Mittwoch, 14. Oktober 2026

Wanderung Martinsbrünneli

Datum: 12. Oktober 2026
Dauer:
 3h15
Länge: 12.9 km
Wetter: sonnig
Route: Bubikon-Ritterhaus-Schwarz-Rütiwald-Weid-Martinsbrünneli-Chüeweid-Klimse-Jona
Charakteristik: einfache Wander- und andere Wege

Eigentlich war für den Montag ein Besuch an der OLMA in St. Gallen geplant. Doch als ich am Morgen im Gegensatz zum Sonntag keine Wolke am Himmel ausmachen konnte stellte ich die OLMA zugunsten einer Wanderung zurück. Eine Herbstwanderung bei wandertauglicher Temperatur hatte für mich einen höheren Stellenwert.

Eine lange An- und Rückfahrt wollte ich vermeiden, deshalb wählte ich aus meiner Pendenzenliste die Wanderung zum Martinsbrünneli bei Rüti aus. Die öV-Fahrzeit zum Startort in Bubikon hielt sich mit etwas über einer Stunde in Grenzen.

Ritterhaus Bubikon

rege bespielter Golfplatz bei Bubikon

Vom Bahnhof geht es Richtung Südost zum Dorf hinaus und schon bald stehe ich vor dem Ritterhaus, einem ehemaligen Sitz des Johanniter-Ordens. Schon im 12. Jahrhundert richtete sich hier der Orden ein und über die Jahrhunderte wurde der Gebäudekomplex mehrfach erweitert. Das Museum ist natürlich montags geschlossen, deshalb setze ich nach ein paar Fotos meinen Weg fort.

Ich durchquere einen Golfplatz, welcher für einen Montag rege bespielt wird und ich muss aufpassen, dass mich kein Golfball trifft. Nach der Unterquerung der Autobahn geht es durch ein Fabrikareal zum Flüsschen Schwarz, welches sich dort über eine natürliche Geländekante einige Meter hinunterstürzt.

Blick über Rüti zum Bachtel links der Mitte

Martinsbrünneli

Weiter geht es vorbei am westlichen Rand von Rüti zum Rütiwald, welchen ich auf nicht markierten Wegen durchquere und bei der Weid wieder verlasse. Nach weiteren 20 Minuten stehe ich vor dem Martinsbrünneli, welches für diese Wanderung verantwortlich ist.

Dass das Gewässer einen Namen im Diminutiv hat geht im Moment in Ordnung, denn es besteht aufgrund der trockenen Witterung nur aus einem Rinnsal, welches über die Felsen fliesst. Ich könnte mir aber vorstellen, dass es sich nach einem Gewitter um einen stattlichen Wasserfall handeln wird. Mehr zum Marinsbrünneli kann man hier morgen lesen.

Jetzt könnte ich in etwa einer halben Stunde direkt zum Ziel in Jona wandern, stattdessen mache ich aber einen grossen Bogen Richtung Osten via Moosriet, Chüeweid, Klimse und Tägernau, bevor es zum Bahnhof Jona geht, wo ich erfahre, dass aufgrund von Bauarbeiten keine Züge fahren. Aber mit einem Ersatzbus komme ich via Rapperswil trotzdem nach Hause.

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