Am Pfingstmontag machte ich auf meiner Lorze-Wanderung einen kurzen Abstecher zum Meinradsstein bei Allenwinden, hin und zurück waren es 20 Minuten.
Es handelt sich um einen kleinen Findling, welcher neben der im 18. Jahrhundert erbauten Kapelle St. Meinrad liegt. Der Stein verfügt über besondere Kräfte: Pilger auf dem Weg nach Einsiedeln sollen ihn schon im Mittelalter besucht und ihre Beine in die Furche gelegt haben. Das soll angeblich neue Kräfte für den Weiterweg verleihen, ist auf einer Infotafel zu lesen. Besonders hilfreich soll es sein, wenn man dabei den Spruch "Heiliger Sankt Meinrad, nimm mir meine Schmerzen ab" spricht.
Einer Sage nach soll der Heilige Meinrad auf dem Weg nach Einsiedeln bei diesem Stein Rast gemacht und gebetet haben. Als er sich auf den Stein kniete soll die heute sichtbare Furche entstanden sein.
In der kleinen Kapelle ist eine Freske zu sehen mit der gekrönten Schwarzen Madonna und dem Jesuskind, Bruder Klaus und dem Heiligen Meinrad. Im Himmel sind Gottvater, Gottes Sohn und der Heilige Geist in Gestalt einer Taube zu sehen. Jesus ist also gleich zweimal abgebildet.



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