Donnerstag, 26. März 2026

Moorea

Am Mittwochmorgen mussten wir unser Traumschiff, die luxuriöse Scenic Eclipse II, schweren Herzens verlassen. Nach den vielen schönen Erlebnissen zwischen Fiji und Tahiti mit vielen neuen Bekanntschaften galt es, Abschied zu nehmen.

Ausschiffung in Papeete...

...danach mit der Fähre (rechts) nach Moorea

Es geht jetzt aber noch für zwei Tage auf die Nachbarinsel Moorea, wo wir im 5* Hilton Moorea Lagoon komfortabel logieren. Zwar nicht in einem der Overwater Bungalows, sondern in einem Gartenbungalow, was aber auch nicht schlecht ist.

Polynesischer Abend auf Moorea...

...mit leckeren Sachen wir Spanferkel...

...Austern und Crevetten

Viel steht hier nicht mehr auf dem Programm, es werden zwei Entspannungs-Tage sein.


Mittwoch, 25. März 2026

Tahiti

So, unsere Südsee-Kreuzfahrt endet heute in Papeete auf Tahiti. Dies nach einem Aufenthalt auf Moorea, von welchem ich aufgrund des instabilen Internet-Zugangs keinen Eintrag schreiben konnte. Wir verbringen aber noch zwei Tage auf Moorea und werde von dort nochmals berichten.

beim Venus Point auf Tahiti, wo Captain Cook landete


Für die ganze Gruppe aus der Schweiz waren das 12 wundervolle Tage mit wunderschönen Erlebnissen. Alle werden sich für den Rest des Lebens daran erinnern.


Montag, 23. März 2026

Bora Bora

In der Nacht von Samstag auf Montag verschob sich unser Schiff von Huahine nach Bora Bora, eine weitere Insel auf der Inselgruppe der Gesellschaftsinseln in Französisch Polynesien. Bora Bora mit dem markanten, 727 Meter hohen Berg Otemanu ist eine der bekanntesten Touristen-Destinationen der Südsee. In den 70er Jahren wurden auf der Insel luxuriöse Resorts mit Overwater-Bungalows gebaut, welche heutzutage auf der ganzen Welt zu finden sind.



Auf einer schönen Fahrt mit einem Katamaran durch die seichte Lagune durften wir das unglaublich schöne Farbenspiel zwischen dem Riff und der Insel erleben. Wer Lust hatte durfte im recht warmen Wasser auch ein Bad nehmen.


Sonntag, 22. März 2026

Huahine

Zwischen Donnerstagabend und Samstagmorgen gab es nochmals eine Seenacht, einen Seetag und noch eine Seenacht, dies zwischen Aitutaki (Cook Islands) und Huahine, einer zu Französisch-Polynesien gehörende Insel in der Inselgruppe der Society Islands oder Gesellschaftsinseln.

Gestern haben wir auf unserer Kreuzfahrt nach Fiji, Tonga, Niue und den Cook Islands damit das fünfte Land im Pazifischen Ozean erreicht.



abendliches Konzert auf dem Helipad

Auf einer Inselrundfahrt mit einer lokalen Führerin lernten wir viel Neues über die lokale Kultur, die Geschichte und die Lebensweise. Die Insel machte auf uns einen gepflegten Eindruck und alles war in einem guten Zustand.

Samstag, 21. März 2026

Aitutaki von oben

Die Scenic Eclipse II verfügt nicht nur über luxuriöse und geräumige Suiten und ein vielfältiges gastronomisches Angebot, sondern auch über Einrichtungen und Geräte, welche das Erlebnis einer Kreuzfahrt aufwerten. Da sind einerseits die Tenderboote, mit welchen Passagiere an Land gebracht werden, dann Zodiacs – das sind robuste Schlauchboote mit Motoren – für den Transport von Schnorchlern oder Tauchern, Kayaks sowie Standup Paddle Boards. Diese Einrichtungen und Geräte sind alle in der Pauschale für die Kreuzfahrt inbegriffen.


Das Tüpfchen auf dem i sind aber auf der Scenic Eclipse II zwei kleine Unterseeboote und zwei Helikopter, welche von den Passagieren gebucht werden können. Für diese Luxus-Angebote muss man dann aber doch die Kreditkarte zücken. Schon nach der Einschiffung auf Fiji meldeten wir uns für einen 30minütigen Helikopter-Flug über Aitutaki an, welcher am Donnerstagnachmittag nach dem Ausflug auf Aitutaki bei idealen Wetterbedingungen stattfand.

Der Heliport befindet sich auf Deck 8 im Heck des Schiffes. Dort erhält man vor dem Flug eine leichte Schwimmweste und wird zum bereitstehenden Heli begleitet und angeschnallt.


