Noch ein Artikel ist mir kürzlich im Landboten aufgefallen: Es ging um die Zuckerrüben, welche länger als üblich auf ihre Verarbeitung zu Zucker auf den Feldern warten mussten.
Im Kern des Artikels ging es darum, dass die Rüben die Wartezeit relativ gut überstanden haben, dies trotz langanhaltender Kälte im Januar. Begründet wurde dies mit der Art der Lagerung. Die Rüben wurden zu Haufen aufgeschichtet und teilweise abgedeckt. Die Rübenhaufen wurden mit Pinguinen verglichen, welche sich bei garstigen Bedingungen zusammenraufen, um die Körperwärme zu nutzen. Für mich hinkt dieser Vergleich aber ein bisschen, denn die Pinguine wechseln ihre Position ja laufend um zu verhindern, dass die Äussersten, welche direkt Wind und Schnee ausgesetzt sind, nicht erfrieren. Bei den Rüben ist das nicht so gut möglich.
Anyway, ich bin beruhigt, dass es die meisten Rüben überlebt haben und dass die Rübenbauern für allfällige Verluste anscheinend entschädigt werden. In der zweiten Hälfte Februar soll die Rüben-Kampagne 2025/26 - so wird die Zeit der Rübenverarbeitung genannt - beendet sein. Und übrigens, der Rübenhaufen, welchen ich in Reutlingen fotografiert hatte, wurde in der Zwischenzeit abtransportiert.
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