Dienstag, 13. April 2021

Glärnisch in Sicht

Den ganzen Winter über wurde am Haus unserer neuen Nachbarn gegenüber fleissig gebaut, auch bei Schneefall und eisigen Temperaturen. Kürzlich wurde auch das obere Stockwerk errichtet, damit sehen wir jetzt, wie hoch das Haus im Endzustand ist.

der Glärnisch ist am Horizont in der Bildmitte

Und wir sind beruhigt, den Glärnisch sehen wir immer noch. Sogar noch besser, wir können ihn jetzt sogar von unserem Erdgeschoss aus sehen, früher war das nur vom Obergeschoss möglich. Das alte Haus war eben höher.


Montag, 12. April 2021

Wanderung Seelisberg - Buochs

Datum: 11. April 2021
Dauer: 4h15
Länge: 15.9 km
Wetter: leicht bewölkt
Route: Seelisberg-Hintersteckenmatt-Risleten-Beckenried-Buochs
Charakteristik: einfache Wanderwege bis mittlere Bergwege


hinten der Pilatus, rechts Gersau

die imposanten Wasserfälle des Choltalbaches

im Hintergrund die Mythen

Blick durch eine Kunstinstallation nach Beckenried

Die öV-Verbindung nach Seelisberg war uns zu kompliziert, deshalb fuhren wir mit dem Auto nach Buochs, unserem Zielort, und von dort mit dem Postauto nach Seelisberg.

Vom Trans Swiss Trail fehlte uns diese Etappe noch, was uns für diese Wanderung motivierte. Die ersten drei Kilometer verläuft der Weg auf einer breiten Fahrstrasse, der Verkehr hielt sich zum Glück in engen Grenzen.

Weiter geht es auf Naturwegen durch den Wald bis nach Rütenen. Der Weg wird etwas schwieriger, er ist stellenweise ausgesetzt und steinig. Im Abstieg nach Risleten sind einige Treppenstufen zu überwinden. Auf diesem Teilstück treffen wir viele Mitwanderer an, darunter auffallend viele französischsprechende.

Ab Rütenen bis zum Ziel in Buochs sind wir immer auf Hartbelag unterwegs, wir ertragen es aber dank der ungetrübten Aussicht über den See und die Berge.

Den Trans Swiss Trail können wir noch nicht abhaken, es fehlt uns noch die letzte Etappe im Tessin und mir fehlt noch die Verbindung von Sörenberg nach Kemmeribodenbad.


Sonntag, 11. April 2021

Die Mordstour

Die Mordstour von Ohmstal war der dritte Grund für meine Donnerstags-Wanderung, sie war insbesondere verantwortlich für die Zusatzrunde.

Dabei handelt es sich um eine kurze Wanderung, auf welcher anhand von Hinweisen ein fiktiver Mordfall gelöst werden soll. Eine Beschreibung des Mordfalls und der Route findet man hier.

Hier als Beispiel einer der Hinweise:

ob das die Mordwaffe ist?

Leider waren nicht mehr alle Hinweise vorhanden, zum Beispiel hier:


So ist es natürlich schwierig bis unmöglich, den Fall zu lösen. Ich werde mal versuchen, die fehlenden Hinweise zu beschaffen. Falls das nicht gelingt, ist es auch kein Drama.


Samstag, 10. April 2021

Ohmstal

Das etwas abgelegene Ohmstal im Luzerner Hinterland erhielt am Donnerstag Besuch von mir:


Der Ortsname trügt, das Dorf liegt nicht etwa in einem Tal, sondern auf erhöhter Lage mit schöner Weitsicht. Aber vielleicht gab auch nicht eine Tallage den Namen, sondern ein Stall, derjenige von Ohm.


2013 fusionierte die gemessen an der Einwohnerzahl kleinste Luzerner Gemeinde mit der viel grösseren Nachbargemeinde Schötz.

das gegenwärtig geschlossene Kurhaus in Ohmstal


Freitag, 9. April 2021

Wanderung Nebikon - Gettnau

Datum: 08. April 2021
Dauer: 2h50
Länge: 12.6 km
Wetter: sonnig
Route: Nebikon-An der Luther-Ohmstal-Niderwil-Gettnau
Charakteristik: einfache Wander- und andere Wege



Ohmstal

Weitblick über das Luzerner Hinterland


Drei Gründe sprachen für eine Wanderung im Luzerner Hinterland. Erstens war ich dort schon länger nicht mehr unterwegs, zweitens hatte es dort eine noch nicht besuchte ehemalige Gemeinde und drittens, das möchte ich noch nicht verraten, darüber gibt es einen separaten Eintrag.

Vom Bahnhof Nebikon zwischen Olten und Sursee geht es in südlicher Richtung dorfauswärts bis zur Luther, dem lustig sprudelnden Flüsschen. Ein Teil des Uferweges ist als Besinnungsweg ausgeschildert, es hat diverse Tafeln mit philosophischen Texten und hübsche Steinbänke, auf welchen man sich besinnen kann.