Der Flug über die Insel und das sie umgebende Atoll war phantastisch und fast etwas irreal. Unsere Augen konnten sich ob den wunderschönen Farben kaum sattsehen. Noch nie erlebten wir eine tropische Insel so eindrücklich. Der Pilot flog meistens sehr tief und er achtete darauf, dass alle Passagiere auf ihre Rechnung kamen. Nebst vielen kleinen Inselchen mit wunderschönen Sandstränden haben wir auch viele Rochen im seichten Wasser beobachtet.



Auf dem Vorbeiflug beim höchsten Punkt konnten wir den Weg, welchen wir am Vormittag bewanderten, nochmals ausmachen. Spektakulär war dann auch der Anflug zu unserem Schiff und die sichere Landung auf dem Heliport.

Das war ein luxuriöses Erlebnis von einem luxuriösen Schiff auf einer luxuriösen Reise.


Freitag, 20. März 2026

Aitutaki

Nach einem Seetag am Mittwoch erreichten wir am Donnerstagmorgen Aitutaki, eine der vielen Eilande der Cook-Inselgruppe mitten im Pazifik. Der Besuch dieser Insel war mitentscheidend für unseren Entscheid, an dieser Reise teilzunehmen. Auf unserer Hochzeitsreise im Oktober 1987 waren wir auch in der Südsee unterwegs und wollten damals ein paar Tage auf Aitutaki verbringen. Es blieb aber beim Wollen, denn aufgrund eines Streiks wurden alle Flüge annulliert und eine Fahrt mit einem Schiff hätte viel zu lange gedauert. Da der Besuch der Insel ein Höhepunkt der Reise gewesen wäre hat uns der verhinderte Besuch immer wieder gereut.

Diesmal hat es aber geklappt, mit 39 Jahren Verspätung durften wir das Südsee-Paradies doch noch erleben, wenn auch nur kurz. Aitutaki ist eine von einem riesigen Atoll umgebene Insel und unser Schiff musste ausserhalb des Atolls ankern, denn nur kleine Schiffe dürfen durch eine kleine Lücke im Atoll zum Hafen hineinfahren. Die beiden Tenderboote der Scenic Eclipse II fuhren währen des ganzen Aufenthalts fast ständig hin und her, um Passagiere an Land zu bringen und wieder abzuholen.


links der Mitte liegt unser Schiff vor Anker

Unsere Besichtigung bestand aus einer Besteigung des mit 124 m hohen Maunga Pu höchsten Hügels von Aitutaki, dies in einer Gruppe von etwa 15 Teilnehmern. Der Aufstieg lohnte sich trotz schweisstreibender Hitze auf jeden Fall, denn vom Gipfel aus hatte man einen phantastischen Ausblick über das ganze Atoll mit den unglaublich schönen Farben. Noch fast schweisstreibender war dann der Abstieg an der prallen Sonne und wir waren froh, dass es zur Belohnung eine frische, gekühlte Kokosnuss zum Trinken gab.


Nach der Rückkehr zum Schiff gab es dann noch einen weiteren Höhepunkt, sozusagen das Tüpfchen auf dem i. Mehr darüber morgen.

Donnerstag, 19. März 2026

Niue

Unsere zweite Ausgabe des 17. März spielte sich bei und auf der Insel Niue ab. Die 261 km2 kleine Koralleninsel liegt zwischen Tonga und den Cookinseln. Die Insel gilt als selbständiges Land, welches aber mit Neuseeland assoziiert ist. Auf der Insel leben nur etwa 2'000 Einwohner, viele sind nach Neuseeland ausgewandert, wo viel mehr Niuaner leben.

unsere Scenic Eclipse II vor Alofi, der Hauptstadt von Niue

Nach der Ankunft unseres Schiffes vor der Hauptstadt Alofi dauerte es noch etwas, bis die ersten Passagiere mit einem Tenderboot auf die Insel übersetzen konnten. Die Polizei- und Zollbeamten wollten alles noch einmal genau checken, bevor sie die Insel für den Besuch freigaben. Zwei Polizisten und eine Zollbeamte nahmen auf dem Schiff auch noch das Frühstück ein.

durch eine Tropfsteinhöhle...

...ging es zu einer Höhle mit Bademöglichkeit

wunderschöne Felsenbucht

Kurz nach Mittag waren wir an der Reihe für eine Inselbesichtigung. In einem Bus gab es eine Besichtigungsfahrt durch Alofi und anschliessend besuchten wir zwei Küstenorte mit Badegelegenheiten. Die Insel machte auf uns einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck. Das dürfte damit zusammenhängen, dass Neuseeland dafür sorgt, dass der Lebensstandard in Niue mit Neuseeland vergleichbar ist.