Samstag, 17. August 2019

Die Mehrzweck-Wanderungen

Die beiden Wanderungen vom Dienstag und Mittwoch erfüllten gleich mehrere Zwecke:

  1. Fortsetzung des Trans Swiss Trails
  2. Bewanderung neuer Abschnitte des Doubs mit dem Ziel, eines Tages dem ganzen Verlauf des Flusses innerhalb der Schweiz entlanggewandert zu sein.
  3. Verbindungswanderungen, zum Beispiel haben wir auf der dienstäglichen Wanderung von Soubey nach St-Ursanne unser Wanderwegnetz der Ajoie mit dem Rest der Schweiz verbunden. So sah es zuvor aus:

und neu so:




Freitag, 16. August 2019

Wanderung Saignelégier - Soubey

Datum: 14. August 2019
Dauer: 3h30
Länge: 14.4 km
Wetter: sonnig
Route: Saignelégier-Les Pommerats-Sous la Roche-Moulin Jeannotat-Lobschez-Soubey
Charakteristik: einfache bis anspruchsvolle Wander- und Bergwege


oberhalb von Saignelégier, im Hintergrund der Chasseral mit dem Turm

Les Pommerats


wieder am Doubs an der Grenze zu Frankreich

zurück in Soubey


Die dritte Etappe des Trans Swiss Trails führt von Soubey nach Saignelégier. Das im Tal des Doubs versteckte Soubey grenzt an Frankreich und wird vom Postauto nur ein paar mal täglich angefahren. Da wir gleichentags wieder nach Hause fahren wollen entscheiden wir uns für die Hinfahrt mit dem Auto. Das bedeutet aber, dass wir in entgegengesetzter Richtung wandern müssen. Wir fahren also nach Soubey, wo Marlise die Wanderung nach Saignelégier beginnt. Ich selbst fahre weiter nach Saignelégier und wandere in die andere Richtung.

Vom knapp unter 1000 Metern gelegenen Saignelégier führt mein Weg zuerst etwa 100 hm hinauf, bevor der lange Abstieg hinunter zum Doubs beginnt. Die Temperatur ist sehr angenehm und die Luftfeuchtigkeit tief.

Bis Les Pommerats geht es über offene Juraweiden, dann durch Wald mit steilem Abstieg. Kurz danach kommt mir Marlise entgegen und warnt mich vor einem schwierigen Wegstück kurz vor dem Doubs. Nach einer weiteren halben Stunde erreiche ich dieses. Es ist wirklich anspruchsvoll. Steil, rutschig und von Gestrüpp überwachsen, unter anderem Brennnesseln und stachliges Zeug. Manchmal sieht man nicht, worauf man tritt. Grosse Konzentration ist hier angesagt.

Dann am Doubs kann man sich wieder erholen. Ein breiter, schattiger Naturweg fast ohne Gefälle führt direkt am Flussufer nach Osten. Hier bildet der Doubs die Grenze zwischen der Schweiz und Frankreich. Interessanterweise verläuft die Grenze nicht in der Flussmitte, sondern am Schweizer Ufer.

Bei Lobschez zweigt der offizielle Weg nach rechts ab und führt über einen Hügel direkt nach Soubey. Der Weg liegt voll an der Sonne und ist ziemlich steil, deshalb entscheide ich mich für einen kleinen Umweg um den Hügel herum. Diese Variante ist flach und sogar teilweise beschattet, so kann ich mir Schweissausbrüche ersparen.

In Soubey wartet Marlise mit dem Auto schon auf mich und wir können auf direktem Weg nach Hause fahren.

Donnerstag, 15. August 2019

Wanderung Soubey - St-Ursanne

Datum: 13. August 2019
Dauer: 3h45
Länge: 15.6 km
Wetter: sonnig
Route: Soubey-Pt. 455-Tariche-La Lomène - St-Ursanne
Charakteristik: einfache Wanderwege

Vor mehr als 2 Jahren haben wir den Weg der Schweiz Nr. 2 - auch als Trans Swiss Trail bekannt - in Angriff genommen. Dieser führt in 30 Etappen von Porrentruy via Neuchâtel, Bern, Stans und Altdorf ins Südtessin. Die erste Etappe führte uns von Porrentruy nach St-Ursanne. Dort wollen wir jetzt am kleinen Projekt weiterarbeiten.


Soubey

Überquerung des Doubs



in der Mitte das Eisenbahnviadukt von St-Ursanne

St-Ursanne








Die zweite Etappe beginnt in St-Ursanne und endet in Soubey. Aus öV-technischen Gründen wandern wir aber in umgekehrter Richtung. Wir fahren zwar nach St-Ursanne, nehmen dort aber den Bus nach Soubey.

Wir überqueren den Doubs, der uns auf der ganzen Wanderung begleiten wird. Auf der Südseite des Flusses folgen wir zuerst in östlicher Richtung der Strasse, bevor wir auf eine Nebenstrasse abzweigen. Schon bald lassen wir die Zivilisation hinter uns und tauchen in das naturbelassene Tal des Doubs ein. Die Ruhe hier ist fast beängstigend, man hört nichts ausser Vogelgezwitscher und das leise Plätschern des Flusses.

Bei La Charbonnière wechseln wir auf die Nordseite des Flusses. Jetzt geht es auf einem wunderschönen, schattigen Weg weiter. Bei Tariche sind wir halbwegs zurück in der Zivilisation. Dort hat es einen Campingplatz und eine Fähre.

Jetzt sind es noch eineinhalb Stunden bis zum mittelalterlichen Dorf St-Ursanne. Der Doubs ändert hier die Richtung. In einer weiten Schlaufe dreht er nach Westen Richtung Frankreich, wo er ja auch herkommt.

Eine sehr schöne Wanderung mit fast keinem Höhenunterschied. Am Mittwoch wollen wir nach einer Übernachtung in Delémont noch eine Etappe anhängen. Mehr darüber morgen.



Dienstag, 13. August 2019

GV Ems-Chemie

Die GV der Ems-Chemie findet immer am 2. Samstag im August statt. Eigentlich zu einer Unzeit, denn viele Aktionäre sind dann irgendwo in den Ferien. Aber vielleicht ist das sogar ein Vorteil, denn es hat auch ohne die Ferien-Abwesenden schon mehr als genug Teilnehmer. Dieses Jahr wurde wieder ein Rekord aufgestellt, 2611 Personen registrierten sich beim Eingang zum Festzelt auf dem Werkareal.

Dabei wissen alle, dass sie gegen die geballte blochersche Stimmkraft keinen Stich haben. Aber es kommt ja auch niemand wegen der Abstimmungen und Wahlen nach Domat/Ems. Es kommen alle nur wegen dem Essen, der gebotenen Unterhaltung und dem geselligen Beisammensein mit Freunden und Bekannten.

Der erste Höhepunkt war schon vor dem offiziellen Teil der GV. Wie bereits an der letztjährigen GV angekündigt, trat die berühmte Volksmusik-Band Oesch's die Dritten auf. Die "Familien-Band" bestehend aus Vater, Mutter, Tochter und zwei Söhnen - verstärkt durch einen "Familien-Externen" - begeisterte das Publikum schon vom ersten Moment an. Vor allem Tochter Melanie Oesch überzeugte mit ihrem unglaublichen Jodel-Talent.



Nach der Abarbeitung der Traktandenliste sowie der traditionellen Präsentation von neuen Produkten folgte der zweite Show-Block von Oesch's die Dritten. Darin hatte auch Magdalena Martullo-Blocher einen Auftritt.

Frau Martullo-Blocher neben Melanie Oesch sang beim Lied "I wanna go home" wacker mit


Wie immer hatten vor dem Mittagessen die Tambouren von Domat/Ems ihren kurzen Auftritt. Das Mittagessen inklusive Wein war diesmal aus dem Bündnerland:



Und nach dem Essen gab es noch Autogrammstunde und Foto-Shooting mit Melanie Oesch:

rechts einer meiner GV-Kollegen

meine Autogrammkarte mit persönlicher Widmung



Montag, 12. August 2019

Nochmals München

Mein Hotel in München lag etwas ausserhalb, in der Nähe des Messezentrums im Osten. Mit der S- oder U-Bahn sind es 15 Minuten vom Zentrum und dann noch 5 Minuten zu Fuss. Die Übernachtungspreise sind im Moment sehr mässig, ich zahlte 60 Franken. Im Moment deshalb, weil die Preise während wichtigen Messen und natürlich während dem Oktoberfest viel höher liegen. Das Hotel ist modern, sauber und hat alles was man braucht. Es hat zwar kein Restaurant, aber das Frühstück kann man in einer Bäckerei im gleichen Gebäude einnehmen.

Mein Frühstück bestand aber nicht aus Brötchen, Butter, Konfitüre und Kaffee, sondern daraus:



Wie immer in den letzten Jahren geniesse ich ein Paar Münchner Weisswürste mit einer Mass Bier, und dies im berühmtesten Wirtshaus der Welt, dem Hofbräuhaus. Dieses öffnet jeden Morgen um 9 Uhr seine Tore. Ich war zwar erst um 10 Uhr dort, aber so früh kann man sich den passenden Tisch noch aussuchen, mehr als 10 bis 20 Gäste waren noch nicht dort. Bei schönem Wetter wie am Freitag ist der schönste Platz im lauschigen Innenhof unter Kastanienbäumen neben einem plätschernden Brunnen.


für umgerechnet 8 Franken kriegt man im Hofbräuhaus ein Mittagsgericht, ist sehr preiswert, finde ich

die Stammgäste schliessen ihre Bierhumpen in diesem Rack ein


Hier noch ein paar Bilder aus München:






Mein nächster Trip nach München ist natürlich schon lange geplant, denn in einigen Wochen beginnt ja das Fest der Feste, das Oktoberfest.

