Montag, 23. Februar 2026

Ailsa Craig

Während den Olympischen Spielen verfolgte ich unter anderem auch ab und zu Curlingspiele, darunter auch den gestrigen Final der Frauen. Die Sportart ist zwar nicht so athletisch und spektakulär wie Alpin-Skirennen oder Skispringen, aber durchaus spannend. Ich staune immer wieder ob den von den Spielern angewendeten Taktiken und der Präzision beim Spielen der Steine.

ein Curlingstein wiegt etwa 19 kg und kostet 800 Euro

Vor dem Beginn des Finalspiels erklärte ein Fachmann die Beschaffenheit der Curlingsteine, dabei erwähnte er auch, dass fast alle von einer kleinen schottischen Insel stammen. Das wollte ich etwas genauer wissen und Google lieferte mir die Antwort prompt. Es handelt sich um die nur etwa einen Quadratkilometer grosse Insel Ailsa Craig vor der schottischen Westküste. Auf dieser Insel vulkanischen Ursprungs kommt eine seltene Granitart vor, welche für die Curlingsteine abgebaut wird. Der Stein zeichnet sich durch eine grosse Härte verbunden mit Wasserdichte aus. Da die unbewohnte Insel als Naturschutzgebiet gilt dürfen nur offene Steine abgebaut werden, es darf also nicht gegraben oder sogar gesprengt werden.

Ailsa Craig

Ich habe auch ein Bild der Insel gefunden und fand es lustig, dass die aus Distanz fotografierte Insel schon fast wie ein Curlingstein aussieht.

Sonntag, 22. Februar 2026

Flugstatistik 22. Februar

Vier Einträge habe ich in meiner Flugstatistik für den 22. Februar gefunden:

Im Jahr 1980 ging es mit dem legendären Swissair-Jumbo HB-IGA "Genève" von Zürich nach New York. Schon nach zwei Übernachtungen ging es wieder nach Hause. Das war eine meiner vielen Kurztrips in die USA. Das Retourticket auf Standby-Basis in der Economy Class kostete damals so um die 100 Franken.


1990 ging es wieder in die USA, die DC-10 HB-IHF der Swissair brachte uns von Zürich nach Chicago, wo wir einen Anschlussflug mit der American Airlines nach Denver hatten. Tags darauf ging es noch weiter mit der United Airlines nach Aspen. Dort genossen wir eine Woche lang das Skifahren auf amerikanische Art. Damals gab es noch kein Internet, deshalb war ich zwei Wochen zuvor schon einmal in Aspen, um vor Ort eine geeignete Unterkunft zu suchen und buchen.

Aspen

21 Jahre später ging es in die andere Richtung. Mit einer A-380 der Singapore Airlines ging es nach Singapur, gefolgt von einem Weiterflug mit einer B-777 nach Auckland in Neuseeland. Dort verbrachten wir drei Wochen auf der Nord- und der Südinsel. Ich habe sehr schöne Erinnerungen von diesem wunderbaren Land.

Wellington, Hauptstadt von Neuseeland

Und vor zwei Jahren waren wir auf der Rückreise von unseren Panama-Ferien. Am 22. Februar flogen wir mit der Swiss von Frankfurt nach Zürich. Dies als Anschlussflug nach dem Transatlantik-Flug mit der Lufthansa von Miami nach Frankfurt.

Samstag, 21. Februar 2026

Winterthurer Fasnacht

In katholischen Gegenden ist die Fasnacht schon vorbei, gegenwärtig läuft sie aber andernorts noch, so zum Beispiel in Winterthur. Daran erinnert wurde ich beim gestrigen Einkaufen im Einkaufszentrum Winterthur. Dort ist eine kleine, sehenswerte Ausstellung zu sehen mit vielen Masken, Ballonen und auch Info-Tafeln. Auf einer der Tafeln hat es eine Auflistung von Fasnachts-Vereinen im Raum Winterthur und ich war erstaunt, wie viele es davon gibt.



