Dienstag, 31. März 2026

Traumreise beendet

Mit dem Flug von Los Angeles nach Zürich ging gestern unsere Traumreise rund um den Globus zu Ende. Im Gepäck hatten wir unendlich viele schöne Erinnerungen an viele besuchte Orte, Begegnungen mit lokalen Bevölkerungen, neue Bekanntschaften in der Reisegruppe und auch an die luxuriöse Fahrt mit der Scenic Eclipse II durch die Südsee.



Jetzt müssen wir erst einmal den Jetlag und die Zeitdifferenz bewältigen, ich werde dann noch einige Einträge als Reisebericht schreiben.

Sonntag, 29. März 2026

Los Angeles

Der Freitag war ein langer Tag für uns. Frühstück im Hilton Moorea Lagoon, herumhängen an Pool und Beach bis 16 Uhr, Transfer zur Fähre nach Papeete, gemeinsames Nachtessen in Papeete, Transfer zum Flughafen, Flug mit Air Tahiti Nui um Mitternacht nach Los Angeles mit Landung um 10:40.

Hafen von Papeete vor der Abreise

Dann die mühsame Einreise in Los Angeles, wo wir 1 Stunde und 40 Minuten bei der Passkontrolle anstehen mussten. Ankunft dann im Hotel Fairmont Plaza am frühen Nachmittag.

Ankunft in Los Angeles

Abends gönnten wir uns in einem Steakhouse frische Austern und ein feines Steak. Zum Steakhouse wollten wir mit einem Taxi fahren, was sich aber als unpraktisch erwies. Taxis gibt es in L.A. fast keine mehr, deshalb mussten wir die Uber App herunterladen und ein Uber-Fahrzeug bestellen, was dann bestens klappte.


Heute Sonntag müssen wir unsere Koffer zum letzten Mal auf dieser Reise packen, abends geht es mit der Swiss wieder nach Hause, womit unsere Weltumrundung zu Ende geht.

Freitag, 27. März 2026

Relaxtag auf Moorea

Der freie Tag auf Moorea am Donnerstag spielte sich für uns in der Hotelanlage des Hilton Moorea Lagoon ab. Als wir morgens zum Frühstück gingen war es so heiss und schwül, dass wir keine Lust hatten, etwas ausserhalb des Resorts zu unternehmen.

der kleine Pool...

...und der ganz grosse

Unsere Aktivitäten beschränkten sich deshalb auf Frühstücken, abwechslungsweises Baden im Pool und im Meer, Standup Paddeln, Kanufahren, Spaziergang durch die Hotelanlage, Drink an der Bar und Nachtessen. Die meisten unserer Schweizer Gruppe hatten auch keine weitergehenden Pläne.

wenn man genau hinschaut sieht man Marlise auf dem SUP

Heute Freitag gibt es etwas mehr Stress. Um 16 Uhr werden wir im Hotel abgeholt, dann geht es mit der Fähre zurück nach Papeete und nach einem gemeinsamen Nachtessen erfolgt der Transfer zum Flughafen. Dort müssen wir vom Südsee-Paradies Abschied nehmen, unsere Reise wird mit Ziel Los Angeles weiterhin in östlicher Richtung verlaufen.

Donnerstag, 26. März 2026

Moorea

Am Mittwochmorgen mussten wir unser Traumschiff, die luxuriöse Scenic Eclipse II, schweren Herzens verlassen. Nach den vielen schönen Erlebnissen zwischen Fiji und Tahiti mit vielen neuen Bekanntschaften galt es, Abschied zu nehmen.

Ausschiffung in Papeete...

...danach mit der Fähre (rechts) nach Moorea

Es geht jetzt aber noch für zwei Tage auf die Nachbarinsel Moorea, wo wir im 5* Hilton Moorea Lagoon komfortabel logieren. Zwar nicht in einem der Overwater Bungalows, sondern in einem Gartenbungalow, was aber auch nicht schlecht ist.

Polynesischer Abend auf Moorea...

...mit leckeren Sachen wir Spanferkel...

...Austern und Crevetten

Viel steht hier nicht mehr auf dem Programm, es werden zwei Entspannungs-Tage sein.


