Die Stadt Friedrichshafen wurde im Zweiten Weltkrieg buchstäblich in Schutt und Asche gelegt, besonders die Industriebetriebe waren wichtige Angriffsziele. Nach dem Kriegsende im Jahr 1949 fand dort das erste Seehasenfest statt, man wollte den Kindern damit eine Freude bereiten und wieder einmal unbeschwert festen.
Damals dauerte das Fest einen einzigen Tag, mittlerweile wurde es aber auf fünf Tage ausgedehnt, es beginnt jeweils an einem Donnerstag im Juli und endet an einem Montag, so wie gestern.
Friedrichshafen ist aufgrund seiner Südlage an den Gestaden des Schwäbischen Meers immer wieder eine Reise wert, die entspannte Anreise mit der Fähre ab Romanshorn wertet den Besuch sogar noch auf. Für mich besonders reizvoll ist der Besuch während des Seehasenfestes, wenn die ganze Stadt in Feierlaune ist und die ganze Seepromenade ein riesiger Festplatz ist.
Überall kann man feine Sachen kaufen oder sich in einem der Festzelte niederlassen um sich vom aufgestellten Personal verwöhnen zu lassen. Und wer wie ich die bayrische oder schwäbische Musik mag kommt auch auf seine Rechnung.
An einem Samstag oder Sonntag war ich noch nie an diesem Fest, dann hätte es für mich zu viel Volk. Gestern Nachmittag hatte es überall noch genügend Platz und es gab nie ein Gedränge.



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