Freitag, 11. Oktober 2024

Corfu Town

Eine halbe Fahrstunde südlich von unserem Ferienresort liegt die Hauptstadt der Insel, Corfu Town, griechisch Kerkyra mit etwas über 40'000 Einwohnern die grösste Stadt auf den Ionischen Inseln.

Am Donnerstag schauten wir sie an, das Hotel bietet einen kostenlosen Shuttle-Service an. Ein grosser Bus reichte aber nicht, aufgrund des grossen Andrangs musste ein zweiter Bus organisiert werden. Und dass der Besuch der Stadt äusserst beliebt ist merkten wir sofort nach dem Aussteigen. Ganze Horden von Leuten, davon viele Schulklassen, zwängten sich durch die engen Gassen.

Old Castel, das riesige Kreuzfahrtschiff wird weitere
Touristenhorden in die Stadt spülen

Das wissen die Einheimischen natürlich zu nutzen, kein Quadratmeter wird als freie Fläche verschenkt. Souvenirshops, Kleidershops, Fastfoodshops und Restaurants mit Bestuhlung weit auf die Gassen hinaus reihen sich lückenlos aneinander.

Corfu Town

Die Hauptsehenswürdigkeit ist das Old Castle, welches weit ins Meer hinausragt. Erbaut wurde die Festung im 15. Jahrhundert von den Veneziern und später von den Franzosen und Engländern verändert und ausgebaut. Gegen einen mässigen Eintritt kann man die grosse Anlage besichtigen. Vom höchsten Punkt geniesst man einen schönen Blick über die Altstadt und hinüber zum Festland. Die Fernsicht war gestern aber etwas getrübt.




Donnerstag, 10. Oktober 2024

Ein langer Ausflug

Schon vor unserer Anreise buchten wir für den Mittwoch einen Ausflug von Korfu. Mit dem Schiff ans griechische Festland und danach auf eine kleine Insel, so sah das Programm grob aus.

Schon vor 8 Uhr werden wir beim Hoteleingang mit einem kleinen Bus abgeholt und zum Hafen von Corfu Town gebracht, wo unser Schiff bereitsteht. Es geht aber erst 50 Minuten später los, denn es kommen ab und zu noch weitere Passagiere.

Parga

Nach 9 Uhr geht es bei Regenwetter los in südlicher Richtung zwischen der Insel Korfu und dem erst albanischen, danach griechischen Festland. Nach einer Stunde gibt es einen kurzen Halt in einem Hafen im Süden von Korfu, um weitere Passagiere aufzunehmen.

Blick über die Bucht von Parga

Kurz vor Mittag kommen wir in Parga an. Das hübsche Dorf schmiegt sich in einer schönen Bucht an den Hang eines Hügels. Wir haben knappe zwei Sunden Zeit, bevor das Schiff wieder ablegt. Diese nutzen wir für ein feines Mittagessen auf erhöhter Lage, von wo wir einen atenberaubenden Blick über das Dorf und die Bucht haben. Wir geniessen frischen Fisch und einen Salat.

Paxos...

Weiter geht es zur kleinen Insel Paxos südlich von Korfu, wo wir wieder Zeit haben für eine ausgiebige Besichtigung des sehr touristischen Dorfes mit einem Hafen, in welchem unzählige teils sehr protzige Yachten parkiert sind. Darunter hat es auffällig viele Katamarane, welche aufgrund ihrer Breite viel Platz brauchen und sorgfältig durch die enge Einfahrt navigieren müssen.

...mit dem Yachthafen

Von Paxos geht es wieder zurück zum südlichen Hafen auf Korfu und weiter nach Corfu Town, wo wir erst nach 19 Uhr eintreffen. Im Hotel geniessen wir zu später Stunden ein griechisches Nachtessen.

Mittwoch, 9. Oktober 2024

Pool- und Beach-Tag

Am zweiten Tag unserer Korfu-Ferien wollten wir das schöne Resort mit den grossen Schwimmbädern und dem Strand geniessen. Das Wetter dafür war ideal, ganztags sonnig bei badetauglicher Temperatur.

Nach dem reichhaltigen Frühstück wollten wir das 5*-Resort auf einem Rundgang noch etwas genauer kennenlernen. Dafür braucht man aber etwas Zeit, denn die Wege durch die riesigen Gartenanlagen mit diversen grossen Schwimmbädern sind weit.


Gefallen hat uns, dass unzählige alte Oliven- Eucalyptus- und andere Bäume erhalten wurden. Die knorrigen, wahrscheinlich mehrere hundert Jahre alten Olivenbäume tragen teilweise immer noch reichlich Früchte. Ich nehme an, dass es hier früher eine Olivenplantage gab.

Nach dem Rundgang hatten wir genügend Zeit für ein paar Runden im Pool und Marlise drehte sogar eine Runde mit dem Standup Paddle auf dem Meer.

Heute geht es auf einen längeren Ausflug mit einem Schiff auf eine andere Insel sowie aufs griechische Festland. So wie es im Moment aussieht bei Regenwetter.

Dienstag, 8. Oktober 2024

Erster Tag in Korfu

So, jetzt kann ich die Ionischen Inseln auf der Länderliste des TCC abhaken. Nach eindreiviertel Stunden landete die A-320 der Edelweiss pünktlich in Korfu. Ich war erstaunt ob dem pünktlichen Abflug in Zürich, denn derzeit ist ja Hauptreisezeit in der Schweiz, alle Kinder haben fast zeitgleich schulfrei. Im voll besetzten Flugzeug hatte es auch überdurchschnittlich viele Familien.

