Donnerstag, 10. Februar 2022

Wanderung Zäziwil - Rubigen

Datum: 09. Februar 2022
Dauer: 3h00
Länge: 13.8 km
Wetter: sonnig
Route: Zäziwil-Hinterlenzligen-Pt. 864-Grosshöchstetten-Thali-Herolfingen-Trimstein-Oberholz-Rubigen
Charakteristik: einfache Wander- und andere Wege


Zäziwil

Blick über Grosshöchstetten

Schloss Wyl

Es war schon eine Weile her seit ich das letzte Mal eine ehemalige Gemeinde besuchte. Deshalb machte ich mich am Mittwoch auf in den Kanton Bern, nach Zäziwil zwischen Münsingen und Langnau im Emmental.

Der erste Teil der Route verläuft auf nicht markierten Wegen, denn ich möchte noch einen Stein besuchen, welcher nicht an einem Wanderweg liegt. Auf den 200 hm Aufstieg kann ich mich aufwärmen und vom Stein aus die grossartige Aussicht  in die Berner Alpen bewundern.

Mein Weg geht weiter auf einer wenig befahrenen Strasse oberhalb von Grosshöchstetten und hinunter nach Thali. Dort biege ich auf den Wanderweg Richtung Rubigen ein, auf welchem ich bis zum Ziel bleibe. Auf meist aussichtsreichen Wegen geht es vorbei am Schloss Wyl und via Herolfingen und Trimstein nach Rubigen.



Dienstag, 8. Februar 2022

Von Guam nach Majuro

Heute Dienstag um 17 Uhr Schweizer Zeit und 2 Uhr morgens Lokalzeit starten die beiden Weltumrunder auf Guam zu ihrer nächsten Etappe, welche nach Majuro auf den Marshall-Inseln führt.


Majuro ist nicht der Name einer Stadt, sondern eines aus 64 Inseln bestehenden Atolls:

Die Marshall-Inseln wiederum bestehen aus einer Reihe von verstreuten Atollen. Die seit 1986 selbständige Republik hat 53'000 Einwohner auf einer Fläche von 181 km2. Das Land gehört damit zu den kleinsten der Welt.

Für diese Etappe ist eine Flugzeit von knapp 12 Stunden vorgesehen, die Ankunft ist um 15:48 Lokalzeit geplant.

Hier noch ein Link zu einem schönen Video mit der Landung eines Flugzeuges auf dem Majuro-Atoll.

Sonntag, 6. Februar 2022

Schneeschuhwanderung Mädems Trail

Datum: 05. Februar 2022
Dauer: 3h00
Länge: 8.0 km
Wetter: sonnig
Route: Wildenberg-Pt. 1711-Hintersäss-Tüfboden-Mädemsvorsäss-Neualp-Pt. 1482-Wildenberg
Charakteristik: markierter Schneeschuhtrail mit idealen Bedingungen, ein kurzes Stück ausgesetzt


Berghotel Schönhalden, hinten die Churfirsten

im Aufstieg zur Hintersäss

Hintersäss


Nach den kürzlichen Schneefällen wollten wir wieder einmal die Schneeschuhe anschnallen. Umgesetzt haben wir das am Samstag am Flumserberg. Aber nicht im gleichnamigen Skigebiet, sondern etwas östlich davon. Dort hat es eine kleine, ziemlich alte Gondelbahn, mit welcher man zum Wildenberg hinauffahren kann. Neben der Bergstation steht das Berghotel Schönhalden, welches auch im Winter geöffnet ist.

Zusammen mit einigen anderen Schneeschuhgängern fahren wir dort hinauf und machen uns gleich auf den Weg. Die Schneeverhältnisse sind ideal, auf einer harten Unterlage liegt eine dünne Neuschneeschicht. Der Trail ist gespurt, so müssen wir weder den Weg suchen noch Spurarbeit leisten. Das haben andere für uns erledigt. Unterwegs treffen wir viele Leute auf Schneeschuhen oder Tourenskiern an, es ist ideales Gelände für beide Varianten.

Beim Aufstieg zur Hintersäss kommen wir etwas ins Schwitzen, die Sonne sorgt für eine angenehme Temperatur. Sehr gut gefallen hat uns auch die Aussicht zu den Churfirsten, dem Pizol oder hinunter ins Tal. Und nichts ist verbaut, ausser dem Alpgebäude bei Hintersäss.

