Donnerstag, 5. Februar 2026

Wanderung Ämtlerwäg Teil 3

Datum: 03. Februar 2026
Dauer:
 4h20
Länge: 16.5 km
Wetter: anfangs sonnig, zunehmend bewölkt, ein paar Regentropfen
Route: Hedingen-Ismatt-Im Gibel-Schachen-Buechholz-Im Lochenhof-Dürrenbach-Pt. 638-Müliberg
Charakteristik: einfache Wege und Strassen, ab und zu schnee- und eisbedeckt


Blick über das Säuliamt, links der Mitte der Uetliberg

steiler Aufstieg Richtung Islisberg


auch die Berge zeigten sich ab und zu

Nur eine gute Stunde dauert die öV-Anfahrt von Seuzach nach Hedingen mit schlankem Anschluss in Zürich. So müssen wir nicht allzu früh aufstehen und können nach der Peak Hour auf den Zug.

Der Hedinger Bahnhof liegt nicht direkt am Ämtlerwäg, deshalb müssen wir zuerst etwa 20 Minuten zur Ismatt aufsteigen. Ab dort können wir den blauen Wegweisern folgen. Die nächsten zwei Kilometer geht es auf geteerten Nebenstrassen Richtung Nordost, meistens hat man Sicht zum Uetliberg. Schon bald können wir uns den Jacken entledigen, die Temperatur an der Sonne ist schon recht frühlingshaft.

Weiter geht es auf Naturwegen hinauf Richtung Islisberg. Der Weg ist auf einem kurzen Stück ordentlich steil und wir sind froh, dass wir auf- und nicht absteigen können. Die gewonnenen Höhenmeter werden wir aber sofort wieder los, der Abstieg nach Schachen ist aber weniger steil.

Jetzt ziehen mehr und mehr Wolken auf und ein kalter, kräftiger Wind ist dafür verantwortlich, dass wir die Jacken wieder auspacken. Das Dorf Schachen durchqueren wir und machen die verlorenen Höhenmeter gleich wieder gut. Im Waldstück oberhalb von Bonstetten hat es auf dem Weg ab und zu Schnee und Eis, dort müssen wir etwas aufpassen.

Dann geht es Richtung Süden immer auf Naturwegen an Waldrändern durch eine attraktive Landschaft, ab und zu hat man freie Sicht zu den Alpen. Bei Dürrenbach fallen ein paar Tropfen vom Himmel und wir packen vorsichtshalber den Schirm aus. Der Spuk ist aber bald vorbei, wir bleiben trocken. In Müliberg haben wir Glück, der Bus nach Affoltern am Albis fährt zeitgleich mit uns ein.

Mittwoch, 4. Februar 2026

Auf dem Ämtlerwäg im Säuliamt

Ende 2023 absolvierten wir zwei Etappen auf dem Ämtlerweg, einem Themenweg im Zürcher Säuliamt hinter dem Uetliberg. Der mit blauen Wegweisern markierte Rundweg ist 50 km lang. Unsere erste Etappe führte von Türlen am Türlersee nach Knonau und die zweite von Knonau nach Hedingen.


Gestern Dienstag, also über zwei Jahre seit der letzten Etappe, wollten wir in Hedingen am Ziel der zweiten Etappe anknüpfen. Bei sonnigem Wetter ging es los und schon bald kamen erste Frühlingsgefühle auf, unsere Winterjacken landeten im Rucksack. Etwas später aber kamen erste Wolken verbunden mit einem kalten Wind daher, die Jacken mussten wir wieder auspacken. Schon bald war der Himmel vollständig bedeckt und wir spürten sogar ein paar Regentropfen.


hinten mittig der Uetliberg "von hinten"

Beendet haben wir die Etappe nach 16.5 Kilometern in Müliberg. Mehr dazu morgen.

Montag, 2. Februar 2026

Winterthur von A bis Z - K wie Kesselhaus

Gleich neben dem Winterthurer Hauptbahnhof steht das Kesselhaus genannte alte Fabrikgebäude mit der Backstein-Fassade. Das am nördlichen Ende des ehemaligen Sulzer-Areals stehende Gebäude wurde Ende des 19. Jahrhunderts gebaut. Den Namen hat es von den grossen Dampfkesseln, mit welchen einerseits die grossflächigen Fabrikhallen geheizt wurden und andererseits Energie für die Maschinen erzeugt wurde. Damals wurden die Dampfkessel noch mit Kohle eingeheizt.

links das Kesselhaus mit dem Kamin im Jahr 1938...


...und heute

Diese Zeiten sind natürlich längst vorbei, das denkmalgeschützte Kesselhaus wurde schon vor vielen Jahren umgenutzt. Heute hat es dort ein grosses Kinozentrum, gastronomische Betriebe und diverse Läden. Die Bausubstanz wurde aber weitgehend erhalten, inklusive der beiden markanten Hochkamine.

Samstag, 31. Januar 2026

Nochmals ins Museum

Mein Museumspass lief gestern Freitag ab. Verlängern werde ich ihn vorläufig nicht, denn es gibt nur noch wenige Museen, welche mich interessieren, sie aber noch nicht besucht habe. Und in vielen bedeutenden Museen ist der Pass nicht gültig oder nur mit Rabatt.


