Dienstag, 7. September 2021

Greina

Gestern schlossen wir unser Greina-Projekt ab, von der Tessiner Seite der Greina-Ebene wanderten wir zu dem Punkt, welchen wir letztes Jahr von der Bündner Seite her erreichten.

Somit haben wir die Greina-Ebene zweimal durchwandert. Viele Leute durchqueren sie an zwei Tagen in der gleichen Richtung und übernachten in einer der Hütten. Wir sind aber keine Hütten-Typen, deshalb gab es bei uns zwei Tageswanderungen. Beide waren allerdings ziemlich lange und anstrengend. Aber man wird ja von einer unglaublich schönen Landschaft entlöhnt.


Montag, 6. September 2021

Zebus in Bibern

Viele Schweizer Landwirte sind in den letzten Jahren innovativ geworden, zum Beispiel in Bezug auf gezüchtete Tierrassen. Früher gab es fast nur Kühe, Schweine, Schafe und Geflügel. Heutzutage trifft man immer wieder auf exotische Arten wie Lamas, Alpakas, Strausse oder die zottligen Hochlandrinder.

Am Samstag war ich zu Besuch auf der Wagi's Farm im schaffhausischen Bibern, dort werden unter anderem Zebus gezüchtet. Beim auch Buckelrind genannten Tier handelt es sich um eine asiatische Rindersorte, das kann man bei Wikipedia nachlesen.

Kürzlich wurde ein Zebu geschlachtet, das tiefgefrorene Fleisch ist jetzt im Hoflanden erhältlich. Angeboten werden Haxen, Braten, Siedfleisch und Voressen. Steaks hat es keine, diese müsste man bestellen.

Gerne hätte ich die Tiere fotografiert, leider habe ich sie aber auf der Weide nicht gefunden. Bilder findet man aber auf der Website des Betriebes.


Sonntag, 5. September 2021

Tannenbodenalp

Die Tannenbodenalp am Flumserberg ist ja im Sommer ein Wander- und im Winter ein Skigebiet. Am Freitag war ich dort oben, ich hatte aber weder Wanderschuhe noch Skier dabei, nur einen kleinen Rucksack. Diesen nahm ich mit, weil ich Käse kaufen wollte.

Von Unterterzen am Walensee ging es mit der kühnen Gondelbahn hinauf zur besagten Tannenbodenalp. Etwa 10 Gehminuten von der Bergstation entfernt liegt der grosse Alpbetrieb mit Käserei und Restaurant. Ich hatte noch kein Frühstück, deshalb stärkte ich mich mit einem kleinen Salsiz- und Käseteller, dazu ein Glas Milch, welche hoffentlich auf der Alp gemolken wurde.

Neben einer gemütlichen Gaststube verfügt das Restaurant über einen grossen Aussenbereich, auf welchem ich es mir gemütlich machen konnte. Platz hatte es genug, aber an schönen Wochenenden dürfte es schwierig sein, freie Plätze zu finden.

Blick über Oberterzen zu den Churfirsten

Der in der Käserei hergestellte Käse kann direkt im Restaurant gekauft werden. Es gibt davon viele Sorten wie Alpkäse mild und rezent, mit Chili, Pfeffer und anderen Zutaten. Daneben auch Mutschli, Frischziger usw.

Samstag, 4. September 2021

Mittelpunkt Kanton Zürich

Der Mittelpunkt des Kantons Zürich war der Grund für die Wanderung am Mittwoch. Aber eigentlich ist es EIN Mittelpunkt, denn es gibt deren zwei, den geodätischen und den geographischen. Den geodätischen bei Brütten besuchte ich schon mindestens dreimal, zum Beispiel diesen Mai. Am geographischen war ich schon einmal nah dran, aber eben nicht ganz.

Weshalb gibt es zwei verschiedene Mittelpunkte und worin unterscheiden sie sich? Auf Wikipedia kann man sich informieren, aber sehr ausführlich ist es dort nicht beschrieben.


der Findling liegt etwa 200 m vom echten Mittelpunkt entfernt,

welcher durch diese Tafel markiert ist



Freitag, 3. September 2021

Wanderung LSMD - LSZH

Datum: 01. September 2021
Dauer: 3h10
Länge: 14.3 km
Wetter: sonnig
Route: Wangen bei Dübendorf-Rütihof-Brüttisellen-Dietlikon-Hagenholz-Opfikon-Flughafen Zürich
Charakteristik: einfache Wanderwege und Strassen


die XXL-Panoramatafel bei Dietlikon

der XXL-Parkplatz beim Balsberg

die XXL-Firmentafel bei Letzterem

die XXL-Bus- und Tramvorfahrt am Flughafen

Am Mittwoch wollte ich wandern, aber ohne lange An- und Rückfahrt. Da kam die Zürcher Flughäfen-Wanderung gerade recht. Flughafen in der Mehrzahl schreibe ich, weil zwei davon involviert waren, derjenige bei Dübendorf und der "richtige" in Kloten. Das ist auch der Grund für die ungewöhnliche Bezeichnung der Wanderung. LSMD ist der ICAO-Code für Dübendorf und LSZH für Zürich-Kloten.

Startort ist Wangen bei Dübendorf am nördlichen Rand des Flughafen-Areals. Eine Brücke führt über die Autobahn und ins Dorf hinein. Durch das Dorfzentrum, wo die Leute auf Restaurant-Terrassen ihr Mittagessen einnehmen, geht es am Rütihof vorbei zum Rand des Wangnerwaldes. Vor dem Wald musste ich aber noch den Grund dieser Wanderung (keine Wanderung ohne Grund!) fotografieren, das Bild sieht man morgen hier.

Nach etwa einem Kilometer durch den Wald zweige ich kurz nach der Überquerung einer weiteren Autobahn nach links ab und tauche in den Siedlungs- Industrie- und Autobahnbrei von Brüttisellen und Dietlikon ein. Im Zentrum von Brüttisellen hat es eine XXL (ja, schon wieder!) - Baustelle, welche ich grossräumig umwandern muss. Etwas oberhalb von Dietlikon bestaunte ich die XXL-Panoramakarte mit unzähligen Bergen. In Natura konnte ich diese aber nicht sehen, dafür war es zu dunstig.

Das war der städtische Teil der Unternehmung, von welchem ich mich im Hardwald zwischen Dietlikon und Kloten erholen konnte. Die Durchquerung des grossen Waldes nahm etwa 40 Minuten in Anspruch. Dann stand ich unvermittelt vor dem Balsberg, dem ehemaligen Hauptsitz der Swissair. Dort arbeitete ich ja viele Jahre. Früher war der XXL-Parkplatz regelmässig voll besetzt, am Mittwoch aber nur zu einem Bruchteil. Und dies, obwohl gemäss XXL-Firmentafel über 50 Firmen eingemietet sind. Vielleicht arbeiten viele im Homeoffice.

Den Rest der Wanderung vorbei am Werftareal zum Flughafen mit der XXL-Bus- und Tramvorfahrt kannte ich natürlich in- und auswendig.


Donnerstag, 2. September 2021

Les Eplatures

Auch am letzten Donnerstag lag eine ehemalige Neuenburger Gemeinde auf unserer Route:

Karte Stand 1900

Zur vorletzten Jahrhundertwende, also im Jahr 1900, wurde Les Eplatures nach La Chaux-de-Fonds eingestädtert. Bis 1848 gehörte Les Eplatures übrigens zu Le Locle und war dann bis 1900 selbständig.


Mittwoch, 1. September 2021

Wanderung Le Locle - La Chaux-de-Fonds

Datum: 26. August 2021
Dauer: 4h55
Länge: 18.1 km
Wetter: leicht bewölkt
Route: Le Locle - Grands-Monts - Les Recrettes-Belvédère-La Pâture-Les Combes - Le Crêt-du-Locle - Eplatures Jaune-Endroits - La Chaux-de-Fonds
Charakteristik: einfache Wanderwege


der zum Lac de Moron gestaute Doubs


siehe Blog von Thomas Widmer

Auch die dritte Wanderung knüpft an diejenige vom Vortag an, also in Le Locle. Eigentlich wollten wir das Auto dort parkieren, da aber die schnellste Verbindung auf der Autobahn über La Chaux-de-Fonds führt, parkieren wir beim Bahnhof von "Schopfo" und nehmen den Zug nach Le Locle.

Die direkteste Wanderweg-Verbindung zwischen Le Locle und La Chaux-de-Fonds misst nur etwa 7 Kilometer und ist auch nicht speziell schön oder interessant. Deshalb planten wir einen weiten Bogen bis fast zum Doubs mit ein.

Vom Bahnhof führen ein paar Treppen und Gehwege hinauf zum Quartier Les Monts. Ab dort sieht und hört man von der Stadt nichts mehr, das Gebiet ist sehr dünn besiedelt, es hat nur noch weit auseinander liegende Einzelhöfe. Ohne grosse Steigungen geht es durch das gewellte Hügelland nach Norden bis Les Recrettes und weiter zum Belvédère.

Wie der Name sagt handelt es sich beim Belvédère um einen Aussichtspunkt. Von diesem hat man einen atemberaubenden Blick über den 300 Meter tiefer fliessenden Doubs, der hier die Grenze zu Frankreich bildet. Wobei fliessen tut der Fluss hier nicht wirklich, denn wir sind im Bereich des Lac de Moron, einem Stausee. Die Staumauer befindet sich etwa 2 km flussabwärts.

Jetzt biegen wir auf den Wanderweg via Les Combes und Le Crêt-du-Locle nach La Chaux-de-Fonds ein. In Le Crêt-du-Locle ist uns die zwei Gebäude verbindende kühne Passerelle aufgefallen. Ich erinnerte mich sogleich an einen kürzlich veröffentlichten Blog-Eintrag von Thomas Widmer.

Wir steigen nochmals etwas auf und wandern oberhalb des Industriegebietes ins Zentrum der Uhrenstadt.