Donnerstag, 31. Dezember 2020

Happy 2021

Viele Leute sind froh, dass das verflixte Jahr 2020 endlich zu Ende ist. Zugegebenermassen war es für die Meisten ein sehr anspruchsvolles Jahr mit vielen schlechten Nachrichten. Dazu gehören auch wir, aber trotzdem können wir auf ein Jahr zurückblicken, aus welchem wir das Bestmögliche gemacht haben.



Und jetzt sind wir gespannt, was 2021 im Gepäck hat, wir lassen uns überraschen.

Allen Lesern und Leserinnen (ich glaube heutzutage heisst das Leser*innen oder so ähnlich) wünsche ich einen guten Rutsch in ein friedvolles Jahr mit vielen in Erfüllung gehenden Wünschen, insbesondere gute Gesundheit.

Montag, 28. Dezember 2020

Noch 323

Von den schweizweit 1255 ehemaligen Gemeinden habe ich 932 auf meinen Wanderungen besucht, das entspricht fast 75%. 323 bleiben demnach noch übrig, diese verteilen sich wie folgt auf die Kantone:


Auf die Kantone in der Romandie entfallen etwa 2/3 davon, dort gibt es für mich noch viel Arbeit.


Sonntag, 27. Dezember 2020

Flugstatistik 27. Dezember

Viele Einträge, welche auf den 27. Dezember fallen, hat es in meiner Flugstatistik nicht. Mit wenigen Ausnahmen war ich über die Feiertage zuhause.

1974: Drei Monate nach meinem Eintritt in die Swissair war ich zum ersten Mal als Standby-Passagier unterwegs, also ohne feste Buchung. Das heisst, dass man bei einem voll besetzten Flugzeug stehengelassen wird. Um die für mich neue Art des Reisens zu üben, suchte ich mir eine einfache Destination aus, es ging von Zürich nach Genf und gleichentags zurück. Falls ich auf dem Rückflug keinen Platz gehabt hätte, wäre ich einfach mit dem Zug zurückgefahren. Es ging aber alles gut, hin und zurück mit einer DC-9 der Swissair.

1975: Ein Jahr später traute ich mich schon etwas mehr zu, am 26. Dezember flog ich von Zürich via New York nach Dallas und am 27. Dezember weiter nach Mexico City, dies mit einer B-727 der American Airlines.


1984: Damals war ich im Fernen Osten unterwegs, Bangkok und Phuket. Am 27. Dezember war der Flug von Bangkok auf die Insel Phuket, dies mit der B-737 HS-TBD der Thai Airways.

In meinem Foto-Archiv habe ich zwei Bilder aus Phuket gefunden:




Donnerstag, 24. Dezember 2020

730 Millionen Kilometer

"Grosse Konjunktion" nennt man das astronomische Ereignis, welches sich dieser Tage am Himmel abspielt. Jupiter und Saturn schmelzen aus Sicht der Erde fast zusammen. Allerdings täuscht der Eindruck, denn die beiden Planeten sind über 730 Millionen Kilometer voneinander entfernt, wie man in einem kurzen Video erfährt. Das entspricht etwa der fünffachen Distanz zwischen Sonne und Erde.

Astronomen haben berechnet, dass es zur Zeit von Christi Geburt ebenfalls eine Grosse Konjunktion gab und dies möglicherweise der Ursprung des Sterns von Bethlehem war.



In diesem Sinne wünsche ich den Lesern meines Blogs frohe und besinnliche Weihnachten.


Mittwoch, 23. Dezember 2020

Die zweite USA-Reise

20 Jahre nach seiner ersten USA-Reise schiffte sich mein Grossonkel am 4. September 1932 in Bremen zu seiner zweiten Reise nach New York ein. Die Überfahrt auf dem Dampfschiff "Columbus" dauerte eine Woche.


Am 11. September ging er in New York an Land, hier die Passagierliste mit meinem Grossonkel auf Zeile 12:


Anscheinend hatte er einen amerikanischen Pass mit Datum 3. September 1931. Offensichtlich war das der Tag seiner Einbürgerung. Etwas seltsam ist, dass das Datum des Passes bei allen Passagieren auf der Liste im Jahr 1931 oder 1932 liegt.

Als Adresse hat er die Davenport Ave in Detroit angegeben. Wenn ich die Adresse (heute ist es die Davenport Street) in Google Earth eingebe sehe ich dieses aktuelle Bild:



Ein interessantes Detail zum Schiff "Columbus" erfährt man, wenn man den Wikipedia-Eintrag liest: Nach dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde das Schiff Ende 1939 vor der amerikanischen Küste von der Besatzung versenkt, um es vor einer Kaperung durch ein englisches Schiff, welches in der Nähe unterwegs war, zu bewahren. Die Passagiere und Besatzung wurden von einem amerikanischen Schiff gerettet.




Dienstag, 22. Dezember 2020

Nennigkofen und Ammannsegg

Zwei ehemalige Solothurner Gemeinden erhielten am Freitag Besuch von mir:


2013 taten sich die immer noch bäuerlich geprägten Gemeinden Nennigkofen und Lüsslingen zusammen und bilden seither die Gemeinde Lüsslingen-Nennigkofen. Ein etwas sperriger Name finde ich, aber wahrscheinlich wollte keine der ehemaligen Gemeinden ihren Namen opfern.

Auch in Ammannsegg wohnten früher mehrheitlich Bauern, heute ist es aber Wohnort für Pendler nach Solothurn oder Biberist. 1993 erfolgte die Fusion mit Lohn zur neuen Gemeinde Lohn-Ammannsegg.


Montag, 21. Dezember 2020

Wanderung Leuzigen - Solothurn

Datum: 18. Dezember 2020
Dauer: 3h00
Länge: 14.2 km
Wetter: Hochnebel
Route: Leuzigen-Nennigkofen-Lüsslingen-Lohn-Ammannsegg-Solothurn
Charakteristik: einfache Wanderwege


Nennigkofen

Lüsslingen

Lohn

die Brutalo-Kirche steht auch in Lohn

Am 2. Februar 2017 endete eine Gemeindewanderung in Leuzigen, dort beginnt am Freitag meine Wanderung. Vom Schulhaus geht es leicht ansteigend durch Brunnadern und zum Cholrütifeld, wo ich den Kanton Bern verlasse und den Kanton Solothurn betrete. Zwei Kilometer später erreiche ich Nennigkofen. Dort sind mir die vielen alten Bauernhäuser mit den riesigen Dächern aufgefallen, siehe Bild oben. Die Häuser sind vergleichbar mit Berner Bauernhäusern, haben aber einige spezifische Elemente.

In Lüsslingen, welches auch einige schöne Exemplare besagter Häuser aufweist, zweige ich nach rechts ab und folge dem Waldweg nach Lohn. Dort führte meine Route an der Dorfmetzg vorbei, wo ich  Ramswürste kaufen wollte, um in meinem Wurstprojekt den Kanton Solothurn abhaken zu können. Leider waren die Würste in der kleinen Metzgerei aber nicht im beschränkten Angebot.

Von Lohn weiter via Ammannsegg und durch den Oberwald hinunter zum Bahnhof Solothurn.