Nach einem Seetag am Mittwoch erreichten wir am Donnerstagmorgen Aitutaki, eine der vielen Eilande der Cook-Inselgruppe mitten im Pazifik. Der Besuch dieser Insel war mitentscheidend für unseren Entscheid, an dieser Reise teilzunehmen. Auf unserer Hochzeitsreise im Oktober 1987 waren wir auch in der Südsee unterwegs und wollten damals ein paar Tage auf Aitutaki verbringen. Es blieb aber beim Wollen, denn aufgrund eines Streiks wurden alle Flüge annulliert und eine Fahrt mit einem Schiff hätte viel zu lange gedauert. Da der Besuch der Insel ein Höhepunkt der Reise gewesen wäre hat uns der verhinderte Besuch immer wieder gereut.
Diesmal hat es aber geklappt, mit 39 Jahren Verspätung durften wir das Südsee-Paradies doch noch erleben, wenn auch nur kurz. Aitutaki ist eine von einem riesigen Atoll umgebene Insel und unser Schiff musste ausserhalb des Atolls ankern, denn nur kleine Schiffe dürfen durch eine kleine Lücke im Atoll zum Hafen hineinfahren. Die beiden Tenderboote der Scenic Eclipse II fuhren währen des ganzen Aufenthalts fast ständig hin und her, um Passagiere an Land zu bringen und wieder abzuholen.
Unsere Besichtigung bestand aus einer Besteigung des mit 124 m hohen Maunga Pu höchsten Hügels von Aitutaki, dies in einer Gruppe von etwa 15 Teilnehmern. Der Aufstieg lohnte sich trotz schweisstreibender Hitze auf jeden Fall, denn vom Gipfel aus hatte man einen phantastischen Ausblick über das ganze Atoll mit den unglaublich schönen Farben. Noch fast schweisstreibender war dann der Abstieg an der prallen Sonne und wir waren froh, dass es zur Belohnung eine frische, gekühlte Kokosnuss zum Trinken gab.
Nach der Rückkehr zum Schiff gab es dann noch einen weiteren Höhepunkt, sozusagen das Tüpfchen auf dem i. Mehr darüber morgen.





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