Kürzlich las ich in der Winterthurer Zeitung ein Inserat des Weinhändlers Rutishauser DiVino in Winterthur Wülflingen. Darin wurde eine neue Weisswein-Sorte mit der Bezeichnung "Muscaris" angeboten. Und ich las im Inserat, dass diese Sorte oberhalb von Stadel angebaut werde. Dabei läuteten bei mir die Alarmglocken, denn der Weinberg von Stadel liegt von uns aus gesehen gerade einmal einen Kilometer östlich sozusagen am gleichen Hang wie unser Haus. Früher war der Rebberg grösser, auch dort wo unser Haus steht hatte es einmal Reben.
Und auch die Beschreibung der Weinsorte weckte mein Interesse. Der Muscaris geht auf eine Kreuzung der Sorten Solaris und Gelber Muskateller zurück, erfuhr ich. Und dass der Wein mit einem intensiven Bouquet von reifen exotischen Früchte und Zitruszesten aufwarte, wobei der Muskatton dominiere. Zudem sei die Rebsorte pilzresistent und brauche fast keinen Pflanzenschutz.
Also nichts wie hin zum Rutishauser DiVino in der Nähe des Bahnhofs Wülflingen. Dort staunte ich, dass es den Wein sogar in drei Ausprägungen gibt:
Einmal mit einer "Goldenberg Winterthur" beschrifteten Etikette. Diese Beschriftung verwirrte mich etwas, denn am Goldenberg in Winterthur hat es auch einen Rebberg, die Angestellte im Laden versicherte mir aber, dass der Wein von Stadler Rebberg stamme.
Dann in der Flasche mit "Freiraum Muscaris" beschrifteten hippen Etikette und schliesslich die 0.5 l-Flasche mit der Aufschrift "Herbstgold Apéro Muscaris".
Wie sich die Weine in den drei Flaschen voneinander unterscheiden weiss ich nicht, wir haben erst eine Flasche "Goldenberg Winterthur" probiert und er hat uns ausgezeichnet gefallen, insbesondere aufgrund des feinen Muskateller-Aromas. Und natürlich spürten wir dabei, dass wir einen Wein von nebenan genossen.
Und sobald wir die beiden anderen Varianten gekostet haben werde ich darüber berichten.


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