Datum: 24. Februar 2026
Dauer: 4h15
Länge: 14.1 km
Wetter: bewölkt
Route: Station Sihlwald-Schnabellücken-Hochwacht-Albispass-Türlen-Setzihof-Müliberg
Charakteristik: einfache Wege
Wir stecken zwar offiziell noch im Winter, dieser macht aber gegenwärtig Pause. Deshalb war unsere Albiswanderung vom Dienstag ziemlich frühlingshaft. Das zeigte sich schon an der Station Sihlwald in Form von blühenden Märzenblüemli und dann aber auch im Aufstieg zum Albis, wo wir über die unzähligen sattgrünen jungen Bärlauchblätter staunten. Die sind dieses Jahr früher als üblich dran, dachten wir.
Bis zum "Schnabellücken" genannten Punkt auf der Albiskette müssen wir gut 300 hm überwinden. Dort können wir einen ersten Blick zum Zugersee erhaschen. Wir folgen dem Weg Richtung Üetliberg und stehen schon bald vor dem hölzernen Aussichtsturm bei der Hochwacht. Die Besteigung lohnt sich, von oben erblicken wir fast den ganzen Zürichsee und auf der anderen Seite einen Teil des Zugersees, welcher natürlich von den vielen Bergen überragt wird. Die Rigi mit seiner schroffen Nordseite ist frei sichtbar, während sich der Pilatusgipfel in Wolken verhüllt.
Weiter geht es bis zum Albipass, wo wir nach links Richtung Türlen abzweigen. Das Dorf gab dem Türlersee seinen Namen. Der See verdankt seine Existenz einem Bergsturz nach dem Gletscherrückzug, lesen wir auf einer Infotafel.
Wir folgen dem südlichen Seeuferweg auf dem Ämtlerwäg bis zum Hof Seehüsli und steigen nochmals etwas auf zum Aeugsterberg, welchem wir am Waldrand entlangwandern. Wenig später erreichen wir unser Ziel in Müliberg, wo wir am 3. Februar die 3. Etappe des Ämtlerwägs beendeten.
Damit ist unser Kleinprojekt "Ämtlerwäg" beendet und wir blicken auf vier schöne Wanderungen in einer reizvollen Gegend zurück.





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