Dauer: 2h35
Länge: 11.0 km
Wetter: sonnig
Route: Steckborn-Rüegger-Langenägete-Burst-Berlingen-Wiisse Felse-Steckborn
Charakteristik: einfache Wanderwege
Datum: 12. September 2026
Dauer: 3h15
Länge: 15.4 km
Wetter: sonnig
Route: Steckborn-Hardhof-Glarisegg-Neuburg-Ozebool-Mammern-Chuehörnli-Glarisegg-Steckborn
Charakteristik: einfache Wanderwege
Diesmal spielte das Wetter aber mit, bis und mit Sonntagnachmittag war angenehmes Wanderwetter angesagt. So versammelte sich das 18köpfige (inkl. Hund) Grüppli am Samstagmorgen vor unserem Hotel in leichter Wanderkleidung. Jacken, Regenhosen und dergleichen waren nicht nötig.
Und schon kann es losgehen, vorbei an der Bernina-Nähmaschinenfabrik geht es hinauf zum Gräbberg, wo wir in westlicher Richtung auf die mit der Nummer 60 bezeichnete ViaRhenana einbiegen. Auf diesem abwechslungsreichen Weg mit vielen kurzen Auf- und Abstiegen sind wir bis Mammern unterwegs. Natürlich ist der Untersee und das gegenüberliegende deutsche Ufer immer im Blickfeld.
Bei der Neuburg machen wir einen längeren Mittagshalt. Zum Glück wurde das Feuerverbot im Kanton Thurgau tags davor aufgehoben, sodass wir die mitgebrachten Würste mit gutem Gewissen auf dem Grill bräteln können. Das Wurstbräteln ist immer ein Höhepunkt der Swissair-Wanderwochenende.
In Mammern haben die Teilnehmer die Wahl, ob sie mit dem Zug oder Schiff nach Steckborn zurückkehren oder die etwa 6 Kilometer unter die Füsse nehmen wollen. Wir haben nach der Wurst noch genug Energie und entscheiden uns für letzteres.
Der erste Teil des Rückweges ist asphaltiert und relativ weit vom Ufer entfernt, später ist es ein Naturweg, welcher teilweise direkt dem Ufer entlangführt.
In Steckborn angekommen dreht Marlise noch eine Runde mit dem SUP auf dem glatten See. Sie hatte das SUP online reserviert und konnte es mittels Code in einer Box beim Schwimmbad abholen. Alles digital natürlich.
Datum: 11. September 2026
Dauer: 4h05
Länge: 15.8 km
Wetter: sonnig
Route: Felben - Bahnhof Felben-Wellhausen - Pfyn-Ratzebüel-Unterhörstetten-Oberhörstetten-Aspi-Tägermoos-Steckborn
Charakteristik: einfache Wanderwege
Die zusätzliche Flexibilität mit der privaten Anreise nutzten wir am Freitag für eine Wanderung. Wir parkierten das Auto beim Hotel in Steckborn und nahmen das Postauto zurück nach Felben östlich von Frauenfeld, um von dort nach Steckborn zu wandern.
Bei Sonnenschein mit nur wenigen Schleierwolken und hoher Temperatur nehmen wir die Wanderung in Angriff. Zuerst geht es aber in die falsche Richtung zum Bahnhof Felben-Wellhausen, um in unserem Wandernetzwerk eine Verbindung herzustellen.
Dann aber geht es nach Norden, nach kurzer Zeit sind wir an der Thur, welche wir überqueren und dabei feststellen, dass auch dieser Fluss an der langen Trockenheit leidet, was sich am tiefen Wasserstand und vielen Kiesbänken ablesen lässt.
Direkt nördlich der Thur liegt Pfyn mit seinem historischen, "Städtli" genannten Zentrum. Das Schulhaus ist in die alte Befestigungsanlage integriert. Ein Stadtrecht hatte Pfyn aber nie.
Etwas weiter nördlich sind wir froh, ein Stück im Wald zurücklegen zu können. Der Wald wird von einem munteren Bächlein mit natürlichen Steinformationen durchflossen, der Weg entlang des Baches ist sehr angenehm.
Weiter geht es via Unterhörstetten und Oberhörstetten auf Feldwegen zum höchsten Punkt der Wanderung beim Tägermoos, von wo wir einen ersten Blick über den Untersee erhaschen können und wenig später erreichen wir unser Hotel, das Feldbach in Steckborn direkt am Seeufer, welches früher ein Kloster war.
Seit einigen Wochen ist auf dem Winterthurer Bahnhofareal das neue Bild zu sehen, welches jährlich an einen anderen Künstler vergeben wird.
Diesmal konnte Lionel David die mehrere Quadratmeter grosse Fläche nutzen, um sein Kunstwerk zu Bild zu bringen. Zu sehen ist eine liegende, schlafende Frau, sie soll ein Gegenpol sein zur Hektik am Bahnhof und die Passanten beruhigen.