Mittwoch, 25. März 2026

Tahiti

So, unsere Südsee-Kreuzfahrt endet heute in Papeete auf Tahiti. Dies nach einem Aufenthalt auf Moorea, von welchem ich aufgrund des instabilen Internet-Zugangs keinen Eintrag schreiben konnte. Wir verbringen aber noch zwei Tage auf Moorea und werde von dort nochmals berichten.

beim Venus Point auf Tahiti, wo Captain Cook landete


Für die ganze Gruppe aus der Schweiz waren das 12 wundervolle Tage mit wunderschönen Erlebnissen. Alle werden sich für den Rest des Lebens daran erinnern.


Montag, 23. März 2026

Bora Bora

In der Nacht von Samstag auf Montag verschob sich unser Schiff von Huahine nach Bora Bora, eine weitere Insel auf der Inselgruppe der Gesellschaftsinseln in Französisch Polynesien. Bora Bora mit dem markanten, 727 Meter hohen Berg Otemanu ist eine der bekanntesten Touristen-Destinationen der Südsee. In den 70er Jahren wurden auf der Insel luxuriöse Resorts mit Overwater-Bungalows gebaut, welche heutzutage auf der ganzen Welt zu finden sind.



Auf einer schönen Fahrt mit einem Katamaran durch die seichte Lagune durften wir das unglaublich schöne Farbenspiel zwischen dem Riff und der Insel erleben. Wer Lust hatte durfte im recht warmen Wasser auch ein Bad nehmen.


Sonntag, 22. März 2026

Huahine

Zwischen Donnerstagabend und Samstagmorgen gab es nochmals eine Seenacht, einen Seetag und noch eine Seenacht, dies zwischen Aitutaki (Cook Islands) und Huahine, einer zu Französisch-Polynesien gehörende Insel in der Inselgruppe der Society Islands oder Gesellschaftsinseln.

Gestern haben wir auf unserer Kreuzfahrt nach Fiji, Tonga, Niue und den Cook Islands damit das fünfte Land im Pazifischen Ozean erreicht.



abendliches Konzert auf dem Helipad

Auf einer Inselrundfahrt mit einer lokalen Führerin lernten wir viel Neues über die lokale Kultur, die Geschichte und die Lebensweise. Die Insel machte auf uns einen gepflegten Eindruck und alles war in einem guten Zustand.

Samstag, 21. März 2026

Aitutaki von oben

Die Scenic Eclipse II verfügt nicht nur über luxuriöse und geräumige Suiten und ein vielfältiges gastronomisches Angebot, sondern auch über Einrichtungen und Geräte, welche das Erlebnis einer Kreuzfahrt aufwerten. Da sind einerseits die Tenderboote, mit welchen Passagiere an Land gebracht werden, dann Zodiacs – das sind robuste Schlauchboote mit Motoren – für den Transport von Schnorchlern oder Tauchern, Kayaks sowie Standup Paddle Boards. Diese Einrichtungen und Geräte sind alle in der Pauschale für die Kreuzfahrt inbegriffen.


Das Tüpfchen auf dem i sind aber auf der Scenic Eclipse II zwei kleine Unterseeboote und zwei Helikopter, welche von den Passagieren gebucht werden können. Für diese Luxus-Angebote muss man dann aber doch die Kreditkarte zücken. Schon nach der Einschiffung auf Fiji meldeten wir uns für einen 30minütigen Helikopter-Flug über Aitutaki an, welcher am Donnerstagnachmittag nach dem Ausflug auf Aitutaki bei idealen Wetterbedingungen stattfand.

Der Heliport befindet sich auf Deck 8 im Heck des Schiffes. Dort erhält man vor dem Flug eine leichte Schwimmweste und wird zum bereitstehenden Heli begleitet und angeschnallt.


Der Flug über die Insel und das sie umgebende Atoll war phantastisch und fast etwas irreal. Unsere Augen konnten sich ob den wunderschönen Farben kaum sattsehen. Noch nie erlebten wir eine tropische Insel so eindrücklich. Der Pilot flog meistens sehr tief und er achtete darauf, dass alle Passagiere auf ihre Rechnung kamen. Nebst vielen kleinen Inselchen mit wunderschönen Sandstränden haben wir auch viele Rochen im seichten Wasser beobachtet.



Auf dem Vorbeiflug beim höchsten Punkt konnten wir den Weg, welchen wir am Vormittag bewanderten, nochmals ausmachen. Spektakulär war dann auch der Anflug zu unserem Schiff und die sichere Landung auf dem Heliport.

Das war ein luxuriöses Erlebnis von einem luxuriösen Schiff auf einer luxuriösen Reise.


