Dienstag, 16. September 2025

Wanderung Wasen i.E. - Sumiswald

Datum: 13. September 2025
Dauer:
 5h50 (inkl. Mittagsrast)
Länge: 15.3 km
Wetter: milchig sonnig
Route: Wasen i.E.-Schaber-Guggisberg-Kriegershaus-Tannenbad-Gürmsch-Griesbach-Ober Engelberg-Sumiswald
Charakteristik: einfache Wanderwege


durstiges Hundli im Aufstieg

auf dem sehr angenehmen Weg zum Schaber

Weitblick vom Schaber über das Emmental zu den Bergen

Nach der ersten Nacht und dem Frühstück im altehrwürdigen Gasthaus Bären in Sumiswald (mehr darüber in einem separaten Eintrag) versammelte sich die Swissair-Wandergruppe bei der nahen Bushaltestelle, um nach Wasen i.E. im hinteren Teil des Grüene-Tals zu fahren. Dort hat das OK den Startort für beide Wanderungen festgelegt.

In gemächlichem Tempo macht sich die 20köpfige (darunter auch ein Hündli) Wandergruppe auf den Weg, welcher in nördlicher Richtung hinauf auf den Schaber führt. Nach einer Viertelstunde auf einem Strässchen zweigen wir auf einen schmalen Waldweg ab. Eine knappe Stunde geniessen wir den sehr schönen Weg entlang eines munter sprudelnden Baches mit vielen kleinen Wasserfällchen.

Nach 200 Höhenmetern erreichen wir den Schaber, von wo wir die schöne Aussicht über das Emmental und in die Berge geniessen. Die Sicht ist zwar nicht perfekt, aber wir können Finsteraarhorn, Eiger, Mönch, Jungfrau oder das Stockhorn eindeutig identifizieren.

Anschliessend geht es auf Strässchen, Feld- und Waldwegen durch die hügelige Landschaft vorbei an vielen einsamen Höfen zum Tannenbad, wo auf einem grossen Parkplatz viele Autos parkiert sind. Die Autos resp. deren Insassen werden von einem Restaurant angezogen, wo man in einer gemütlichen Gaststube feine Spezialitäten geniessen kann. Auch die Swissairler haben Hunger und lassen sich im Aussenbereich auf der schönen Terrasse nieder. Besonders beliebt ist der grosse Salatteller mit Egli-Chnusperli, ich bestelle aber eine warme Rauchwurst mit Pommes, was sich auch als gute Wahl herausstellt.


Gestärkt geht es weiter auf einfachen Wegen in ca. eineinhalb Stunden nach Sumiswald, wo die Wanderung wie üblich mit einem gemeinsamen Bier begossen wird. Vor dem Nachtessen hörten wir vor der Kirche den Ausführungen von Frau Haslebacher, einer Einheimischen, zu. Sie erzählte Wissenswertes über Sumiswald, insbesondere über die Täufer, welche hier in früheren Zeiten recht aktiv waren. Mehr darüber später.

Montag, 15. September 2025

Das perfekte Swissair-Weekend

Das Swissair-Weekend 2025 ist schon wieder Geschichte, gestern Nachmittag verabschiedeten wir uns von den Teilnehmern in Zürich und wünschten ihnen eine gute Zeit bis nächsten September.

Es war ein rundum perfektes Weekend mit tadellosem Wetter, zwei schönen Wanderungen in prächtiger Umgebung, einer gemütlichen Unterkunft mit guter Küche und natürlich vielen Gesprächen mit ehemaligen Kollegen oder deren Partner. Und wir erfuhren von einer Einheimischen viel Interessantes über das Dorf Sumiswald, insbesondere über für uns unbekannte Ereignisse in der Geschichte der Gegend.

am Samstag auf dem Bärhegenchnübeli...

...und am Sonntag am Sänggli

Ich brauche noch etwas Zeit für die Berichte über die beiden Wanderungen und andere Themen, heute deshalb nur zwei Wanderwegweiser-Bilder vom Samstag und Sonntag.

Freitag, 12. September 2025

Winterthur von A bis Z - F wie Fotomuseum

Winterthur ist eine Museumstadt, auf der Website der Stadt sind 25 Museen verschiedenster Art gelistet, darunter einige berühmte Kunstmuseen wie die Sammlung Oskar Reinhart oder das Kunst Museum Winterthur. Etwas weniger bekannt ist das Fotomuseum, welches ich gestern besuchte.