Gegenwärtig ist es allerdings schwierig, sich an dieser Stelle beruhigen zu lassen, das Bild befindet sich mitten in einer Baustelle mit Abschrankungen und schweren Geräten und die Frau auf dem Bild ist in dieser Umgebung nicht zu beneiden. Ich hoffe, dass sie wenigstens nächtens etwas schlafen kann.
Datum: 10. September 2026
Dauer: 3h35
Länge: 15.0 km
Wetter: wechselnd bewölkt
Route: Seuzach-Mörsburg-Sulz-Römerhof-Menzengrüt-Kefikon ZH-Kefikon TG-Islikon-Rosenhuben-Almänt-Frauenfeld
Charakteristik: einfache Wander- und andere Wege
20 Grad waren für den Donnerstag vorausgesagt, eine ideale Temperatur für eine Flachland-Wanderung. Ich wählte eine Route von zuhause in die thurgauische Hauptstadt Frauenfeld. Das machte ich zwar vor ein paar Jahren schon einmal, aber auf einer anderen, etwas südlicheren Route.
Diesmal ging es zuerst zur Mörsburg, dann weiter via Sulz vorbei an Marlise's Elternhaus via Römerhof nach Menzengrüt, von wo ich als Orientierungspunkt schon die Zuckerfabrik von Frauenfeld ausmachen konnte.
Weiter unter der Autobahn durch ins stattliche Kefikon mit dem eindrücklichen Schloss, in welchem eine Schule für Kinder mit besonderen Bedürfnissen betrieben wird. Kefikon ist zweigeteilt, die Grenze zwischen den Kantonen Zürich und Thurgau verläuft mitten durch das Dorf.
Dann unter der Eisenbahnline durch nach Islikon und auf schönen Wanderwegen nach Frauenfeld.
Diese Wanderung war auch eine Vorbereitung für das Swissair-Wanderwochenende. Wie jedes Jahr wird mit ehemaligen Swissair-Kollegen gewandert, diesmal in Steckborn (auch Thurgau).
Nach dem Hitzemittwoch mit 30° um 20 Uhr präsentierte sich der Donnerstag fundamental gegensätzlich. Die Temperatur halbierte sich über Nacht auf noch 15° und Petrus öffnete die Schleusen immer wieder. Temperaturmässig wäre nach langer Pause wieder einmal eine Wanderung möglich gewesen, aber die Nässe hatte etwas dagegen.
Statt zuhause Daumen zu drehen beschloss ich spontan, wieder einmal Appenzell einen Besuch abzustatten, um mich mit Leckereien einzudecken.
Zuerst machte ich einen Stopp im Laden der Appenzeller Käserei, dort gibt es den feinen rässen Käse, welchen man in den Zürcher Supermärkten normalerweise nicht findet. Der zweite Stopp 50 Meter später in der Metzgerei Wetter. Dort gab es natürlich Südwürste und auch schon Wild, meine Nachfrage beantwortete der Metzger mit "aus dem Tirol, das einheimische Wild kommt etwas später". Und der dritte Stopp war bei der Bäckerei "Drei Könige", wo ich ein spezielles Brot mit Urdinkel und Gerste erwarb.
Der anschliessende Rundgang beschränkte sich aufgrund des strömenden Regens auf wenige Minuten.
Über den schweren Hagelsturm, welcher am 28. August über Seuzach fegte und an unzähligen Gebäuden und Autos schwere Schäden anrichtete, berichtete ich ja schon. Auch unser Haus kam nicht ganz ungeschoren davon, im Vergleich mit anderen Häusern sind die Schäden aber überblickbar.
Gestern liessen wir das Dach von einem Dachdecker untersuchen. Wir wollten sicher sein, dass es keine undichten Stellen hat, wo bei Regen Wasser eindringen könnte. Wobei eine undichte Stelle auch für uns sichtbar war, das Dachfenster im Estrich wurde von riesigen Hagelkugeln eingeschlagen. Dieses wurde jetzt provisorisch mit einer Folie abgedeckt. Ansonsten wurden etwa 30 Ziegel beschädigt, welche ersetzt werden müssen.
Gestaunt habe ich über den Dachdecker und seine junge Begleiterin (ich nehme an es ist eine Lehrtochter), welche sich auf dem steilen Dach wie Geissen bewegten, ohne Sicherung wohlverstanden. Beim Zuschauen wurde mir fast etwas schwindlig.
Der Dachdecker kommt übrigens aus Bütschwil im Toggenburg, was ja nicht gerade in unserer Nachbarschaft liegt. Er ist jetzt aber täglich in Seuzach unterwegs und kann sich nicht über fehlende Aufträge beklagen. Er war auch bei unseren Nachbarn im Einsatz, deshalb wurde ich auf ihn aufmerksam.