Samstag, 8. April 2023

GV Schweiter Technologies

Von der feuchten Kirschtorte habe ich ja schon geschrieben, nach der GV in Zug kaufte ich sie beim Speck am Bahnhof.

Jetzt aber zur GV. Eingeladen hatte die Schweiter Technologies, welche im zugerischen Steinhausen beheimatet ist. Die Firma ist spezialisiert auf Platten aus Aluminium, Plastik und Holz, welche zum Beispiel für Fassaden verwendet werden. Sie beschäftigt weltweit 4'300 Mitarbeiter und erreichte 2022 einen Umsatz von 1.2 Milliarden Franken.

Versammlungsort war der Gebäudekomplex von Theater Casino Zug etwas südlich des Zentrums direkt am See, für mich eine Première. Gross war der Andrang nicht, gerade einmal 61 Aktionäre waren präsent. Für mich ist das ein Pluspunkt, bei so wenig Teilnehmenden entsteht kein Gedränge.

Eindreiviertel Stunden benötigte der scheidende VR-Präsident Siegrist, um die Versammlung durch die Traktanden zu führen. Als neuer VR-Präsident wurde Heinz Baumgartner gewählt.

Beim anschliessenden Apéro riche konnten die Aktionäre Durst und Hunger stillen, es wurden diverse kalte und Warme Häppli offeriert. Leider war die Temperatur zu tief um auf der schönen Terrasse über dem See zu verweilen.




Freitag, 7. April 2023

7 Ehemalige innerhalb 3 Stunden

Die montägliche Rundwanderung war sehr einträglich, gleich sieben ehemalige Gemeinden reihten sich aneinander, innerhalb von etwa drei Stunden konnte ich sie besuchen.

Sales und Ependes fusionierten 1977, seit 2021 gehört Ependes zur Gemeinde Bois d'Amont.

Die anderen sechs Ehemaligen, also Essert, Montévraz, Zénauva, Oberried, Montécu und Bonnefontaine schlossen sich 2003 zur neuen Gemeinde Le Mouret zusammen.

Im Dorf Montévraz war ich nicht, aber nördlich davon auf dem ehemaligen Gemeindegebiet.

Hier noch das Wappen der neuen Gemeinde Le Mouret. Es ist eine Art Kombination von Elementen aus den Wappen der ursprünglichen Gemeinden:


Nachtrag 21. Mai 2023:

Alain Neuhaus wurde durch obiges Wappen dazu inspiriert, ein passendes Gedicht zu schreiben, hier ist es:

Im Wappe vo de neue Gmeind Le Mouret hät ’s sächs verschiedeni Gegeschtänd
Je eine vo fascht allne Gmeinde, wo fusioniert händ
Vo de Gmeinde Montévraz und Zénauva
Händ ’s de gmeinsam Gegeschtand, de Roscht, übernah




Donnerstag, 6. April 2023

Rundwanderung Le Mouret

Datum: 03. April 2023
Dauer: 4h20
Länge: 17.1 km
Wetter: Hochnebel
Route: Villarsel-sur-Marly - Sales-Ependes-La Tourbière-Essert-La Riedera-Zénauva-Oberried-Montécu-Bonnefontaine-Nesslera-La Rotzetta - Villarsel-sur-Marly
Charakteristik: einfache Wege und Strasse, hoher Anteil an Hartbelag


Essert

Château La Riedera

am Nesslerabach

Dass die Gegend südlich von Fribourg rund um die Gemeinde Le Mouret kein ausgesprochenes Wandergebiet ist war mir schon bei der Planung der Route klar. Nur wenig Wanderwege sind dort auf der Karte eingetragen, insbesondere zwischen den ehemaligen Gemeinden, welche ich besuchen wollte. Immerhin reichte es noch für 4 Kilometer markierte Wanderwege ganz am Schluss der Route.

Mit dem Bus fahre ich vom Bahnhof Fribourg südwärts bis zur Haltestelle Villarsel-sur-Marly, dort beginnt und endet die Rundwanderung. Ausser einem kleinen Weiler hat es dort nichts, aber das ist auf meinen Wanderungen fast schon der Normalfall, mindestens wenn es um ehemalige Gemeinden geht.