Kurz nach dem Abflug hatten wir ein paar schöne Blicke aus dem Flugzeug, welche eher selten sind. Zuerst der Blick über den Greifensee, Zürichsee, Zugersee und Vierwaldstättersee, alle in einer Linie. Und dann ebenso in einer geraden Linie die leicht verzuckerten Churfirsten.

die vier Seen in einer Linie...

...ebenso wie die Churfirsten

Nach dem Bustransfer wurden wir mit dem griechischen Grusswort "Kalimera" und einem Welcome Drink in unserem Ferienresort herzlich empfangen. Mit einem Golfwägeli wurden wir zu unserem grosszügigen Zimmer gleich neben einem grossen Schwimmbad gefahren. Dabei erhielten wir einen ersten Eindruck von der schieren Grösse des Resorts, welches so neu ist, dass es auf Google Maps noch gar nicht eingetragen ist.

Nach einem ersten Rundgang reichte die Zeit sogar noch für einen ersten Schwumm im Pool. Der Strand ist zwar gleich daneben, aber die Temperatur des Meeres war noch etwas zu tief, für den Moment mindestens.

Montag, 7. Oktober 2024

Flug nach Korfu

Heute fliegen wir mit der Edelweiss nach Korfu auf der gleichnamigen griechischen Insel im Ionischen Meer. Die Inselgruppe der Ionischen Inseln erstreckt sich östlich des italienischen Stiefels entlang der Westküste von Albanien und Griechenland.

Der Besuch auf Korfu erfolgt im Rahmen meines Projektes "Länderfliegen Europa", welches zum Ziel hat, alle Länder in Europa zu besuchen. Nun ist es aber so, dass ich schon mehrmals in Griechenland war und dieses Land eigentlich nicht mehr besuchen müsste. Dass ich Korfu trotzdem besuchen muss liegt daran, dass ich mich an die Länderliste des Traveler's Century Club halte und dort sind die Ionischen Inseln aufgeführt. Auf dieser Liste sind eben nicht nur politische Länder, sondern auch spezielle geographische Territorien aufgenommen worden. Weitere Beispiele dafür sind die Spitzbergen, Grönland oder Hawaii.

Über unsere ersten Eindrücke werde ich morgen berichten.

Samstag, 5. Oktober 2024

Wanderung Radolfzell - Stein am Rhein

Datum: 03. Oktober 2024
Dauer: 5h55
Länge: 25.7 km
Wetter: stark bewölkt
Route: Radolfzell-Moos-Iznang-Horn-Gaienhofen-Hemmenhofen-Wangen-Kattenhorn-Stiegen-Stein am Rhein
Charakteristik: leichte Wanderwege, viel Hartbelag


die Radolfzeller Aach fliesst in den Zellersee

die Pfahlbauer siedelten hier vor etwa 5'000 Jahren

Kattenhorn

immer wieder eindrücklich: Stein am Rhein

Via Schaffhausen und Singen ging es am Donnerstag mit dem öV nach Radolfzell, unser Startort für die lange Wanderung nach Stein am Rhein. Es ist die erste Etappe der geplanten Bodensee-Umrundung auf Deutscher und Österreichischer Seite mit einer Länge von 195 km. Das Schweizer Ufer haben wir schon längst erledigt.

In Radolfzell wollen wir in einer Bäckerei im Zentrum ein Sandwich posten, ausser normalen Broten hat es dort aber nichts. Zudem wundern wir uns, dass fast keine Leute unterwegs sind, die Stadt wirkt wie ausgestorben. Etwas später kam mir in den Sinn, dass der 3. Oktober in Deutschland ja der Nationalfeiertag ist.

Nachdem wir am Bahnhof doch noch ein Sandwich finden geht es am Ufer des Zellersees los. Nach einem Kilometer biegen wir auf einen Radweg ein, welcher parallel zu einer Hauptstrasse nach Moos führt, wo der Radweg von der Strasse abzweigt und mehr oder weniger dem Ufer entlang nach Iznang und weiter nach Horn führt.

Etwas später in Gaienhofen hätten wir die Wanderung beenden können, denn wir haben die erforderlichen 13 Kilometer erreicht. Aber das Wetter und die Temperatur sprachen dafür, die Wanderung fortzusetzen.

Bis zum noch fernen Ziel in Stein am Rhein sind wir immer auf dem kombinierten Rad- resp. Wanderweg unterwegs. Radfahrer sind aufgrund des Feiertages überdurchschnittlich viele unterwegs, Wanderer eher weniger.

Kurz vor Stein am Rhein überqueren wir die Landesgrenze und erreichen kurz danach ziemlich müde das Ziel, von wo wir mit der direkten S29 nach Hause fahren.


Freitag, 4. Oktober 2024

Der Lange Marsch

Soeben las ich in der NZZ vom Langen Marsch. Dieser fand 1934 bis 1935 in China statt, die Rote Armee verschob sich über mehrere Tausend Kilometer nach Norden.

Nicht ganz so weit, aber für unsere Verhältnisse doch recht lange, marschierten wir gestern entlang des Zeller- und Untersees. Es war die traditionelle Hochzeitstags-Wanderung, welche wir jährlich am 3. Oktober planen. Vor 12 Jahren haben wir damit begonnen und die Minimaldistanz reduzieren wir jedes Jahr um einen Kilometer, dieses Jahr waren mindestens 13 Kilometer gefordert.

Schlussendlich marschierten wir fast das Doppelte, dies allerdings auf einer flachen Strecke ohne nennenswerte Steigungen. Die ideale Wandertemperatur sorgte dafür, dass wir das ziemlich gut überstanden haben.

kurz vor dem Ziel

Für den Wanderbericht brauche ich heute noch etwas Zeit, er wird morgen zu lesen sein.