Montag, 21. Oktober 2019

Wanderung Murten - Laupen

Datum: 20. Oktober 2019
Dauer: 3h20
Länge: 14.4 km
Wetter: neblig
Route: Murten-Crauxwald-Birchewald-Galmhütte-Liebistorf-Riesenau-Laupen
Charakteristik: Einfache Wanderwege


der Nebel verhinderte den Jurablick

Galmhütte


Liebistorf

die Saane

Am Sonntag nehmen wir ein neues Teilstück des Trans Swiss Trails in Angriff. Gestartet wird in Murten bei recht dichtem Nebel, der sich im Laufe der Wanderung zwar etwas anhebt, aber nicht auflöst.

Am Bahnhof folgen wir dem Weg Nr. 2, so ist der Trans Swiss Trail auf seiner ganzen Strecke gekennzeichnet. Schon bald überqueren wir die Kantonsgrenze zwischen Fribourg und Bern. Murten liegt ja im Kanton Fribourg, die Nachbargemeinde Münchenwiler im Kanton Bern, und zwar als bernische Exklave getrennt vom Rest des Kantons.

Weiter über Felder und durch Wälder, jetzt wieder im Kanton Fribourg. Wir durchqueren dabei auch den Galmwald. Der Galmwald ist das einzige Stück Land in der Schweiz, welches keiner Gemeinde, sondern direkt dem Kanton zugeteilt ist.

Nach dem Galmwald geht es durch Liebistorf und den Röseliwald hinunter an die Saane, welche wir auf einer schmalen Fussgängerbrücke überqueren. Der Fluss und auch unser Weg sind schnurgerade bis zum Zusammenfluss von Sense und Saane bei Laupen. Jetzt ist es nur noch ein kurzes Stück entlang der Sense bis zum Bahnhof Laupen.

Ich nehme den Zug, der schon bereitsteht, Marlise wollte aber noch eine Stunde weiterwandern bis Neuenegg. Dieses Stück werde ich dann ein andermal absolvieren.


Sonntag, 20. Oktober 2019

Büblikon

Auf der Freitagswanderung mit Besuch des Hofladens Meiengrün bin ich kurz vor dem Ziel durch Büblikon gewandert, dies ist eine ehemalige Gemeinde. Die Fusion mit Wohlenschwil liegt aber schon über 100 Jahre zurück, es war im 1906.




Samstag, 19. Oktober 2019

Wanderung Dottikon - Mellingen

Datum: 18. Oktober 2019
Dauer: 2h05
Länge: 8.8 km
Wetter: bedeckt
Route: Dottikon-Hägglingen-Meiegrüen-Igelweid-Wohlenschwil-Büblikon-Mellingen
Charakteristik: Einfache Wanderwege


Hägglingen

Aussicht vom Meiegrüen, links die Rigi, rechts der Pilatus

Meiegrüen-Turm



Wohlenschwil

Mellingen


hier geht's in den Heitersberg-Tunnel

Eine kurze Wanderung im Aargau. Der Grund für die Wanderung ist, weil ich dem Hof Meiengrün resp. dem dortigen Hofladen einen Besuch abstatten wollte. Vor einiger Zeit las ich in einer Zeitung (ich weiss nicht mehr in welcher) über den im Hofladen erhältlichen Ofenfleischkäse, welcher in einem Test auf dem Spitzenplatz landete. Da ich Ofenfleischkäse sehr gerne mag setzte ich den Hofladen auf meine Pendenzenliste. Der Hof Meiengrün liegt etwas abseits und die nächste Bushaltestelle liegt etwa 30 Minuten entfernt, deshalb bot sich an, den Besuch in eine Wanderung zu integrieren.

Zur Wanderung muss ich nicht viel schreiben. Der Höhepunkt war der Hügel Meiegrüen mit Restaurant und Aussichtsturm. Von dort hat man einen schönen Ausblick, am Freitag trotz vielen Wolken auch in die Berge. Auf dem Turm war ich aber nicht, er machte für mich einen etwas instabilen Eindruck. Es wird auch Geld gesammelt für eine Sanierung.

Ein negativer Höhepunkt war das Dorf Mellingen. Es wäre an sich ein schönes Dorf oder fast Städtchen mit zwei Toren, aber der ganze Durchgangsverkehr inklusive vieler Lastwagen zwängt sich da durch. Ein gutes Beispiel, wie man es nicht machen sollte.

Vom Bahnhof Mellingen Heitersberg hatte ich dann einen direkten Zug nach Seuzach. Normalerweise brause ich dort in einem Intercity-Zug zwischen Zürich und Olten ohne anzuhalten vorbei. Ich weiss nicht, wieviele Male ich dort schon durchfuhr. Ich schätze mindestens 1'000 mal.

Den Fleischkäse habe ich noch nicht gegessen, ich werde dann darüber berichten.



Donnerstag, 17. Oktober 2019

Oktoberfest Winterthur

Etwa 1100 festfreudige Leute fanden sich am Mittwochabend in Winterthur zur Eröffnung des inzwischen zur Tradition gewordenen Oktoberfestes ein. Der erste Abend ist reserviert für die Mitglieder des Vereins Winterthurer Volksfeste, welche den Jahresbeitrag von 66 Franken einbezahlt haben, reserviert. Dieser wiederum ist aus den Aktionären der ehemaligen Brauerei Haldengut hervorgegangen. Unterdessen ist der Verein aber bunt durchmischt mit viel Jungen und Junggebliebenen, darunter erstaunlich viel Frauen.

der Braten ist schon bald fertig



ein Zigerbrötli gefällig?