Falls jemand Lust auf einen Besuch in Winterthur hat, hier ist das Fasnachts-Programm:

  • Freitag, 20. Februar:
    • 18:00 Uhr: Narrenbaumstellen und offizielle Stadtübergabe.
  • Samstag, 21. Februar:
    • 18:45 Uhr: Guggenumzug mit anschliessender „Altstadt-Dudlätä“ (Guggenkonzerte in der Altstadt).
  • Sonntag, 22. Februar:
    • 14:14 Uhr: Grosser Fasnachtsumzug durch die Innenstadt.
  • Montag, 23. Februar:
    • 13:30 Uhr: Kinderumzug mit anschliessender Maskenprämierung und Guggenauftritten.
    • 18:00 Uhr: Fällen des Narrenbaums.
    • Ab 19:00 Uhr: Feierliches Böögg-Verbrennen auf der Zeughauswiese als Abschluss.

Mich wird man dort aber nicht antreffen, ich bin nicht als Fasnächtler vorbelastet.

Mittwoch, 18. Februar 2026

Schüblig-Ziischtig

Gestern war es wieder soweit, der traditionelle Schüblig-Ziischtig war in meinem Kalender eingetragen. Für Wurst-Liebhaber wie ich ein Freudentag, denn viele Metzgereien in der Gegend Zürcher Oberland und Tösstal produzieren für diesen Tag eine grosse Auswahl von Schübligen, darunter Sorten, welche nur an diesem Tag angeboten werden.

Der Schüblig-Ziischtig fällt immer auf den Tag vor Aschermittwoch, an welchem die bis Ostern dauernde Fastenzeit beginnt. Somit kann man sich noch einmal so richtig den Bauch mit feinen Würsten vollstopfen.

mein Einkauf: drei Sorten Schüblige

Wie schon in den Vorjahren bezog ich meine Schüblige von der Metzgerei Jucker in Kollbrunn am Eingang zum Tösstal. Diese sehr schöne Metzgerei mit einem grossen Angebot und professioneller Beratung ist auch für Einkäufe ausserhalb des Schüblig-Ziischtigs sehr zu empfehlen.

Dienstag, 17. Februar 2026

Freitag der 13. - ein Glückstag

Der vergangene 13. Februar - ein Freitag - war für unsere Familie ein Glückstag. Unsere Enkelin Rya erblickte das Licht der Welt. Alles ging gut und die stolzen Eltern sind froh, dass die mit 2770g kleine Rya gesund ist.

Jetzt sind wir Grosseltern und wir freuen uns darauf, das Aufwachsen der Enkelin miterleben zu dürfen. Gestern haben wir Rya zum ersten Mal gesehen und waren natürlich entzückt über das kleine Menschlein.

Sonntag, 15. Februar 2026

Wanderstatistik 15. Februar

Das Wandern macht bei uns gegenwärtig Pause, das unbeständige Wetter motiviert uns nicht, die Wanderschuhe zu schnüren. Stattdessen schauen wir etwas Skirennen oder andere, teils spektakuläre Sportarten an den Olympischen Spielen.

Oder ich werfe einen Blick in die Wanderstatistik und habe für den heutigen Tag drei Einträge gefunden:

2013 von Killwangen nach Altstetten

2014 von Bischofszell der Sitter entlang nach St. Gallen

2019 im Nordosten von Ibiza

Ibiza



Freitag, 13. Februar 2026

Winterthur von A bis Z - M wie Mörsburg

Nur etwa zwei Kilometer östlich von uns steht die Mörsburg auf Gebiet der Stadt Winterthur, in einer halben Stunde Fussmarsch können wir sie erreichen.

Über die ältere Geschichte der Burg ist nichts überliefert, es wird aber angenommen, dass dort im 11. Jahrhundert eine Holzburg errichtet wurde, welche im Laufe der Zeit durch ein Gebäude aus Stein ersetzt wurde. Irgendwann nisteten sich habsburgische Lehensnehmer ein, bevor die Burg im Jahr 1598 der Stadt Winterthur verkauft wurde. Seit 1900 beherbergt die Burg ein historisches Museum.


Auf Stadtgebiet von Winterthur stehen noch zwei andere Burgen, die Kyburg sowie das Schloss Hegi. Zwischen der Mörsburg und den beiden anderen Burgen besteht eine Sichtverbindung.

Bis 2000 wohnte im 3. Stock der Mörsburg ein Burgwart, seine Funktion wird heutzutage aber durch den Wirt des gleich nebenan stehenden Gasthauses Schlosshalde ausgeübt.