Auf einer anderen Route geht es sanft hinunter zur Neualp und zurück zum Wildenberg. Dabei müssen wir zwei etwas schwierige Stellen überwinden, einerseits ein kurzes, sehr steiles Stück hinunter und andererseits eine ebenso kurze ausgesetzte Stelle in einem Steilhang.

Eine sehr empfehlenswerte Tour, viel schöner kann es nicht sein.

Freitag, 4. Februar 2022

Auf Palau

Die beiden Piloten, welche mit ihrem Kleinflugzeug die Erde umrunden, haben Fortschritt gemacht. Gestartet sind sie ja wie berichtet am 2. Januar in Zürich, nach bisher 21 Flügen sind sie schon mitten im Pazifik angekommen, genauer gesagt auf der Inselgruppe von Palau.

Morgen Samstag werden sie auf die Insel Guam weiterfliegen. Guam ist ja Staatsgebiet der USA und die US-Air Force betreibt dort einen Luftwaffenstützpunkt.

Für diesen Flug sind gute fünf Stunden eingeplant. Die danach folgenden Flüge sind dann aber wesentlich länger, ich werde wieder darüber berichten.


Donnerstag, 3. Februar 2022

Chöpfi

Die meisten Leute aus Winterthur und der näheren Umgebung kennen die Chöpfi, das sind die seltsamen Steinformationen oberhalb von Wülflingen:

Lange Zeit war unklar, wie diese Laune der Natur entstanden ist. Forscher haben jetzt aber eine Erklärung dafür gefunden. Demnach liegt der Ursprung der Chöpfi im Meteoriteneinschlag beim süddeutschen Nördlingen vor 15 Millionen Jahren. Das durch den Einschlag ausgelöste Erdbeben setzte sich bis in die Voralpen und damit auch nach Winterthur fort. Dabei bildeten sich im sandigen Boden kalkhaltige Blasen, welche im Laufe der Zeit versteinerten. Während und nach der letzten Eiszeit erodierte der weiche Boden um die Blasen herum und setzte diese frei.

Ob es wirklich so war, lässt sich wahrscheinlich nicht beweisen, aber plausibel tönt die Theorie jedenfalls. Krass wäre es jedenfalls, wenn es sich tatsächlich so abspielte.


Mittwoch, 2. Februar 2022

Talisker Whiskey Atlantic Challenge

Kürzlich las ich in der Winterthurer Zeitung einen Artikel über ein Team von 4 Schweizer Ruderern, welche den Talisker Whiskey Atlantic Challenge absolvierten. Und dies mit grossem Erfolg, sie gewannen das Rennen vor einer grossen Zahl von Teams aus aller Welt. Und mit im Team ist sogar ein Seuzacher, Jan Hurni. Das ist auch der Grund dafür, dass ich hier darüber schreibe.

Kennengelernt haben sich die vier Gleichaltrigen im Militär und dort kamen sie auch auf die Idee, zusammen das Rennen zu bestreiten. Mit einem normalen Ruderboot geht das natürlich mit, da musste etwas Stabiles gebaut werden. Das Boot verfügt über zwei kleine Kabinen vorne und hinten, dort können sich die Athleten ausruhen und etwas schlafen. Mehr als zwei Stunden Schlaf am Stück gab es aber nicht, steht im Artikel.

das Boot beim Training auf dem Hallwilersee

Beim Rennen handelt es sich um das härteste der Welt, es führt über 4'800 Kilometer von La Gomera auf den Kanarischen Inseln nach Antigua in der Karibik.

Mehr über das Team und ihren Erfolg kann man hier nachlesen.


Dienstag, 1. Februar 2022

Milchsuppenstein

Der zweite am Samstag besuchte Widmer-Stein liegt auf der Grenze zwischen den Kantonen Zürich und Zug auf einer Kuppe, von welcher man so schön über Zug, den See und die Berge blickt, siehe Bild vom Sonntag.

Der Milchsuppenstein erinnert an die Auseinandersetzungen zwischen dem reformierten Zürich und der katholischen Innerschweiz während der Reformation im 16. Jahrhundert. In dieser Gegend fanden die Kappeler Kriege statt, welche viele Menschenleben forderte, unter anderem dasjenige von Ulrich Zwingli. Es ist überliefert, dass die Kämpfer von beiden Seiten eine Milchsuppe aus dem gleichen Topf löffelten. Ob vor, während oder nach den Kämpfen ist nicht bekannt. Auf Wikipedia habe ich dazu ein schönes Bild von Albert Anker gefunden.