Freitag, 20. März 2026

Aitutaki

Nach einem Seetag am Mittwoch erreichten wir am Donnerstagmorgen Aitutaki, eine der vielen Eilande der Cook-Inselgruppe mitten im Pazifik. Der Besuch dieser Insel war mitentscheidend für unseren Entscheid, an dieser Reise teilzunehmen. Auf unserer Hochzeitsreise im Oktober 1987 waren wir auch in der Südsee unterwegs und wollten damals ein paar Tage auf Aitutaki verbringen. Es blieb aber beim Wollen, denn aufgrund eines Streiks wurden alle Flüge annulliert und eine Fahrt mit einem Schiff hätte viel zu lange gedauert. Da der Besuch der Insel ein Höhepunkt der Reise gewesen wäre hat uns der verhinderte Besuch immer wieder gereut.

Diesmal hat es aber geklappt, mit 39 Jahren Verspätung durften wir das Südsee-Paradies doch noch erleben, wenn auch nur kurz. Aitutaki ist eine von einem riesigen Atoll umgebene Insel und unser Schiff musste ausserhalb des Atolls ankern, denn nur kleine Schiffe dürfen durch eine kleine Lücke im Atoll zum Hafen hineinfahren. Die beiden Tenderboote der Scenic Eclipse II fuhren währen des ganzen Aufenthalts fast ständig hin und her, um Passagiere an Land zu bringen und wieder abzuholen.


links der Mitte liegt unser Schiff vor Anker

Unsere Besichtigung bestand aus einer Besteigung des mit 124 m hohen Maunga Pu höchsten Hügels von Aitutaki, dies in einer Gruppe von etwa 15 Teilnehmern. Der Aufstieg lohnte sich trotz schweisstreibender Hitze auf jeden Fall, denn vom Gipfel aus hatte man einen phantastischen Ausblick über das ganze Atoll mit den unglaublich schönen Farben. Noch fast schweisstreibender war dann der Abstieg an der prallen Sonne und wir waren froh, dass es zur Belohnung eine frische, gekühlte Kokosnuss zum Trinken gab.


Nach der Rückkehr zum Schiff gab es dann noch einen weiteren Höhepunkt, sozusagen das Tüpfchen auf dem i. Mehr darüber morgen.

Donnerstag, 19. März 2026

Niue

Unsere zweite Ausgabe des 17. März spielte sich bei und auf der Insel Niue ab. Die 261 km2 kleine Koralleninsel liegt zwischen Tonga und den Cookinseln. Die Insel gilt als selbständiges Land, welches aber mit Neuseeland assoziiert ist. Auf der Insel leben nur etwa 2'000 Einwohner, viele sind nach Neuseeland ausgewandert, wo viel mehr Niuaner leben.

unsere Scenic Eclipse II vor Alofi, der Hauptstadt von Niue

Nach der Ankunft unseres Schiffes vor der Hauptstadt Alofi dauerte es noch etwas, bis die ersten Passagiere mit einem Tenderboot auf die Insel übersetzen konnten. Die Polizei- und Zollbeamten wollten alles noch einmal genau checken, bevor sie die Insel für den Besuch freigaben. Zwei Polizisten und eine Zollbeamte nahmen auf dem Schiff auch noch das Frühstück ein.

durch eine Tropfsteinhöhle...

...ging es zu einer Höhle mit Bademöglichkeit

wunderschöne Felsenbucht

Kurz nach Mittag waren wir an der Reihe für eine Inselbesichtigung. In einem Bus gab es eine Besichtigungsfahrt durch Alofi und anschliessend besuchten wir zwei Küstenorte mit Badegelegenheiten. Die Insel machte auf uns einen sehr sauberen und gepflegten Eindruck. Das dürfte damit zusammenhängen, dass Neuseeland dafür sorgt, dass der Lebensstandard in Niue mit Neuseeland vergleichbar ist.

Dienstag, 17. März 2026

Auf Zeitreise

Heute sind wir nicht nur geographisch auf Reise, sondern auch zeitlich. Wir erleben nämlich den Dienstag, 17. März heute zum zweiten Mal, wir konnten unsere Uhren um einen Tag zurückstellen. Wir sind ja auf unserer Reise immer in östlicher Richtung unterwegs und mussten die Uhren fast jeden Tag um eine oder mehrere Stunden vorstellen, die Tage waren für uns also meistens kürzer als 24 Stunden. Und letzte Nacht überquerten wir zwischen Tonga und Niue die Datumsgrenze und dürfen darum den 17. März nochmals erleben. Damit ist uns die Schweiz jetzt zeitlich 12 Stunden voraus.