Sonntag, 11. August 2019

München

Am Donnerstagmorgen nahm ich den Weg nach München unter die Zugsräder mit dem Ziel, einige der schönen Biergärten zu besuchen.

Normalerweise muss ich auf dem Weg in die bayrische Metropole in Winterthur auf den Eurocity umsteigen, der von Zürich ohne Umsteigen fährt. Aufgrund einer Streckensperre infolge von Bauarbeiten zwischen Lindau und Bregenz musste ich auf eine andere Strecke ausweichen. Ich entschied mich für die etwas komplizierte Variante mit Umsteigen in Winterthur, Romanshorn, Friedrichshafen Hafen, Friedrichshafen Stadt und Ulm. Trotzdem war ich schon um 12:15 in München.

Mein erster Bier-Stop war im riesigen Biergarten des Augustiner-Bräu. Dieser ist nur 10 Gehminuten vom Hauptbahnhof entfernt. Dies ist einer meiner Lieblings-Orte in München, vor allem bei schönem Wetter. Im von Kastanienbäumen beschatteten Garten kann man unter hunderten von Tischen auslesen, vor allem mittags, wenn nur ein Bruchteil der Plätze belegt ist.

in Friedrichshafen - hier am Bahnhof - sieht man immer wieder Zeppeline

meine Verpflegung im Augustiner-Biergarten

Dichtestress herrscht hier am Mittag nicht

Mein zweiter Stop galt dem Biergarten auf dem Viktualienmarkt mitten im Zentrum. Der ist einerseits viel kleiner und andererseits viel bevölkerter, aber als Einzelperson fand ich problemlos Platz.

auf dem Marienplatz nahe beim Viktualienmarkt

Nummer drei dann im Englischen Garten beim Chinesischen Turm. Auch dies ist ein Lieblingsplatz von mir, man ist dort zwar nahe der Stadt, aber doch mitten in der Natur im grossen Park.

Chinesischer Turm



Auf dem Weg ins Hotel gab es nochmals einen Halt im Augustiner-Bräu. In der Zwischenzeit hat sich dort viel mehr Volk angesammelt. Nach Feierabend kann man das Bier natürlich noch mehr geniessen.





Samstag, 10. August 2019

Flugstatistik 10. August

1978: Vor 41 Jahren machte ich mich auf den Weg nach Kanada. Nicht mit der Swissair, sondern mit der B-747 C-FTOA der Air Canada. Von Zürich ging es via Montreal nach Toronto.


In Toronto wurde ich von meiner Schwester und meinem Schwager abgeholt, ich besuchte sie in ihrem Haus in London, Ont., etwa 2 Fahrstunden vom Flughafen Toronto.


1979: Genau ein Jahr später nochmals dasselbe, von Zürich via Montreal nach Toronto, auch mit einer B-747 der Air Canada, nur mit einem anderen Flugzeug, nämlich mit der CF-TOD.

Diesmal nahm ich das Flugzeug nach London, Ont. Der kurze Flug war mit einer CV-580 der Great Lakes Airlines, Registration C-GDTC.



1986: Rückflug von Brüssel nach Zürich mit einer DC-9 der Swissair.


1989: Der 10. August scheint ein Kanada-Tag zu sein, denn vor 30 Jahren ging es wieder nach Kanada, diesmal aber nicht zu meiner Schwester und meinem Schwager, denn sie sind wieder in der Schweiz. Das Ziel war Calgary in Alberta. Auch diesmal führte der Flug über Montreal nach Toronto, zur Abwechslung aber einmal mit der Swissair DC-10 HB-IHC. Weiter dann von Toronto nach Calgary mit der B-767 C-GAVC von Air Canada.


Im Westen von Kanada machten wir eine grosse Rundreise, zurück ging es am 31. August. Leider bleibt diese Reise nicht in guter Erinnerung, da das Wetter fast immer schlecht war.


1998: Nach zwei Wochen Familienferien im Südosten der USA Rückflug in die Schweiz. Zuerst von Raleigh Durham (North Carolina) nach New York Kennedy mit einer SF-340 der American Airlines, gefolgt vom Flug nach Zürich mit einer B-747 der Swissair.