Am Donnerstag war ich aber nochmals in einem Museum, dem Winterthurer Kunst Museum beim Stadthaus. Ausschlaggebend dafür war ein Artikel im Landboten über die Sonderausstellung mit Bildern des amerikanischen Malers Jack Goldstein. Der Künstler ist bekannt für seine grossformatigen, fast fotografisch genauen Bilder, auf welchen das Licht eine zentrale Rolle spielt.


Das Kunst Museum wird gegenwärtig umgebaut, deshalb stehen für die Ausstellung nur zwei Räume zur Verfügung. Es sind nur 8 Bilder ausgestellt, viel Zeit muss man für den Besuch also nicht einplanen. Ausser man besuche noch das Natur Museum gleich nebenan, dort ist gegenwärtig eine Sonderausstellung zum Thema Eichhörnchen zu sehen.

Freitag, 30. Januar 2026

Winterthur von A bis Z - J wie Jonas Furrer

Eine der bedeutendsten aus Winterthur stammenden Persönlichkeiten war der Politiker und Rechtsanwalt Jonas Furrer. Zwischen 1834 und 1847 war er im Zürcher Kantonsparlament sowie im Regierungsrat tätig. 1848 wurde er bei den ersten Bundesratswahlen gewählt und amtierte gleichzeitig als erster Schweizer Bundespräsident. Im Laufe seiner Amtszeit hatte er vermehrt gesundheitliche Probleme, 1861 verstarb er im Amt während eines Kuraufenthalts in Bad Ragaz im Alter von 56 Jahren.

links des Albani das Geburtshaus von Jonas Furrer

In Winterthur gibt es drei Orte, welche an den bedeutenden Politiker erinnern. Da ist einerseits die Statue in der Nähe des Bahnhofs, wo er auch begraben ist. Dann eine Tafel an seinem Geburtshaus an der Steinberggasse 18 in der Altstadt. Und die nach ihm benannte Strasse im Heiligberg-Quartier.

die Statue im Zentrum von Winterthur...

...und die Quartierstrasse im Heiligberg

Wer mehr über Jonas Furrer lesen möchte kann das im Winterthur Glossar machen.

Donnerstag, 29. Januar 2026

Wanderung Oberembrach

Datum: 27. Januar 2026
Dauer:
 3h00
Länge: 12.8 km
Wetter: anfangs sonnig, zunehmend bewölkt
Route: Oberembrach-Asp-Steichel-Steinmüri-Strubikon-Sonnenbühl-Unterwagenburg-Hausen-Oberembrach
Charakteristik: einfache Wege und Strassen, ab und zu schnee- und eisbedeckt


namenloser Weiher

elektrisierter Bergblick

Strubikon

in der Oberembracher Mühle wird noch gemahlen

Das kleine Oberembrach hat einen direkten öV-Anschluss vom und zum Flughafen, alle 30 Minuten fährt ein Bus. Dort beginnt und endet meine Rundwanderung am Dienstag.

Der Einstieg ist etwas schwierig, mein GPS-Gerät lotst mich auf einen Weg, welchen es vor Ort nicht gibt. Mittels gedruckter Karte, welche ich immer mitführe, finde ich ihn aber doch noch. Es geht zuerst auf einer Strasse bergauf, bevor der Wanderweg in den Asp-Wald einbiegt. Durch einige Kurven geht es mässig steil aufwärts zu einem Weiher am Rande eines Golfplatzes.

Kurz danach erreiche ich den Hof Steinmüri mit einem überraschenden Alpenpanorama in der Ferne. Gipfel wie Säntis, Churfirsten, Glärnisch oder Tödi sind gut zu erkennen. Dann geht es unter diversen Hochspannungsleitungen durch, welche hier fast zum Landschaftsbild gehören. Etwas weiter unten hat es eine grosse Elektro-Anlage, wo die Leitungen zusammenkommen.

Via Strubikon mit schönen Riegelhäusern geht es auf Feldwegen hinauf zum Sonnenbühl, dem höchsten Punkt der Wanderung (631 m). Dort muss ich mich entscheiden, ob ich auf der für Autos markierten Umleitung nach Oberembrach zurückwandern will oder auf der mit einer Sackgasse-Tafel versehenen Normalroute. Ich gehe das Risiko ein, bei einer Baustelle oder einem Hangrutsch umkehren zu müssen und wähle die Normalroute. Die Risikobereitschaft hat sich gelohnt, ausser einer Strassensperrung, welche als Fussgänger problemlos umgangen werden kann, gab es keine Hindernisse. Und dank der Sperrung hatte es natürlich auch keinen Verkehr.

Genau drei Stunden nach dem Start erreiche ich wieder die Bushaltestelle in Oberembrach, zeitgleich mit dem Bus, welcher in wenigen Minuten zum Flughafen fährt.

Mittwoch, 28. Januar 2026

Vierte Winterwanderung

Gestern stand die vierte Winterwanderung auf dem Programm. Wobei sie recht spontan stattfand. Ursprünglich plante ich einen Museumsbesuch, aufgrund des schönen Wetters entschied ich mich erst im Laufe des Morgens für eine Programmänderung.


Bergblick bei Steinmüri

trotz Umleitung riskierte ich den Weg links

ein Ort, von dem ich noch nie etwas hörte

Auch die Route kam auf spontane Art zustande. Auf meinem Wandernetzwerk entdeckte ich einen noch unbewanderten Flecken bei Oberembrach in der Nähe von Kloten. Mit einer Stunde An- und Rückreise war das problemlos am Nachmittag machbar.