Auf einem nicht markierten Feldweg geht es nach Westen. Schon nach etwa 200 Metern geht der Weg in einer Wiese auf, mein GPS zeigt mir aber den theoretischen Weg brav an und nach weiteren 400 Metern bin ich wieder auf einem Feldweg, der in Sales in die Strasse mündet.

Dann geht es am Rand von Ependes südlich weiter zum Bois d'Amont, den ich durchquere. Bei La Tourbière biege ich aus Versehen zu früh nach links ab und stehe wieder vor einer weglosen Wiese. Umkehren möchte ich nicht, so kraxle ich eben weglos auf die nächsthöhere Strasse, welche nach Essert führt.

Jetzt geht es hinunter, über eine stark befahrene Strasse vorbei am Schloss La Riedera und auf Nebenstrassen mit sehr wenig Verkehr durch Zénauva, Oberried, Montécu und Bonnefontaine nach Nesslera.

In Nesslera sehe ich zum ersten Mal gelbe Wegweiser, einer davon gibt die Richtung zu meinem Start- und Zielort an. Etwa zwei Kilometer begleitet mich die muntere Nesslera, bevor es via La Rotzetta wieder nach Villarsel-sur-Marly geht.


Mittwoch, 5. April 2023

Eine feuchte Sache

Gestern hatte ich in Zug einen GV-Termin. Und wenn immer ich in Zug bin kaufe ich mir ein Stück der berühmten Kirschtorte, so auch gestern beim Speck am Bahnhofplatz.

Dabei dachte ich an Thomas Widmer, der kürzlich - ebenfalls beim Speck - enttäuscht wurde, zu trocken war die Kirschtorte. Auch ich wurde schon enttäuscht, da ich sie immer zuhause esse kann ich in solchen Fällen aber mit einem zusätzlichen Gutsch Kirsch nachhelfen.

Das war gestern aber nicht notwendig. Mein Stück war so richtig satt mit dem Kirschwasser durchtränkt, buchstäblich eine feuchte Sache. Wahrscheinlich kommt es darauf an, wie lange die Torte nach der Produktion schon herumgestanden ist.

Der Bericht über die Montagswanderung und die GV folgen ab morgen.


Dienstag, 4. April 2023

Eine runde Sache

Ja, die gestrige Wanderung war eine runde Sache. Nicht nur, weil es eine Rundwanderung war, auf welcher ich sozusagen einen grossen Kreis abwanderte. Auch die Hin- und Rückreise klappten genau wie geplant und ich konnte erst noch einige ehemalige Gemeinden einheimsen.

Heute nur ein Bild von Bonnefontaine mit einem Brunnen vor der Kirche. Ob es sich dabei um den "guten Brunnen" handelt, entzieht sich meiner Kenntnis.




Sonntag, 2. April 2023

Saucisson Fribourgeois

Die Wanderung am letzten Dienstag war ja auch eine Wurstwanderung. Am Ziel der Wanderung in Fribourg kaufte ich mir bei der Metzgerei Bertschy eine Saucisson Fribourgeois.

Die traditionelle Metzgerei liegt etwas abseits in der Unterstadt, ich musste sie zuerst suchen, da mein GPS-Gerät in den Gassen die Position zuwenig genau anzeigte.

Normalerweise wird die Saucisson im heissen Wasser ziehgengelassen, ich versuchte es aber mit Blätterteig im Backofen.

Vor dem Backen habe ich die Wurst mit einer Senf-Marinade bestrichen und mit Mortadella und Bärlauch umwickelt. Das optische Resultat lässt sich sehen, denke ich. Auch geschmacklich wurde ich nicht enttäuscht.




Samstag, 1. April 2023

Lossy und La Corbaz

Auf der multifunktionalen (Gemeinden, Baum, Wurst) Wanderung vom Dienstag besuchte ich zwei ehemalige Gemeinden:


Lossy und Formangueires fusionierten 1982 zur neuen Gemeinde Lossy-Formangueires.

Lossy

2004 schlossen sich Lossy-Formangueires, La Corbaz und Cormagens zur neuen Gemeinde La Sonnaz zusammen. La Sonnaz heisst auch der Bach, der durch diese Gegend fliesst.