnlinien Winterthur-Frauenfeld und Winterthur-Wil genannt. In früheren Jahren haben sich dort viele Industriebetriebe niedergelassen, so zum Beispiel Zimmer Biomet, Stadler Rail oder die Burckhardt Compression. Auch eine Giesserei von Sulzer stand früher in diesem Gebiet, diese wurde aber schon vor vielen Jahren geschlossen und zurückgebaut.


In den letzten Jahren wurden auch viele moderne Wohnblöcke aus dem Boden gestampft, gegenüber früher stieg die Einwohnerzahl deutlich an.

Neuhegi-Grüze gilt als Stadtentwicklungs-Gebiet. In den kommenden Jahren soll Wohnraum für 4'500 Einwohner entstehen und es sollen 8'000 neue Arbeitsplätze dazukommen. Insgesamt soll das Gebiet dichter genutzt werden und es wird eine Durchmischung von Wohnraum und Arbeitsplätzen angestrebt. Zudem soll die Attraktivität für die Einwohner verbessert werden.

Neuhegi-Grüze zwischen den Bahnlinien
nach Frauenfeld (oben) und Wil (unten)

Helfen soll bei der Entwicklung die gegenwärtig sich noch im Bau befindliche Querung Grüze, das ist eine Brücke über die Gleisanlagen beim Bahnhof Grüze. Dazu werde ich später einen separaten Eintrag schreiben.