Nach zwei Kilometern zweige ich nach rechts ab und steige im Wald nach Ohmstal auf. Im schön gelegenen Dorf mache ich eine Zusatzrunde, auf welcher ich die Fernsicht geniessen kann. Der Grund für die Zusatzrunde war aber nicht die Aussicht, vielmehr hat er mit dem dritten Grund für die Wanderung zu tun.

Nach der Zusatzrunde geht es in ziemlich direkter Linie hinunter nach Gettnau, um mit der S-Bahn via Langenthal nach Hause zu fahren.


Donnerstag, 8. April 2021

Das "Waldenburgerli" ist Geschichte

"Waldenburgerli" wird das Bähnli von Liestal nach Waldenburg von der lokalen Bevölkerung liebevoll genannt. Es hat noch einen anderen Namen: "Crèmeschnitten-Express", benannt nach einer Spezialität des Waldenburgertals. Das Bähnli kenne ich gut, schon mehrfach nahm ich es bei Wanderungen in der Gegend in Anspruch.

Bild: BLT Baselland Transport AG


Jetzt habe ich gelesen, dass der Betrieb am Ostermontag eingestellt wird. Nicht für immer, das Bähnli soll erhalten werden, allerdings in einer neuen Form. Aus dem mit 75 cm Spurbreite schmalsten Schmalspurbähnli der Schweiz soll ein ganz Normales mit 100 cm Spurbreite werden. Dafür muss das ganze Trassee erneuert werden. Zudem werden die Haltestellen modernisiert, was zugegebenermassen nicht schaden kann. Natürlich muss auch das Rollmaterial ersetzt werden, die neuen Züge von Stadler Rail sollen ab Ende 2022 fahren. In der Zwischenzeit verkehren Ersatzbusse.

Mittwoch, 7. April 2021

Wanderung Limpachtal

Datum: 05. April 2021
Dauer: 3h06
Länge: 14.6 km
Wetter: Schleierwolken und starker Wind
Route: Utzenstorf-Bätterkinden-Buuchi-Pt. 465-Pt. 468-Pt. 469-Messen
Charakteristik: einfache Wander- und andere Wege


die Emme zwischen Utzenstorf und Bätterkinden

Blick über die Limpach nach Kyburg-Buchegg...

...und über den Golfplatz nach Aetingen

der schnurgerade Limpach-Kanal

am Ziel in Messen


Beim Aussteigen aus dem Zug in Utzenstorf weht mir ein scharfer Wind entgegen, ich bin froh um meine windabweisende Jacke. Durch einen kleinen Wald geht es zur nahen Emme, welche ich überquere und meinem GPS folgend nach rechts abzweige. Fehlanzeige: der Weg endet in einer Sackgasse, wahrscheinlich ist die Karte auf dem GPS zu alt. Also rechtsumkehrt und zurück zur Hauptstrasse, welcher ich durch Bätterkinden bis zum Bahnhof folge. Danach geht es auf einem Wanderweg quer über das breite Limpachtal bis zur Limpach.

Die Limpach wird mich für die nächsten 9 Kilometer begleiten. Was mich aber auch begleiten wird ist der kräftige Gegenwind. Das Ankämpfen gegen den Wind braucht viel mehr Kraft als sonst und ich komme sogar leicht ins Schwitzen, weshalb ich die Jacke im Rucksack versorgen kann.

Die Limpach überquere ich bei der ersten Brücke und wechsle damit vom Kanton Bern in den Kanton Solothurn, und zwar auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Kyburg-Buchegg. Nach wenigen Schritten bin ich auf dem Areal eines 18-Loch-Golfplatzes. Es sind viele Golfer auszumachen und ich muss damit rechnen, dass mir demnächst Golfbälle um die Ohren fliegen. Bei dem starken Wind ist die Flugbahn der Bälle wahrscheinlich schwierig zu berechnen.

Kurz nach dem Golfplatz passiere ich einen Hornussen-Platz, auf welchem fleissig Abschläge geübt werden. Auch hier bin ich in der Gefahrenzone und ich lege trotz Gegenwind noch einen Zacken zu. Ein Mann, der fehlgeschlagene Hornussen aus der Limpach fischt, sieht auch nicht gerade beruhigend aus.

Dann folgt ein mehrere Kilometer langes, schnurgerades Stück der kanalisierten Limpach. Um etwas für Abwechslung zu sorgen wechsle ich ein paar Mal die Seite des Baches, was immer mit einem Kantonswechsel verbunden ist, da der Bach die Grenze bildet. Ich muss einfach aufpassen, dass ich keine der ehemaligen Solothurner Gemeinden auf der falschen, also Berner Bachseite passiere.

In Balm bei Messen überquere ich die Limpach zum letzten Mal und wandere auf der südlichen Seite ein paar hundert Meter zurück - jetzt mit Rückenwind - und ziele auf einem Feldweg nach Messen, wo mein Bus nach Jegenstorf schon auf dem schönen Dorfplatz wartet.