Wir als GA-Abonnenten würden die Klausenfahrt, welche wir am Dienstag machten, normalerweise mit dem öV machen. Der Grund dafür, dass wir von der Normalität abwichen war, weil ich mit dem Mitsubishi Grandis, meinem neuen Auto, einmal eine etwas längere Strecke fahren wollte. Bisher war ich eher im Nahbereich unterwegs, noch nie war ich mehr als eine halbe Stunde am Stück unterwegs. Und vor der Klausenfahrt zeigte der Kilometerzähler erst etwa 450 km an.
Nebst dem Komfort auf längeren Fahrten wollte ich auch ein paar für mich neue Funktionen ausprobieren wie zum Beispiel den E-Save Modus. Damit kann man zum Beispiel auf Autobahnstrecken verhindern, dass das Auto mit dem Elektromotor fährt und so die Batterieladung für Strecken in Städten und Dörfern "sparen". Auf Autobahnen ist die Fahrt mit dem Benzinmotor sowieso effizienter.
Oder die Position "B" des Schalthebels, welche nebst "P", "D", "R" und "N" zur Verfügung steht. Diese Position kann bei Talfahrten verwendet werden, um einerseits die Bremsen zu schonen, indem der Motor in einem kleineren Gang als Bremse verwendet wird und damit andererseits gleichzeitig die Bewegungsenergie des Autos rekuperiert wird, um die Batterien aufzuladen. Das konnte ich auf der Talfahrt vom Klausenpass nach Linthal optimal einsetzen.
Ausserdem wollte ich die Navigation mithilfe von Google Maps ausprobieren. Wenn mein Handy im Auto ist wird dieses automatisch auf das Infosystem des Autos gespiegelt, der Inhalt des Handy wird dann auf dem grossen Bildschirm neben dem Armaturenbrett (kann man dem heutzutage überhaupt noch so sagen?) angezeigt. Grundsätzlich funktionierte die Navigation gut, ich hatte aber mit der von mir vorgegebenen Rundfahrt mit diversen Via-Punkten Probleme, das System zeigte die Distanz und Fahrzeit immer nur bis zum nächsten Via-Punkt an. Aber wahrscheinlich habe ich da etwas falsch gemacht, ich muss das nochmals genau anschauen.
Nach der Klausenfahrt zeigt der Kilometerzähler jetzt 729 km an. Getankt habe ich noch nie und gemäss Anzeige kann ich immer noch weitere 200 km fahren. Ist doch eine sehr beachtliche Reichweite, finde ich.

















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