Gestern war Marlise am Träumermeeting, Gelegenheit für mich für eine Wanderung. Diese spielte sich in Westerburg ab, eine Rundwanderung unter Einbezug eines ehemaligen Eisenbahntrassees.
Sonntag, 20. September 2026
Samstag, 19. September 2026
Hachenburg
Ich habe im Moment Probleme mit dem Blogger und kann nur auf dem Handy schreiben, was etwas mühsam ist. Hier ein paar Bilder von Hachenburg, wo wir vor einem Jahr schon weilten.
Freitag, 18. September 2026
ZRH-FRA
Heute steht ein kurzer Flug auf unserem Programm, von Zürich nach Frankfurt mit der Lufthansa. Gemäss Flightradar24 wird der Flug mit der A-320 D-AIZF der Lufthansa durchgeführt.
In Frankfurt werden wir einen Mietwagen in Empfang nehmen und uns in der Gegend nordwestlich von Frankfurt bewegen. Ein Fixpunkt ist ein Zusammentreffen einer Traumgruppe, an welchem Marlise teilnehmen wird, wie schon letztes Jahr.
Donnerstag, 17. September 2026
Hinter den SBB-Kulissen
Gestern konnte ich einmal hinter die Kulissen der SBB blicken, dies im Rahmen einer Führung durch die Serviceanlage der SBB in Zürich Herdern zwischen dem HB und Altstetten. Organisiert wurde die Führung von der Pensioniertenvereinigung der Swissair. Alle 40 Teilnehmer arbeiteten früher bei der nationalen Airline und viele kannten sich gegenseitig von früher.
Der Anlass begann mit einem gemeinsamen Mittagessen in einem italienischen Restaurant beim Hardturm, dabei konnten sich die Rentner ausgiebig austauschen und über Aktuelles und Vergangenes sprechen. Anschliessend verschob sich die Gruppe zu Fuss zur Serviceanlage.
Nach einer Einführung von SBB-Mitarbeitern ging es ausgerüstet mit Helmen und gelben Westen in die Werkhallen, wo die Fernverkehrszüge der SBB gewartet und falls erforderlich repariert werden. In der Anlage Herdern werden kleine bis mittlere Wartungsarbeiten durchgeführt, die Züge verbleiben in der Regel zwischen drei und acht Stunden in der Halle.
Die Mechaniker arbeiten ohne schriftliche Aufträge, die zu erledigenden Arbeiten werden auf Tablets abgerufen. Die Abläufe sind weitgehend digitalisiert, kaum irgendwo ist Papier zu sehen.
Zürich Herdern ist nur eine von einer ganzen Reihe von Serviceanlagen der SBB in der Schweiz. Weitere sind in Biel, Yverdon, Bellinzona, Oberwinterthur und anderen Orten.
Mittwoch, 16. September 2026
Wanderung Steckborn Ost
Dauer: 2h35
Länge: 11.0 km
Wetter: sonnig
Route: Steckborn-Rüegger-Langenägete-Burst-Berlingen-Wiisse Felse-Steckborn
Charakteristik: einfache Wanderwege
Dienstag, 15. September 2026
Wanderung Steckborn West
Datum: 12. September 2026
Dauer: 3h15
Länge: 15.4 km
Wetter: sonnig
Route: Steckborn-Hardhof-Glarisegg-Neuburg-Ozebool-Mammern-Chuehörnli-Glarisegg-Steckborn
Charakteristik: einfache Wanderwege
An jedem Swissair-Wanderwochenende stehen zwei Wanderungen auf dem Programm, eine am Samstag und eine am Sonntag. Die Wanderungen werden vom OK sorgfältig ausgewählt und rekognosziert, um unliebsame Überraschungen zu verhindern. Nur das Wetter lässt sich nicht in die Routenplanung einbinden.
Diesmal spielte das Wetter aber mit, bis und mit Sonntagnachmittag war angenehmes Wanderwetter angesagt. So versammelte sich das 18köpfige (inkl. Hund) Grüppli am Samstagmorgen vor unserem Hotel in leichter Wanderkleidung. Jacken, Regenhosen und dergleichen waren nicht nötig.