Einfahrt in die Inselwelt von Tonga vor Sonnenaufgang


Gestern gingen wir auf der zu Tonga gehörenden Insel Vava'u an Land. Zuerst erstiegen wir den Mount Talau, von wo wir das Dorf Neiafu überblicken konnten. Anschliessend wurden wir mit einem Bus zu weiteren Aussichtspunkten gefahren und erhielten Einblick in das Leben der auf diesen abgelegenen Inseln wohnenden Leute.





Im Moment liegt unser Schiff vor der Insel Niue, welche wir am Nachmittag besuchen werden.

Seetag zwischen Fiji und Tonga

Da der Besuch auf der fijianischen Insel Aiwa vom lokalen Gouverneur kurzfristig verboten wurde gab es von Sonntagabend bis Dienstagmorgen einen Seetag respektive eineinhalb Seetage. Langweilig wurde es und dabei aber nicht, auf der Scenic Eclipse II gibt es ein vielseitiges Angebot, um die Zeit sinnvoll zu verbringen. Entweder man kann sich in diversen Restaurants verpflegen, an einem der verschiedenen Präsentationen teilnehmen, im Gym die Fitness auf Vordermann/frau bringen, auf den Decks herumliegen und etwas lesen, sich mit neuen Freunden in der Bar auf einen Drink treffen oder wie wir in der Guest Laundry Wäsche waschen.

den Gästen stehen 2 Helis für Rundflüge zur Verfügung

Ab und zu haben wir natürlich auch ins weite Meer hinausgeschaut um zu sehen, ob es etwas Interessantes zu sehen gibt. Vielleicht eine Insel, ein anderes Schiff oder Delphine. Aber ausser ein paar Vögeln und fliegenden Fischen gab es rein gar nichts zu sehen. Weiter erstaunlich ist das nicht, denn wir sind ja mitten auf dem grössten Ozean der Welt unterwegs, wo die Distanzen zwischen den Inseln teilweise gewaltig sind.


Besuch auf der Brücke

Am Dienstagmorgen kurz nach Sonnenaufgang sind wir bei der zu Tonga gehörenden Insel Vava'u angekommen. Unser Schiff hat vor dem Ort Neiafu geankert. Wobei einen richtigen Anker hat das Schiff nicht, denn es wird mittels GPS-Technologie automatisch an der gewünschten Position fixiert.

Das Schiff ist mit 224 Passagieren übrigens ausgebucht, aber man hat nie Dichtestress, weder auf dem Schiff mit seinen grosszügigen Räumen noch auf Ausflügen. Die aus 28 Teilnehmern und einer Reiseleiterin bestehende Schweizer Gruppe ist sehr angenehm, es sind alles sehr nette Leute, die meisten so etwa in unserem Alter. Und für fast alle ist es die oder mindestens eine von Reisen des Lebens.

Sonntag, 15. März 2026

Savusavu

Gestern Sonntag verbrachten wir etwa fünf Stunden auf der fijianischen Insel Vanua Levu. Unser Schiff war im Hafen der Stadt Savusavu verankert, die Passagiere wurden mit Shuttlebooten an Land gebracht. Mit einem alten Schulbus ging es in einer schönen, ca. 45 Minuten dauernden Fahrt zu einem Salzsee, auf welchem wir in einer Gruppe mit Kayaks fahren konnten. Etwa 1.5 Stunden waren wir auf dem See und genossen die unberührte Natur mit den Mangrovenwäldern. Allerdings setzte uns die Hitze ordentlich zu und wir waren froh, als wir wieder aus dem Kayak steigen konnten.

unser Schiff im Hafen von Savusavu

Heute Montag mussten wir die Uhren nochmals eine Stunde vorstellen und wir sind jetzt der Schweiz satte 12 Stunden voraus. Beim Wechsel in die nächste Zeitzone werden wir dann das Datum um einen Tag zurücksetzen können.


Für heute wäre eigentlich ein Landgang auf der winzigen Insel Aiwa geplant gewesen, aber die lokalen Behörden haben uns kurzfristig die erforderliche Bewilligung entzogen. Deshalb gibt es heute einen reinen Seetag, wir sind also bis Dienstagmorgen Richtung Osten unterwegs.