Acht Jahre waren seit meiner letzter Teilnahme an der GV der Jungfraubahn schon vergangen. Deshalb war es an der Zeit, dort wieder einmal dabeizusein, gestern machte ich mich deshalb auf den Weg nach Interlaken ins Kongresszentrum.
45 Minuten vor Beginn der GV stellte ich mich in der langen Schlange bei der Einlasskontrolle an, um mich zu registrieren und das Abstimmungsgerät, eine Flasche Wasser, eine Schokolade, den Gutschein für den Apéro sowie einen Gutschein für den Online-Shop der Jungfraubahn in Empfang zu nehmen.
Im schon sehr gut besetzten Saal fanden ich und ein Swissair-Kollege mit seiner Frau ziemlich vorne noch freie Plätze. Die hinteren Plätze waren schon besetzt, diese haben den Vorteil, dass man schneller beim Apéro ist.
Der VR-Präsident, der CEO und der CFO konnten über ein erfolgreiches Jahr 2025 berichten. Das Ergebnis wurde bisher nur einmal übertroffen und die Aktionäre können sich auf eine erhöhte Dividende freuen. Der Ausblick für das laufende Jahr ist aber etwas durchzogen, aufgrund der Turbulenzen im Nahen Osten haben viele - vor allem asiatische - Reisende ihre Pläne für einen Europa-Besuch verschoben oder auch ganz gestrichen. Das hat bei der Jungfraubahn bereits zu spürbaren Umsatzrückgängen geführt.
Nach 95 Minuten schloss der VR-Präsident die Versammlung und lud die Teilnehmer zum traditionellen Apéro im Casino gleich nebenan ein. Der Apéro in den wunderschönen, reich dekorierten Hallen ist immer ein Höhepunkt. Nach zehn Minuten Anstehen hatte ich einen Schinkenteller mit Kartoffelsalat und ein Glas Wein in den Händen.
Etwas später traf ich dann noch auf einige andere Swissair-Kollegen, mit welchen ich auf vergangene Zeiten anstossen konnte.





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