Datum: 21. Januar 2026
Dauer: 3h10
Länge: 12.9 km
Wetter: Hochnebel, zeitweise sonnig
Route: Seuzach-Reutlingen-Fallenstetten-Lindberg-Goldenberg-Zinzikon-Wallrüti-Tägerlen-Stadel-Seuzach
Charakteristik: einfache Wege und Strassen, oft schnee- und eisbedeckt
Wandern ohne An- und Rückreisestress, das gab es bei mir am Mittwochnachmittag, mit Start und Ziel zuhause. Obwohl für mich Zug- und Busreisen grundsätzlich nicht stressig sind, einmal ausgenommen bei Unregelmässigkeiten wie Verspätungen und verpasste Anschlüsse. Oder wenn das Verkehrsmittel pumpenvoll ist.
Nichts dergleichen musste ich am Mittwoch befürchten, ich konnte entspannt von zuhause loslaufen und dies erst um 13 Uhr. Und konnte sicher sein, in 3 bis 3.5 Stunden wieder zuhause zu sein.
Gleich hinter unserem Haus hat es einen schönen Wanderweg am Waldrand. Diesem folge ich für wenige Minuten und biege nach rechts den Hang hinunter ab Richtung Reutlingen, welches zu Winterthur gehört. Bei der Brücke über die Autobahn steht ein Polizeiauto und ich frage mich, weshalb. Ich komme zum Schluss, dass die Brücke überwacht werden soll für den Fall, dass Trump mit dem Auto nach Davos ans WEF fahren muss. Das war aber schlussendlich nicht der Fall, er nahm den Helikopter.
Weiter geht es durch das bäuerliche Dorf Reutlingen und vorbei am Hof Fallenstetten hinauf durch den Wald zum Lindberg. Es ist etwas Vorsicht geboten, denn die Waldstrassen sind über längere Strecken mit Schnee und Eis bedeckt. Am südlichen Ende des Lindberg-Waldes erreiche ich den Goldenberg mit der grossen Parkanlage, von wo man den Blick über Winterthur schweifen lassen kann. Es hat ordentlich Leute, welche die Aussicht an der Sonne geniessen.
Dann biege ich auf eine Quartierstrasse ein, welche an der östlichen Flanke des Lindbergs durch ein Villenquartier führt. Dass man hier in einer der besten Wohnquartiere von Winterthur ist erkennt man an den gepflegten, teils feudalen Villen mit viel Aussicht.
Bei Zinzikon überquere ich eine Hauptstrasse und beim speziellen Sek-Schulhaus (siehe Bild von gestern) auch die Eisenbahnlinie. Kurz danach stehe ich vor einem Hügel, welcher so gar nicht in die sonst flache Landschaft zu passen scheint. Was es mit diesem Hügel auf sich hat erfuhr ich wenig später auf meiner Wanderung. Dazu folgt ein separater Eintrag.
Da es eine Treppe auf den Hügel hat beschliesse ich, einen kurzen Umweg über diesen zu machen, um später wieder auf meine geplante Route zurückzukehren. Dies erweist sich aber schwieriger als angenommen, denn ein auf der Karte eingezeichneter Weg führt durch ein Industriegelände mit schweren Lastwagen und Baggern. Ich entdecke aber einen etwas abenteuerlichen Schleichweg, auf welchem ich wieder auf den richtigen Weg gelange.
Dann noch unter der Autobahn durch und nach Stadel, welches ebenfalls zu Winterthur gehört. Jetzt ist es nur noch eine halbe Stunde hinauf zum Gusslihaus und nach Hause.




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