Und schon kann es losgehen, vorbei an der Bernina-Nähmaschinenfabrik geht es hinauf zum Gräbberg, wo wir in westlicher Richtung auf die mit der Nummer 60 bezeichnete ViaRhenana einbiegen. Auf diesem abwechslungsreichen Weg mit vielen kurzen Auf- und Abstiegen sind wir bis Mammern unterwegs. Natürlich ist der Untersee und das gegenüberliegende deutsche Ufer immer im Blickfeld.
Bei der Neuburg machen wir einen längeren Mittagshalt. Zum Glück wurde das Feuerverbot im Kanton Thurgau tags davor aufgehoben, sodass wir die mitgebrachten Würste mit gutem Gewissen auf dem Grill bräteln können. Das Wurstbräteln ist immer ein Höhepunkt der Swissair-Wanderwochenende.
In Mammern haben die Teilnehmer die Wahl, ob sie mit dem Zug oder Schiff nach Steckborn zurückkehren oder die etwa 6 Kilometer unter die Füsse nehmen wollen. Wir haben nach der Wurst noch genug Energie und entscheiden uns für letzteres.
Der erste Teil des Rückweges ist asphaltiert und relativ weit vom Ufer entfernt, später ist es ein Naturweg, welcher teilweise direkt dem Ufer entlangführt.
In Steckborn angekommen dreht Marlise noch eine Runde mit dem SUP auf dem glatten See. Sie hatte das SUP online reserviert und konnte es mittels Code in einer Box beim Schwimmbad abholen. Alles digital natürlich.
Montag, 14. September 2026
Wanderung Felben - Steckborn
Datum: 11. September 2026
Dauer: 4h05
Länge: 15.8 km
Wetter: sonnig
Route: Felben - Bahnhof Felben-Wellhausen - Pfyn-Ratzebüel-Unterhörstetten-Oberhörstetten-Aspi-Tägermoos-Steckborn
Charakteristik: einfache Wanderwege
Für die Anreise zum jährlichen Swissair-Wanderwochenende benutzen wir normalerweise den öV. Diesmal bevorzugten wir aber das Auto, denn der Standort der Veranstaltung lag mit Steckborn nur eine halbe Fahrstunde entfernt. Der Vorteil mit dem öV wäre unbedeutend gewesen.
Die zusätzliche Flexibilität mit der privaten Anreise nutzten wir am Freitag für eine Wanderung. Wir parkierten das Auto beim Hotel in Steckborn und nahmen das Postauto zurück nach Felben östlich von Frauenfeld, um von dort nach Steckborn zu wandern.
Bei Sonnenschein mit nur wenigen Schleierwolken und hoher Temperatur nehmen wir die Wanderung in Angriff. Zuerst geht es aber in die falsche Richtung zum Bahnhof Felben-Wellhausen, um in unserem Wandernetzwerk eine Verbindung herzustellen.
Dann aber geht es nach Norden, nach kurzer Zeit sind wir an der Thur, welche wir überqueren und dabei feststellen, dass auch dieser Fluss an der langen Trockenheit leidet, was sich am tiefen Wasserstand und vielen Kiesbänken ablesen lässt.
Direkt nördlich der Thur liegt Pfyn mit seinem historischen, "Städtli" genannten Zentrum. Das Schulhaus ist in die alte Befestigungsanlage integriert. Ein Stadtrecht hatte Pfyn aber nie.
Etwas weiter nördlich sind wir froh, ein Stück im Wald zurücklegen zu können. Der Wald wird von einem munteren Bächlein mit natürlichen Steinformationen durchflossen, der Weg entlang des Baches ist sehr angenehm.
Weiter geht es via Unterhörstetten und Oberhörstetten auf Feldwegen zum höchsten Punkt der Wanderung beim Tägermoos, von wo wir einen ersten Blick über den Untersee erhaschen können und wenig später erreichen wir unser Hotel, das Feldbach in Steckborn direkt am Seeufer, welches früher ein Kloster war.