Das Museum besteht aus zwei Teilen in zwei gegenüberliegenden Gebäuden. Im einen ist die Sammlung sowie ein Bistro untergebracht. Die Sammlung umfasst etwa 9'000 fotografische Objekte, welche abwechselnd ausgestellt werden. Im anderen Gebäude, dem eigentlichen Museum, sind temporäre Ausstellungen zu bestimmten Themen oder von einzelnen Künstlern zu sehen.

Bilder von Roger Humbert in der Sammlung...

...und eine farbige Kollektion im Museum

Die gegenwärtige Ausstellung im Museum trägt den Titel "The Lure of the Image - Wie Bilder im Netz verlocken". Es wird gezeigt, wie Bilder, die wir täglich im Netz oder in den Medien zu sehen bekommen, so manipuliert werden können, dass sie bei uns Emotionen auslösen oder Meinungen bilden können. Zu Zeiten in welchen alle über KI reden sicher sehr aktuell.

Und hier als Nachtrag zu meinem Eintrag über die Eulach noch ein Bild des gleich neben dem Fotomuseum vorbeifliessenden Baches, der hier in einem schnurgeraden Kanal gefangen ist:

Heute geht es ins Emmental, wo die Swissair-Wanderungen auf dem Programm stehen. Mein nächster Eintrag folgt am Montag.

Donnerstag, 11. September 2025

Swissair-Wanderung 2025

Die jährliche Swissair-Wanderung steht kurz bevor, morgen Freitag geht es los ins Emmental, am Samstag und Sonntag wird dann gewandert, mindestens sofern Petrus die Schleusen nicht allzu weit öffnet. Angereist wird altersgerecht mit Rollköfferli und Tagesrucksack und nicht wie in jüngeren Jahren mit einem Mehrtagesrucksack. Die Rücken, Knie und andere Teile werden es zu schätzen wissen.

In meiner Wanderstatistik hat es bereits zwei Einträge von Swissair-Wanderungen für den heutigen Tag, also den 11. September:

2016 im Wallis oberhalb von Nendaz

2022 rund um den Breccaschlund beim Schwarzsee FR

Jetzt freuen wir uns auf zwei gemütliche Emmental-Wanderungen, leckere Emmentaler Spezialitäten und natürlich auf das Wiedersehen ehemaliger Kollegen und Kolleginnen.

Dienstag, 9. September 2025

Der Fischer vom Bodensee

Kurz vor unserem Ziel kamen wir am Samstag auf unserer Wanderung von Kressbronn nach Friedrichshafen an einem Geschäft vorbei, welches auf diversen Tafeln Werbung für Fischbrötchen machte. Fischbrötchen wollten wir zwar gerade keine essen, wir schauten aber trotzdem mal rein um zu schauen, ob es vielleicht auch geräuchten Aal zu kaufen gibt.

der Fischer vom Bodensee

Ja klar, meinte der umtriebige Inhaber des Betriebes, welcher sich später als Berufsfischer herausstellte, er sei der "Doktor Aal", geräuchter Aal sei eine seiner Spezialitäten. Soeben habe er frischen Aal geräuchert, frischer ginge nicht, ergänzte er. Natürlich kauften wir ihm ein paar Stücke davon ab, für 1.1 kg zahlten wir 62 Euro.

Paul Lachenmeir, so heisst der Fischer vom Bodensee, überreichte uns noch eine Karte mit der Adresse seiner Homepage mit dem Hinweis, dass wir dort einen Link zu einem Video finden würden, in welchem es um die Fischsorten im Bodensee ginge, darunter auch um heute unbekannte Sorten. Und dass er darin als einer der Hauptdarsteller vorkomme. Ich habe mir das witzige Filmchen angesehen und fand es ganz interessant und amüsant. Hier der Link dazu.

Gestern genehmigten wir und zur Vorspeise das erste Stück des Aals. Und wir wurden in unserer Meinung, dass der Aal zu den besten Fischsorten gehört, bestätigt.

Montag, 8. September 2025

Wanderung Kressbronn - Friedrichshafen

Datum: 06. September 2025
Dauer:
 4h30
Länge: 16.4 km
Wetter: sonnig
Route: Bahnhof Kressbronn-Tunau-Langenargen-Schwedi-Eriskircher Ried-Friedrichshafen
Charakteristik: einfache Wanderwege, etwa zur Hälfte Hartbelag


der riesige Yachthafen von Langenargen

Blick über den Argen zum Säntis

Strand von Langenargen, links Schloss Montfort

schöner Maibaum

Schloss Montfort mit Zeppelin

kurz vor Friedrichshafen


Am Samstag stand die nächste Etappe unserer Bodensee-Umwanderung auf dem Programm, diesmal am nordöstlichen Teil des Sees. Die öV-Anfahrt nach Kressbronn mit Umsteigen in Winterthur, St. Margrethen und Lindau dauerte 2 Stunden und 21 Minuten. Am 22. Juli starteten wir in Lindau und beendeten die Etappe in Kressbronn.

Vom Bahnhof geht es entlang des sprudelnden Nonnenbaches in einer Viertelstunde zum Seeufer, wo wir auf den offiziellen Seerundweg einbiegen und ihm in westlicher Richtung folgen. Auch diesmal sind wir als Fussgänger gegenüber den Radfahrern in der krassen Unterzahl.

Nach einer halben Stunde erreichen wir den Yachthafen von Langenargen und staunen über die riesige Anlage mit unzähligen Booten und Segelschiffen mit teils beachtlicher Grösse. Der Yachthafen besteht aus zwei Becken, zwischen welchen der Argen in den See fliesst.

Wenige Minuten später sind wir am Strand von Langenargen, wo wir den schönen Blick über den See zum Säntis, Glärnisch und anderen Schweizer Bergen geniessen. Aus der für uns ungewohnten Perspektive ist es etwas schwieriger, die einzelnen Berge zu identifizieren. Auf der Landseite zeigt sich die Strandpromenade von Langenargen mit seinem Wahrzeichen, dem Schloss Montfort.

Beim Durchschreiten der Strandpromenade staunen wir über das umfangreiche touristische Angebot und darüber, wie gepflegt alles ist. Wir sind noch relativ früh dran und stellen uns vor, wie viel Betrieb hier nachmittags und abends herrschen wird. Beim Schloss Montfort können wir den Zeppelin beobachten, welcher gerade Langenargen überfliegt. Bis zum Ziel in Friedrichshafen können wir ihn noch einige Male sehen.

Nach dem Zentrum von Langenargen geht es weiter vorbei an unzähligen Villen mit direktem Seeanstoss. Das Dorf hat sich entlang des Seeufers ausgebreitet und wir finden seinen Namen passend zum langgezogenen Dorf.

Etwas später überqueren wir den Fluss "Schussen" und erreichen damit das langgezogene Eriskircher Ried, welches sich bis kurz vor Friedrichshafen in Form eines breiten Schilfgürtels erstreckt. Kurz nach 15 Uhr treffen wir im Hafen von Friedrichshafen ein und können der Fähre, welche uns in einigen Minuten nach Romanshorn fahren wird, beim Anlegen zuschauen.

Sonntag, 7. September 2025

Alpineum

Am Freitag wollte ich mir das Alpineum in Luzern anschauen. In diesem 1901 eröffneten Museum sind fünf grossflächige Bilder des Malers Ernst Hodel und seines Sohnes zu sehen. Die Panoramabilder zeigen Berglandschaften von der Rigi, dem Pilatus, der Jungfrau- und Matterhornregion sowie ein Bild eines Gletschers am Montblanc.





Wer das Museum besuchen will muss an der vorgelagerten Bar ein Ticket lösen oder wie ich den Museumspass vorweisen. Bei jedem der fünf Bilder wird auf einer Infotafel der Standort des Malers und die abgebildeten Berge erklärt. Wenn man durch das kleine Museum geht fühlt man sich in die Zeit des frühen 20. Jahrhunderts zurückversetzt. Die Einrichtung und natürlich auch die Bilder scheinen noch genau so auszusehen wie dannzumal.


Ein Besuch des Apineum kann perfekt mit einem Besuch des Gletschergartens, des Löwendenkmals und des Bourbaki-Panoramas kombiniert werden. Alles ist am Löwenplatz auf kleinstem Raum vereint.