Datum: 15. Oktober 2026
Dauer: 3h15
Länge: 12.2 km
Wetter: sonnig
Route: Servion-Pierre du Dos à l'Âne-Vuibroye-Châtillens - Oron-la-Ville - Oron-le-Châtel - Le Pralet-Signal-St. Martin FR
Charakteristik: einfache Wander- und andere Wege
Die Fahrt von Seuzach nach Servion, dem Startort meiner Wanderung am Donnerstag, war etwas lang und kompliziert. Da ich in Bulle übernachten wollte musste ich dort zuerst mein Übernachtungsgepäck deponieren. Erst danach konnte ich Servion mit dem öV ansteuern. Damit dauerte die Fahrt fast fünf Stunden.
Um 13:30 erst konnte ich den ersten Schritt hin zum Ziel im freiburgischen St. Martin machen. Aber die Zeit reichte natürlich für die relativ kurze Wanderung. Wie gestern erwähnt war der Zweck der Wanderung der Besuch von ehemaligen Gemeinden im Kanton Waadt, dies nach fast zweijähriger Pause nach dem Besuch von Morcles.
Das erste Zwischenziel ist aber keine ehemalige Gemeinde, sondern ein Menhir aus Thomas Widmer's Steinbüchlein "Hundertundein Stein". Mehr dazu in einem separaten Eintrag. Kurz nach dem steinigen Besuch treffe ich in Vuibroye ein, der ersten von drei ehemaligen Gemeinden mit einer schönen Aussicht zu den Freiburger Alpen.
Dann geht es via Châtillens hinunter nach Oron-la-Ville, dem grössten Ort in der Gegend mit vielen Industriebetrieben, aber auch einem alten Zentrum. Hier ist der tiefste Punkt der Wanderung, was heisst, dass es wieder aufwärts geht. Nach der Durchquerung des Dorfes zweige ich nach rechts auf einen Wanderweg ab, welcher durch eine völlig überwachsene und damit dunkle Schlucht entlang des Le Flon hinauf nach Oron-le-Châtel führt. Der Bach heisst gleich wie derjenige welcher durch Lausanne fliesst, hat aber mit diesem nichts zu tun.
Auch Oron-le-Châtel ist eine ehemalige Gemeinde, deren Hauptdarsteller natürlich das imposante Château d'Oron ist. Das Tor zum Schloss ist offen und ich kann den Innenhof erkunden, die Innenräume sind aber geschlossen. Das Dorf liegt übrigens direkt an der wichtigen Eisenbahnlinie von Bern nach Genf und vom Zug aus kann man das Schloss sehen, wenn man im richtigen Moment nach draussen blickt.
Von Oron-le-Châtel steigt der Weg noch weiter an bis zum Signal, einem Grashügel auf 831 m, damit ist dies der höchste Punkt der Wanderung. Ich geniesse den Rundblick in alle Richtungen, im Süden kann man den Genfersee erahnen.
Kurz vor dem Ziel in St. Martin verläuft mein Wanderweg über ein kurzes Stück der ehemaligen Gemeinde Bussigny-sur-Oron, welches aus ein paar wenigen Höfen bestand. Und 100 Meter vor dem Ziel überschreite ich die Grenze zwischen den Kantonen Waadt und Freiburg.































