Die Wanderung am letzten Dienstag war eine Multifunktions-Wanderung. Neben zwei ehemaligen Gemeinden und einem speziellen Stein gab es noch einen Höhepunkt: den Besuch des Walliser Kantonsmittelpunktes. Dieser befindet sich etwa 40 Minuten Gehzeit vom Pierre des Sauvages entfernt, direkt neben dem Wanderweg.
Dienstag, 17. August 2021
Le centre du Valais
Montag, 16. August 2021
Vissoie und Grimentz
Neben dem gestern beschriebenen Stein lagen auch zwei ehemalige Gemeinden auf der Dienstags-Wanderung:
2009 fusionierten alle sechs Gemeinden des Tals (Ayer, Chandolin, Grimentz, St-Jean. St-Luc und Vissoie) zur neuen Gemeinde Anniviers.
Von diesen fehlt mir nur noch St-Jean, diese wollen wir auf einer Wanderung von Vernamiège via Vercorin nach Grimentz besuchen. Wann, ist noch nicht geplant.
Zinal gehörte früher übrigens zu Ayer, es war nie eine eigene Gemeinde.
Sonntag, 15. August 2021
Pierre des Sauvages
Samstag, 14. August 2021
Wanderung Vissoie - Grimentz
Datum: 10. August 2021
Dauer: 5h05
Länge: 15.6 km
Wetter: sonnig
Route: Vissoie - St-Luc - Le Prilett-Les Toueilles-Mission-Pt. 1432-Grimentz
Charakteristik: einfache Wander- und Bergwege
Die Temperaturen wurden für den Dienstag noch mässig angesagt, am Mittwoch und Donnerstag sollte es immer wärmer werden. Deshalb nahmen wir uns für den Dienstag die tiefstgelegene unserer geplanten Wanderungen vor.
In Zinal steigen wir ins Postauto, welches uns nach Vissoie fährt. Das Dorf ist eine Art Postauto-Hotspot, etwa sieben gelbe Fahrzeuge stehen auf dem Platz bei der Kirche, von dort schwärmen sie in alle Richtungen aus. Wir aber gehen zu Fuss weiter Richtung St-Luc.
Anfänglich müssen wir den Weg suchen, da der Verlauf vor Ort nicht der Karte entspricht. Dann geht es aber problemlos weiter hinauf, St-Luc liegt etwa 400 Meter höher als Vissoie. Obwohl die Temperatur im angenehmen Bereich liegt kommen wir ins Schwitzen. Bei mir liegt es auch daran, dass meine Kondition für grössere Höhendifferenzen nicht optimal ist.
Vom hübschen Zentrum von St-Luc mit den vielen Holzhäusern steigen wir noch etwas weiter auf vorbei an einem Stein, über welchen ich morgen berichten werde. Leider ist der Weg entlang der Grand Bisse de Saint-Luc wegen Reparaturarbeiten gesperrt, deshalb müssen wir auf einem anderen Weg weitergehen.
Durch den Wald geht es hinauf zum höchsten Punkt auf 1832 m und dann hinunter nach Mission. Meine Beine sind in der Zwischenzeit ziemlich angeschlagen und ich überlege mir, in Mission den Bus nach Zinal zu nehmen. Dort hätte ich aber über eineinhalb Stunden warten müssen, was mir doch zu lange war.
Also nehme ich den über 400 hm führenden Aufstieg nach Grimentz unter die Füsse mit dem Ziel, den Bus um 16:26 nach Zinal zu erreichen. Obwohl ich nur im Schneckentempo unterwegs war erreichte ich das Ziel, allerdings ziemlich erschöpft.
Freitag, 13. August 2021
Lac de Moiry
Die dritte Wanderung fand beim Lac de Moiry statt. Dort haben wir uns eine Umrundung des Stausees vorgenommen, analog der Tour du Lac de Moiry.
Die Route ist als Bergwanderung mit Schwierigkeitsgrad T2 beschrieben, was für uns normalerweise kein Problem ist. Allerdings machten wir schon auf einigen Wanderungen im Wallis die Erfahrung, dass die Wege teils schwierig sind. So auch gestern, nach etwa 40 Minuten kehrten wir um und machten die See-Umrundung auf einer einfachen Route. Mehr darüber später.
Donnerstag, 12. August 2021
Zinal
Mittwoch, 11. August 2021
Grenzwertige Wanderung
Wie angekündigt ging es am Dienstag von Vissoie via St-Luc und Ayer nach Grimentz. Den Wanderbericht werde ich erst schreiben, wenn wir wieder zuhause sind, heute nur ein paar kurze Kommentare und ein Bildli.
Schon der Aufstieg von Vissoie nach St-Luc ging mir in die Beine, das waren immerhin 600 hm. Alpine Wanderungen machten wir schon lange nicht mehr, deshalb lag mein Fitness-Level ziemlich tief. Dann folgte der lange Abstieg nach Ayer und die Überquerung der Navisence, auch das waren etwa 600 hm.
Damit aber nicht genug, jetzt stand der Aufstieg nach Grimentz bevor. Das waren zwar nur noch 400 Meter rauf, hier stiess ich aber an meine konditionellen Grenzen. Besonders auf steilen Abschnitten ging es nur noch im Zeitlupentempo voran. Trotzdem schafften wir es noch auf den Bus zurück nach Zinal.
Entlohnt wurden wir für die Strapazen mit grandiosen Aussichten, wie hier von St-Luc zum Matterhorn:













