Mittwoch, 10. Juni 2026

Wein aus der Ferne

Nach dem feinen Muscaris von nebenan, also dem Stadler Rebberg einen Kilometer von uns entfernt, öffneten wir gestern eine Weinflasche aus der Ferne. Eine spezielle war es, wir kauften sie letztes Jahr in Moldawien im Shop des Weingutes Milestii Mici, wo wir an einer Führung durch die riesigen, weitverzweigten Weinkeller teilnahmen. Der Weinkeller weist eine unglaubliche Länge von 200 Kilometer auf.

Die Weine werden dort extrem lange gelagert. Die Flasche welche wir kauften hat den Jahrgang 1987 und erst im Jahr 2000 wurde der Wein in nummerierte Flaschen abgefüllt. Der grösste Teil des Weines wird übrigens nach Russland exportiert.

versiegelte Etikette

Den Wein tranken wir gestern als Pairing zu einem Ungarischen Gulasch, was sich als passend erwies. Von welcher Traubensorte der Wein stammt wissen wir nicht, wahrscheinlich ist es eine bei uns unbekannte. Der eher leichte Wein hatte wenig Aroma, vielleicht war er doch schon etwas zu alt. Aber mindestens hatte er keinen Zapfen, mindestens keinen Zapfengeruch. Aber bei der Öffnung der Flasche löste sich der Zapfen in Einzelteile auf, welche dann teilweise im Glas schwammen. Ist aber für das Alter auch nicht weiter erstaunlich.

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