Mittwoch, 16. Oktober 2019

Olma

Auch dieses Jahr gab's einen Besuch an der Olma. Bratwurst essen, Käse, Würste und Süssigkeiten en masse degustieren, Rundgang in der Tierschau, ein Sonnenbräu Maisbier trinken, so sieht mein Programm jeweils aus. Neuigkeiten gibt es an der Olma selten, das suchen die Besucher aber auch nicht. Traditionelles steht im Vordergrund.

die Säuli ruhen sich aus, bevor sie am Nachmittag zum Säulirennen antreten müssen

auch Kolin, der Siegermuni am diesjährigen Schwingfest, scheint nicht gestresst zu sein


auch die Marktschreier sind an der Olma immer noch anzutreffen

der Sechsspänner von Feldschlösschen

Militärmusik in der Arena

degustiert werden kann überall

auf der Viehauktion wurden Mutterkuh und ihr zweitägiges Kalb versteigert, aber nicht an den gleichen Bauern!
3700 Franken für die Kuh, 900 Franken für das Kalb





Dienstag, 15. Oktober 2019

Unser Hotel auf der Lenk

Auf der Lenk übernachteten wir dreimal im Dreisterne-Hotel Wildstrubel direkt beim Bahnhof. Namensgeber für das Hotel ist das Wildstrubel-Massiv, welches über dem Dorf thront.

Die erste Nacht haben wir direkt auf der Website des Hotels gebucht und die beiden folgenden Nächte via freedreams. Bei freedreams bezahlt man einmal abgesehen von der Kurtaxe nur die Verpflegung, die Übernachtung wird nicht in Rechnung gestellt. Jedes teilnehmende Hotel kann dabei eine Minimal-Konsumation pro Person und Tag festlegen, im Wildstrubel sind das zum Beispiel CHF 75. Inbegriffen ist das Frühstücksbuffet sowie ein 4gängiges Nachtessen, ohne Getränke. Man kann aber anstelle des Tagesmenus auch à la carte essen, wenn das mehr als das Tagesmenu kostet wird die Differenz natürlich verrechnet.

Auf freedreams stehen etwa 2'000 Hotels in der Schweiz und Europa zur Auswahl. Um diese Hotels buchen zu können braucht man entweder einen einzelnen Hotelcheck oder eine Jahreskarte, mit welcher man beliebig viele Aufenthalte buchen kann. Die Jahreskarte kostet CHF 199, sie ist im Moment aber fast zwei Jahre gültig.

Natürlich verscherbeln die Hotels nicht beliebig viele Übernachtungen via freedreams. Alle haben Kontingente und bei einigen Hotels muss man zuerst eine Anfrage schicken. Das wird aber alles online über die Buchungs-Plattform abgewickelt. Wenn man ein passendes Hotel mit freier Kapazität gefunden hat, kann man so sehr günstig logieren. Die einzige Einschränkung ist, dass täglich die Minimal-Konsumation bezogen werden muss.

Übrigens, das Hotel auf der Lenk macht jetzt Herbstpause. Am Sonntag mussten alle Gäste abreisen. Am 20. Dezember beginnt dann die Wintersaison.

Montag, 14. Oktober 2019

Bierwanderung Oberlaubhore zum Zweiten

Und jetzt noch die Beschreibung zur Bierwanderung aufs Oberlaubhore vom Samstag.

Vom Bahnhof Lenk fährt der Bus zur Iffigenalp. Wir fahren aber nicht so weit, sondern steigen schon beim Iffigfall aus. Der offizielle Startort liegt zwar beim Alpenrösli etwas weiter unten, aber dieses Stück schenken wir uns und werden dafür am Schluss bis Lenk zurückwandern.

Der Bus hält direkt neben dem eindrücklichen Iffigfall, dem ersten Höhepunkt der Wanderung.

der Bach stürzt sich 100 Meter in die Tiefe

Auf einfachen Wegen entlang dem Bach und über einige Kehren erreichen wir die schön gelegene Alp Ritz.

Alp Ritz

Von der Alp Ritz ist es nur noch eine Viertelstunde bis zur Langermatte, von wo man einen schönen Blick auf das Wildstrubel-Massiv geniessen kann:


Auf der Langermatte zweigen wir nach links ab und steigen auf das Oberlaubhore (1999 m) auf. Die erste Hälfte des Aufstieges ist einfach, danach wird es aber steiler und zum Schluss etwas stotzig. Belohnt werden wir aber mit einer grandiosen Rundsicht über das Lenker Tal und die umliegenden Berge. Ein weiterer Höhepunkt.


Auf dem Abstieg begegnen wir einer Herde mit schwarzen Kühen:

ob sich die aus dem nahen Wallis hierher verirrt haben?

Und jetzt folgen als weitere Höhepunkte die diversen Wasserfälle der Simme und ihrer Nebenflüsse.

Trüebbach

Sibe Brünne, die Quelle der Simme

es handelt sich um eine Karstquelle, das Wasser tritt hier unvermittelt aus dem Fels





Simmefäll

Nach den Simmefäll beruhigt sich die Simme und fliesst flach und schnurgerade Richtung Lenk. Wir begleiten den Fluss bis ins Dorf, in welchem am Samstag das Älplerfest gefeiert wurde, zum Beispiel in Form von Alphorn-Konzerten.




auf dem Bild die Miss Lenk (die Kuh, nicht die Frau!)

Und hier noch ein Artikel der Berner Zeitung zum Lenker Älplerfest.

Zum Abschluss der Bierwanderung gabs natürlich nochmals ein Simmentaler Bier: