Donnerstag, 15. Oktober 2026
Das Martinsbrünneli
Mittwoch, 14. Oktober 2026
Wanderung Martinsbrünneli
Datum: 12. Oktober 2026
Dauer: 3h15
Länge: 12.9 km
Wetter: sonnig
Route: Bubikon-Ritterhaus-Schwarz-Rütiwald-Weid-Martinsbrünneli-Chüeweid-Klimse-Jona
Charakteristik: einfache Wander- und andere Wege
Eigentlich war für den Montag ein Besuch an der OLMA in St. Gallen geplant. Doch als ich am Morgen im Gegensatz zum Sonntag keine Wolke am Himmel ausmachen konnte stellte ich die OLMA zugunsten einer Wanderung zurück. Eine Herbstwanderung bei wandertauglicher Temperatur hatte für mich einen höheren Stellenwert.
Eine lange An- und Rückfahrt wollte ich vermeiden, deshalb wählte ich aus meiner Pendenzenliste die Wanderung zum Martinsbrünneli bei Rüti aus. Die öV-Fahrzeit zum Startort in Bubikon hielt sich mit etwas über einer Stunde in Grenzen.
Vom Bahnhof geht es Richtung Südost zum Dorf hinaus und schon bald stehe ich vor dem Ritterhaus, einem ehemaligen Sitz des Johanniter-Ordens. Schon im 12. Jahrhundert richtete sich hier der Orden ein und über die Jahrhunderte wurde der Gebäudekomplex mehrfach erweitert. Das Museum ist natürlich montags geschlossen, deshalb setze ich nach ein paar Fotos meinen Weg fort.
Ich durchquere einen Golfplatz, welcher für einen Montag rege bespielt wird und ich muss aufpassen, dass mich kein Golfball trifft. Nach der Unterquerung der Autobahn geht es durch ein Fabrikareal zum Flüsschen Schwarz, welches sich dort über eine natürliche Geländekante einige Meter hinunterstürzt.
Weiter geht es vorbei am westlichen Rand von Rüti zum Rütiwald, welchen ich auf nicht markierten Wegen durchquere und bei der Weid wieder verlasse. Nach weiteren 20 Minuten stehe ich vor dem Martinsbrünneli, welches für diese Wanderung verantwortlich ist.
Dass das Gewässer einen Namen im Diminutiv hat geht im Moment in Ordnung, denn es besteht aufgrund der trockenen Witterung nur aus einem Rinnsal, welches über die Felsen fliesst. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es sich nach einem Gewitter um einen stattlichen Wasserfall handeln wird. Mehr zum Marinsbrünneli kann man hier morgen lesen.
Jetzt könnte ich in etwa einer halben Stunde direkt zum Ziel in Jona wandern, stattdessen mache ich aber einen grossen Bogen Richtung Osten via Moosriet, Chüeweid, Klimse und Tägernau, bevor es zum Bahnhof Jona geht, wo ich erfahre, dass aufgrund von Bauarbeiten keine Züge fahren. Aber mit einem Ersatzbus komme ich via Rapperswil trotzdem nach Hause.
Dienstag, 13. Oktober 2026
Zum Martinsbrünneli
Gestern konnte ich eine Wander-Pendenz abhaken, welche schon seit Februar dieses Jahres auf meiner To-do-Liste stand. Im Landboten las ich einen Artikel über einen Bergsturz, welcher vor 16 Millionen Jahren die Landschaft in der heutigen Nordostschweiz nachhaltig veränderte. Ein Zeuge davon ist das Martinsbrünneli, welches gestern auf meiner Route lag.
Ich brauche für den Wanderbericht und einen separaten Eintrag für das Martinsbrünneli noch etwas Zeit, heute deshalb nur ein paar Bilder von gestern.
Sonntag, 11. Oktober 2026
Salen(s)tein
Noch ein Nachtrag zu unserer Hochzeitstagswanderung vom 3. Oktober:
Nach der Wanderung feierten wir den Hochzeitstag im argentinischen Steakhouse beim Bahnhof Winterthur. Passend zu unseren feinen Steaks aus Argentinien lasen wir einen aus dem selben Land stammenden Rotwein, einen Malbec, aus.
Als die Flasche am Tisch geöffnet wurde stutzten wir ob dem Namen des Weingutes auf der Etikette: "Salentein". Das erinnerte uns sofort an die fast gleichnamige Gemeinde Salenstein mit dem Schloss an erhöhter Lage.
Ich fragte mich, ob das Weingut vielleicht einen Zusammenhang mit dem Ort am Bodensee haben könnte und fragte KI danach. Hier die Antwort:
- Der Ursprung: Gegründet wurde das Weingut Bodegas Salentein im Jahr 1996 von dem niederländischen Unternehmer Mijndert Pon.
- Die Namensgebung: Pon benannte die Bodega nach dem historischen Landsitz seiner Familie – dem „Landgoed de Salentein“ in der niederländischen Stadt Nijkerk, welchen die Familie Pon 1980 erworben hatte. [1, 2, 3]
Und natürlich wollte ich auch noch wissen, wo genau der erwähnte Landsitz in Holland liegt, auch das fand ich im Nu heraus, diesmal mithilfe von Google Maps:
Freitag, 9. Oktober 2026
Rassegna-Saison
Der Herbst ist jetzt definitiv da und damit die Saison der Tessiner Rassegnas, das sind die Gastronomie-Festivals, welche sich über mehrere Wochen erstrecken und an welchen jeweils eine ganze Reihe von Restaurants oder Grottis teilnehmen.
Den Anfang macht das Rassegna Gastronomica Mendrisiotto e Basso Ceresio, das ist die Gegend am äussersten Südzipfel der Schweiz. Dorthin reiste ich gestern entspannt mit erstaunlich viel Platz in den Fernzügen.
Als Ziel suchte ich mir das Antico Grotto Ticino in Mendrisio aus. Dieses ist relativ einfach mit der S-Bahn ab Lugano und einem lokalen Bus erreichbar. Es befindet sich etwas ausserhalb des Zentrums in einer Grotto-Strasse, wo sich früher ein Grotto ans nächste reihte. Auch heute hat es dort noch etwa fünf Grotti.
Auf der speziellen Rassegna-Karte hat es zwei Gerichte zur Auswahl, ich entschied mich für den Rehrücken, welcher in zwei Gängen serviert wird. Die Wahl bewährte sich, der Rehrücken war reich garniert mit Spätzli, Rotkraut, Kastanien, Steinpilz, Rosenkohl und einer halben Birne mit Preiselbeeren. Allerdings musste ich auf den zweiten Teller verzichten, denn der erste war schon sehr grosszügig belegt. Immerhin bot mir die Serviceangestellte an, den zweiten Teller als Takeaway mitzunehmen, worauf ich aber dankend verzichtete.
Mittwoch, 7. Oktober 2026
Wandermännchen
Auf den gelben Wanderwegweisern, welche nur die Richtung ohne Ziele anzeigen, ist ein schwarzes Wandermännchen abgebildet. Es könnte aber auch ein Frauchen sein, finde ich.
Irgend jemand hat aber gefunden, dass die abgebildete Person zu männlich sei und dass dies geändert werden soll. Das habe ich kürzlich im Wandermagazin "Das Wandern" gelesen. Und im Artikel hatte es auch ein Bild vom bisherigen Männchen und vom neuen - aber wie soll man dem jetzt sagen? Vielleicht Neutronchen? Anyway, das ist für mich jetzt wieder eine völlig unnötige Anpassung an den ebenso unnötigen Zeitgeist.
Dienstag, 6. Oktober 2026
Die Murg
Unsere Hochzeitstagswanderung zur Murgquelle war das letzte Teilstück entlang dieses 32 Kilometer langen Flusses, welcher auf Gemeindegebiet von Mühlrüti SG entspringt, dann zeitweise die Grenze zwischen St. Gallen und Thurgau bildet und nördlich von Frauenfeld in die Thur mündet.
Wobei man eher von einem Flüsschen sprechen sollte, besonders im oberen Teil ist die Murg nicht viel mehr als ein Rinnsal, dies besonders bei der gegenwärtig trockenen Witterung. Und auch kurz vor der Mündung könnte man wahrscheinlich überall in der Murg stehen. Ausgenommen natürlich bei Unwettern, dann wird der Pegelstand sicher massiv steigen.
Vier Wanderungen führten entlang der Murg:
- Hemishofen nach Frauenfeld am 27. Juni 2015
- Frauenfeld nach Münchwilen am 9. Februar 2026
- Dussnang nach Münchwilen am 6. April 2026
- Fischingen nach Sternenberg am 3. Oktober 2026




















