Datum: 25. Mai 2026
Dauer: 3h45
Länge: 13.5 km
Wetter: sonnig
Route: Unterägeri-Neuägeri-Schmidtli-St. Meinrad-Pt. 617-KW Lorzentobel-Höllgrotten-Oberallmig-Baar
Charakteristik: einfache Wanderwege
Sowohl die Züge von Seuzach nach Zürich und weiter nach Zug als auch der Bus von Zug nach Unterägeri waren nur mässig besetzt. Für den Pfingstmontag hatte ich mit mehr Reisenden gerechnet. Beim Aussteigen in Unterägeri dann die nächste angenehme Erfahrung: Die Temperatur war sehr angenehm. Keine drückende Hitze, die von einer leichten Bise gedämpfte Temperatur fühlte sich wie etwa 22° an.
Nach wenigen Schritten bin ich am Ufer der Lorze, welche den nahen Ägerisee entwässert, sich durch das Lorzentobel schlängelt und bei Zug in den Zugersee mündet. Dem Flussufer folge ich für ein paar Hundert Meter, dann geht es leicht ansteigend nach links und oberhalb der Lorze durch ein Wohnquartier und hinunter zum Rämselbach, welcher kurz darauf in die Lorze mündet.
Jetzt geht es für ca. einen Kilometer auf dem Trottoir der Hauptstrasse durch das Ägerital. Der Verkehr ist hier stark, viele Ausflügler wollen sich am oder im Ägerisee abkühlen. Beim Schmidtli verlasse ich die Hauptsrasse nach links und folge einer Nebenstrasse zum gestern erwähnten Widmer-Stein und auf dem selben Weg wieder zurück.
Kurz nach dem Schmidtli zweigt der Rad- und Wanderweg durch das Lorzentobel nach links ab. Die Radfahrer sind hier in der Überzahl, aber das ist auf der breiten Kiesstrasse für die Wanderer kein Problem. Auch die Lorze hat in ihrem breiten Flussbett viel Platz und sie plätschert mit gleichmässigem Gefälle friedlich talwärts.
Viel zu sehen gibt es im Tobel nicht, erst kurz vor dem Kraftwerk kommt man an drei Brücken über das Tobel vorbei. Zuerst an der 1985 eröffneten Strassenbrücke, welche das Tobel kühn überspannt, kurz danach am 1910 gebauten Bogenviadukt, welches eher wie eine Eisenbahnbrücke aussieht und zuletzt an der kleinen Holzbrücke von 1759, welche die Lorze auf Bodenebene überbrückt.
Zehn Minuten nach den Brücken erreiche ich die Höllgrotten, das berühmte Höhlensystem in Baar. Dort hat es natürlich viel Volk, welches einen Rundgang in der sicher kühlen Höhle machen will. Keine schlechte Idee bei der herrschenden Temperatur, welche doch einige Grad höher ist als noch in Unterägeri.
Ich verschiebe den Höhlenrundgang aber auf einen Tag mit weniger Ansturm und setze meinen Weg nach Baar fort. Dieser hat aber noch eine kleine Herausforderung parat, denn vom Tobel aus sind 100 Höhenmeter hinauf zu überwinden. Und dies auf einem steilen Weg mit vielen teils hohen Treppenstufen. Hier komme ich trotz Schatten ins Schwitzen.
Der Rest des Weges durch den Wald und das mit unzähligen Wohnblöcken überbaute Baar ist dann easy. Der Zug nach Winterthur ist dann aber sehr gut besetzt, fast alle Plätze sind belegt.

.jpg)





Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen