Samstag, 15. Mai 2021

Vier Kilometer, 166 Meter, 8 Zentimeter und 8 Millimeter

...das ist meine Durchschnittsgeschwindigkeit pro Stunde über alle 1264 seit 2011 aufgezeichneten Wanderungen. Das entnehme ich meiner Excel-Tabelle, in welcher jede Wanderung eingetragen wird:


Die Durchschnittsgeschwindigkeit berücksichtigt die reine Marschzeit, Pausen sind nicht eingerechnet. Schnell ist das nicht, viele Leute sind einiges schneller unterwegs als ich. Aber das Wandern soll ja auch nicht in Stress ausarten, finde ich.


Freitag, 14. Mai 2021

Jamaica zweiter Versuch

Kurz nachdem wir beim Reisebüro eine Offerte für eine Jamaica-Reise angefordert hatten wurde der Flugplan von der Edelweiss geändert, was zur unbestimmten Verschiebung führte. In der Zwischenzeit wurden die Flüge nochmals verschoben, gemäss aktuellem Plan wird ab 5. Juli geflogen:


Da wir unser Fernweh noch nicht anderweitig stillen konnten haben wir jetzt einen zweiten Versuch gestartet. Mal schauen, ob der Flugplan jetzt stabil ist oder nochmals geändert oder gar ganz gestrichen wird. Bezüglich Corona sind wir etwas optimistischer. Bis Anfang Juni haben wir unsere zweite Impfung hinter uns, davon erhoffen wir uns etwas mehr Sicherheit.


Donnerstag, 13. Mai 2021

Obélix

Zum Glück habe ich vor der Wanderung im Seeland die Beschreibung des Obélix, also des speziellen Baumes, welchen ich auf der Wanderung suchen wollte, gelesen. Dort steht nämlich, dass der Baum - eine Traubeneiche - hinter dem Schloss Wallenried steht. Das passte aber nicht zu den angegebenen Koordinaten, diese liegen etwa 2 Kilometer westlich des Schlosses in einem Wald. Dort wäre ich jetzt noch am Suchen.

Ganz sicher bin ich nicht, ob ich den Obélix gefunden habe. Das Areal hinter dem Schloss ist eingezäunt und zudem weidete eine Kuhherde innerhalb des Zauns. Näher als etwa 200 Meter kam ich nicht ran.

vermutlich handelt es sich beim Baum in der Mitte um den Obélix

Übrigens, einen Baum namens Astérix gibt es im Freiburgischen nicht.


Mittwoch, 12. Mai 2021

Vier Seeländer

Am Montag habe ich mir vier ehemalige Gemeinden im Freiburger Bezirk Seeland vorgenommen:


Wallenried (franz. Esserts) fusionierte gemäss Wikipedia 2017 zusammen mit Villarepos (dt. Ruppertswil) und Barberêche (dt. Bärfischen) mit Courtepin (dt. Curtepy). Als ich das las läuteten bei mir die Alarmglocken. Mein Projekt Gemeindewandern Schweiz basierte ja auf dem Status von Anfang 2016. Das würde bedeuten, dass ich Wallenried und Villarepos "vergessen" hätte und mein Projekt in Saas-Almaagell zu Unrecht beendet gewesen wäre. Ich habe mir dann die offizielle Karte mit Stand 2015 angeschaut und gesehen, dass die Fusion dann schon berücksichtigt war; auf der Karte hat es keine Grenzlinie zwischen Wallenried und Courtepin. Also ist die Jahreszahl in Wikipedia falsch.



Courlevon (kein deutscher Name) schloss sich 2016 Murten an.


Und Coussiberlé (dt. Guschubürli) fusionierte 1974 mit Courlevon und gehört demnach jetzt auch zu Murten.






Dienstag, 11. Mai 2021

Wanderung Courtepin - Cressier

Datum: 10. Mai 2021
Dauer: 3h00
Länge: 13.5 km
Wetter: bedeckt, am Schluss Regen
Route: Courtepin-Wallenried-Les Bois-Villarepos-Chandossel-Courlevon-Coussiberlé-Cressier
Charakteristik: einfache Wanderwege und Strassen


Villarepos

die Strasse über den Röstigraben

Kapelle St-Urbain

Cressier

Nach dem Prachts-Sonntag war für den Montag schon die nächste Front angesagt, vor allem im Westen. Ob es da eine gute Idee war, im Kanton Fribourg ehemalige Gemeinden zu sammeln? Ja, finde ich, obwohl ich den Regenschirm nicht vergebens mitgenommen habe.

Bis Bern war wettertechnisch alles noch im grünen Bereich. Zwischen Bern und Fribourg änderte sich die Situation aber, heisst strömender Regen in Fribourg. Trotzdem nahm ich den Zug nach Courtepin und siehe da, der Regen hat aufgehört, nur noch ein paar harmlose Tröpfchen spürte ich.

Gleich beim Bahnhof biege ich auf eine Nebenstrasse nach Wallenried ein. Kurz vor dem Dorf suche ich den Obélix, einen dieser speziellen Bäume im Kanton Fribourg. Mehr dazu später.

Auf einer Quartierstrasse geht es in westlicher Richtung nach Les Bois, wo ich auf einen Wanderweg abzweige, welcher den Kanton Fribourg in mehreren Etappen diagonal durchquert. Diesen verlasse ich bei Les Baumes wieder, um Villarepos einen Besuch abzustatten.

Bei Chandossel stosse ich wieder auf den selben Wanderweg, verlasse ihn aber wenig später, um auf einem nicht markierten und anfänglich ziemlich abenteuerlichen Weg Courlevon zu erreichen. Wenig später komme ich in Coussiberlé an, wo Regen einsetzt und ich den Regenschirm ausgrabe. Aber bis zum Bahnhof Cressier sind es nur noch 3 Kilometer.


Montag, 10. Mai 2021

Mittelpunkt Kanton Zürich

Meine freitägliche Wanderroute nach Bassersdorf hatte ich nicht zufällig gewählt, sondern hielt mich an einen Wandervorschlag aus dem jährlichen Büchlein der ZKB. Mein GV-Kollege Hans aus Thalwil hat mir den Vorschlag zugeschickt, vielen Dank dafür, Hans!

Der Höhepunkt auf der Route war natürlich der Mittelpunkt des Kantons Zürich:


Genau gesagt ist es der geodätische Mittelpunkt und nicht der geometrische, letzterer befindet sich in Wangen bei Dübendorf. Wer mehr über die Mittelpunkte erfahren möchte kann es bei Wikipedia nachlesen.



Sonntag, 9. Mai 2021

Bassersdorfer Schüblig

Der Kauf eines Bassersdorfer Schübligs war der Zweck der Freitags-Wanderung. Eine Wurst-Wanderung war es also. Vor einiger Zeit begann ich mit dem Wurst-Projekt mit dem Ziel, in jedem Kanton eine Wurst-Spezialität zu kaufen und anschliessend zu geniessen. Nach längerer Pause habe ich jetzt wieder am Projekt gearbeitet.

Gestern war also der Kanton Zürich dran. Die wohl bekannteste Wurst-Spezialität ist hier sicher der Bassersdorfer Schüblig, wegen seiner Farbe auch "Der Schwarze" genannt. Mehr zur Geschichte und zur Herstellungsart findet man hier.


Die Wurst ist auch bei Grossverteilern in den Regalen, mindestens im Kanton Zürich. Für mich war es aber wichtig, die Delikatesse an ihrem Herkunftsort zu kaufen, und zwar in der schönen Metzgerei Steinmann mit einem umfassenden Angebot.