Mittwoch, 2. Dezember 2020

Phantomflüge

Vor der Besichtigung des Circles wollte ich mir am Samstag im Flughafen die Abflugtafel anschauen. Dabei interessierte mich besonders, ob die auf der Online-Version auftauchenden speziellen Flüge dort auch angezeigt werden:


Werden sie nicht, wie man auf dem Bild sieht, dort stehen nur die normalen Flüge drauf.

Das Rätsel um diese Flüge ist für mich also noch nicht gelöst. Wahrscheinlich werde ich dem Flughafen demnächst mal ein Mail schicken.

Und hier noch ein Bild der Check-in-Halle, wo man die wenigen Passagiere suchen muss:





Dienstag, 1. Dezember 2020

Circle Jet

Wir alle kennen Wetterphänomene, in der Schweiz zum Beispiel die Malojaschlange, den Möhlin Jet oder den Föhn. Selbst erleben mussten wir im Westen Kanadas auch den Pineapple Express, welcher unsere Skiferien in Whistler verregnete.

Am Samstag erlebte ich ein neues Phänomen: den Circle Jet. Dabei handelt es sich nicht etwa um ein einen Kreis fliegendes Flugzeug, sondern um den Wind im Circle am Flughafen Zürich. Beim Circle handelt es sich ja um den kürzlich eröffneten Komplex mit Läden, Büros, Hotel und Unispital. Das wollte ich mir am Samstagnachmittag anschauen.

in der grossen Circle-Halle

Schon auf dem Weg zum Bahnhof Seuzach blies mir ein steifer Biswind entgegen. Zusammen mit dem Nebel war das sehr unangenehm und ich freute mich darauf, mich im Circle etwas aufwärmen zu können. Fehlanzeige: der Gebäudekomplex ist zwar überdacht, sonst aber auf allen Seiten offen, der Biswind hat freie Bahn. Wahrscheinlich ist er in der grossen Halle und den Gassen noch stärker als draussen. Ich wurde sogleich an die Häuserschluchten in New York erinnert, wo im Winter die Polarwinde dafür sorgen, dass man es draussen nur kurze Zeit aushält.

Kann sein, dass im Sommer die Temperatur angenehmer ist wenn nicht alles geschlossen ist, aber im Winter sieht gemütliches Shopping anders aus.

Übrigens, Thomas Widmer hat heute auch einen Eintrag zum Circle publiziert, er war am Sonntag dort.

Montag, 30. November 2020

ZRH-DXB

Von Zürich nach Dubai mit der Swiss. Nein, nicht ich bin auf dieser Strecke kürzlich mitgeflogen, sondern die beiden Vielflieger aus Deutschland, von welchen ich in diesem Blog ja auch schon berichtete.

Die beiden sind auch während der Krise schon oft geflogen und sie berichten auf ihrer Website regelmässig über ihre Erfahrungen, gegenwärtig mit Fokus auf coronabedingte Veränderungen.

Hier ist der direkte Link zum Video über den Flug nach Dubai.




Sonntag, 29. November 2020

Anglikon und Nesselnbach

Die beiden ehemaligen Aargauer Gemeinden auf meiner Freitags-Route haben schon vor über 100 Jahren ihre Selbständigkeit verloren:


Anglikon wurde 1914 mit Wohlen vereint. Nicht ganz freiwillig, allerdings. Anglikon wurde von der Kantonsregierung gezwungen, ein eigenes Schulhaus zu bauen. Für die kleine finanzschwache Gemeinde war das desaströs, das Projekt konnte alleine nicht finanziert werden. Der einzige Ausweg war die Fusion mit Wohlen. Aber auch die Wohlener hatten keine Lust, das Schulhaus mit Steuererhöhungen zu berappen. Der Grosse Rat hat die Fusion dann durchgesetzt.


der Bau dieses Schulhauses gab den Anstoss für die Fusion von Anglikon mit Wohlen

Auch die Fusion von Nesselnbach mit Niederwil im Jahr 1901 ging nicht reibungslos über die Bühne. Der Grosse Rat setzte die Fusion entgegen den Beschlüssen beider Gemeindeversammlungen durch. Ich vermute, dass auch hier die Finanzen im Spiel waren.






Samstag, 28. November 2020

Wanderung Wohlen - Mellingen

Datum: 27. November 2020
Dauer: 3h30
Länge: 15.2 km
Wetter: Hochnebel
Route: Wohlen-Anglikon-Grossmooshau-Niederwil-Nesselnbach-Gnadental-Steiacher-Mellingen
Charakteristik: einfache Wanderwege


Anglikon

Heiligkreuz-Kapelle in Nesselnbach

ehemaliges Kloster Gnadental

Mellingen

Was sonst meistens dabei ist blieb am Freitag zuhause: die Sonnenbrille. Die Möglichkeit, im Aargau in der Nähe der Reuss von Sonnenstrahlen besonnt zu werden schätzte ich als sehr gering ein. Und so war es dann auch.

Diesmal war ich wieder mit dem öV unterwegs. Ich achtete aber darauf, antizyklisch, was heisst nicht zu früh, zu reisen und möglichst wenig umzusteigen. Mit der S11 ging es mit Umsteigen in Othmarsingen nach Wohlen.

Vom Bahnhof durch das Zentrum von Wohlen, dann auf schnurgeradem Weg entlang der Bünz nach Anglikon. Weiter in östlicher Richtung leicht ansteigend hinauf zu einem sanften Hügel mit Feuerstelle und Kreuz. Wahrscheinlich hat man hier ohne Nebel eine schöne Aussicht.

Auf nicht markierten und manchmal etwas schwierig zu findenden Wegen durch Feld und Wald nach Niederwil und entlang des Waldrandes nach Nesselnbach mit dem ehemaligen Kloster am Ufer der Reuss. Seit 1894 ist im Kloster ein Pflegeheim eingerichtet, coronabedingt ist der Zutritt für Auswärtige gegenwärtig verboten.

Jetzt geht es dem Ostufer der Reuss entlang nach Mellingen. Der Weg ist weniger flach als angenommen, immer wieder geht es rauf und runter. Vom Bahnhof Mellingen Heitersberg geht es umsteigefrei direkt nach Seuzach.


Freitag, 27. November 2020

Kapellen

 Hier noch ein paar Bilder von Kapellen auf dem Appenzeller Kapellenweg.

Waldkapelle St. Ottilia, das Wasser aus dem Brunnen soll bei Augenleiden helfen

von der Lehnkapelle mit Bauernhof hat man eine grossartige Aussicht

Fresken und Sterne an der Decke der St. Karl Borromäus Kapelle

Kapelle St. Verena mit dem Sühnekreuz, was ein Sühnekreuz ist kann man hier nachlesen

Kreuzkapelle im Zentrum von Appenzell



Donnerstag, 26. November 2020

Mittelpunkt Kanton Appenzell Innerrhoden

Der im gestrigen Eintrag erwähnte Umweg in Appenzell führte zum geographischen Mittelpunkt des Kantons Appenzell Innerrhoden. Oder mindestens fast, denn der Punkt liegt in unwegsamem Gelände etwa 200 m von unserer Wanderroute entfernt.

der blaue Kreis markiert den Mittelpunkt

im Hang hinter diesen Häusern ist er