Das Unternehmen hat sich auf spezifische Logistik-Branchen spezialisiert, zum Beispiel auf den Transport von Personenwagen, Nahrungsmittel oder Medikamenten mit besonderen Anforderungen.
Gegründet wurde die Gesellschaft 1919 als reines Familienunternehmen, was es bis heute geblieben ist. Geführt wird es von Peter Galliker in der dritten Generation zusammen mit zwei Geschwistern. Peter Galliker ist auch Verwaltungsrat der LURAG (Luzerner Raststätte AG) und er hielt an dessen GV am Mittwoch ein Referat zum Projekt "Green Logistics".
Ziel des Projektes ist der Totalumbau der Lastwagen-Flotte. Alle Diesel-Lastwagen sollen durch Fahrzeuge mit Elektro-Antrieb ersetzt werden. Das alleine wäre mit den erforderlichen finanziellen Mitteln ja noch überblickbar, aber für die e-Lastwagen braucht es natürlich eine total neue Infrastruktur mit unzähligen Ladestationen, an welchen die Fahrzeuge über Nacht aufgeladen werden können. Auch die Einsatzplanung für die Fahrzeuge und die Fahrer muss total überarbeitet werden. Die Fahrer können ja nicht einfach an einer Tankstelle aufladen, denn Ladestationen für Lastwagen gibt es praktisch noch keine.
Das Projekt ist schon voll am laufen, in der Schweiz sind schon viele e-Lastwagen unterwegs und an einigen Standorten hat es auch schon Ladestationen. Ein Teil des Strombedarfs soll übrigens durch Solarpanels auf den Dächern der Logistikzentren gedeckt werden.
Die Investitionen in das Projekt sind gigantisch für ein Familienunternehmen. Nur schon ein Lastwagen mit Elektroantrieb kostet etwa zweieinhalb mal so viel wie ein Diesel-LW. Und auch die Lade-Infrastruktur mit riesigen Batterie-Speichern verschlingt Unsummen von Geld. Und all das muss ja auch unterhalten werden. Die Firma erhält zwar staatliche Unterstützung, aber sie braucht dennoch einen langen finanziellen Atem.

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