Montag, 7. März 2022

Wanderung Col de Montvoie Nord

Datum: 01. März 2022
Dauer: 4h55
Länge: 18.9 km
Wetter: sonnig
Route: Chevenez-Creugenat-Bressaucourt-Pt. 668-Col de Montvoie-Pt. 668-Pt. 608-Pré de Monnin-Chevenez
Charakteristik: einfache Wander- und andere Wege


Bressaucourt


Chevenez

Eigentlich planten wir eine Wanderung von La Motte im Tal des Doubs über den Col de Montvoie nach Chevenez in der Ajoie. Eine Verbindungswanderung mit zwei ehemaligen Gemeinden. Nach der Konsultation des öV-Fahrplans mussten wir aber umplanen. Nach La Motte fährt zwar ein Bus, dies aber nur zweimal täglich und dies zu ungünstigen Zeiten. Deshalb teilten wir die Route auf in einen nördlichen und einen südlichen Teil.

Am Dienstag war der nördliche Teil an der Reihe mit Start und Ziel in Chevenez. So waren wir unabhängig vom öV-Fahrplan.

Östlich von Chevenez liegt die spezielle Quelle Creugenat, welche wir uns anschauen wollen. Was es damit auf sich hat erfährt man hier morgen. Der Weg dorthin ist asphaltiert, nur die letzten 300 Meter geht es auf einem Feldweg.

Dann steigen wir auf unmarkierten Wegen nach Bressaucourt auf, dort sind wir von der imposanten Kirche beeindruckt. Ab Bressaucourt geht es markiert auf einem breiten Waldweg 300 hm hinauf zum Col de Montvoie.

Auf dem Weg zurück nach Chevenez folgen wir über etwa 2 Kilometer dem gleichen Weg, bevor wir nach links abzweigen und auf bewaldeten Wegen, welche einige Male die Richtung ändern, wieder am Ausgangspunkt ankommen.


Sonntag, 6. März 2022

Miécourt

Die ehemalige Gemeinde der Montagswanderung lag gleich am Anfang der Route:

Asuel, Charmoille, Fregiécourt, Miécourt und Pleujouse vereinigten sich 2009 zur neuen Gemeinde La Baroche.

Miécourt


La Baroche

Samstag, 5. März 2022

Wanderung Miécourt - Beurnevésin

Datum: 28. Februar 2022
Dauer: 4h50
Länge: 20.4 km
Wetter: sonnig
Route: Miécourt-Bellevue-Etang de Vendlincourt-Etangs de Bonfol-Km 0-Pt. 481-Beurnevésin
Charakteristik: einfache Wanderwege


Etang de Vendlincourt

Neuf Etang bei Bonfol


nachgebaute Festungsanlage beim Km 0

Beurnevésin

Am Montagmorgen hatten wir einen privaten Bus-Service von Porrentruy nach Miécourt, wir waren die einzigen Fahrgäste. Das Dorf durchqueren wir und biegen auf den mit der Nr. 31 markierten Chemin du Jura ein.

Über Feld- und Waldwege geht es zum Etang de Vendlincourt. Der kleine See ist gestaut, aber trotzdem idyllisch. In nördlicher Richtung geht es durch den Wald "Le Chêtre" bis zu den Etangs de Bonfol. Dort hat es etwa sechs höhenversetzte, gestaute Weiher. Die ursprüngliche Funktion der Weiher waren Karpfenteiche, diese wurden im Auftrag der Fürstbischöfe von Basel errichtet. Seit 1962 gibt es dort aber keine Karpfen mehr, es ist ein Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung.

Kurz nach den Teichen zweigen wir auf den markierten Rundweg ab, welcher zum Km 0 führt. Darüber habe ich ja schon geschrieben. Vor Ort versuchten wir uns vorzustellen, wie es dort während dem Ersten Weltkrieg ausgesehen hat und wie es den Soldaten ergangen sein könnte.

Etwa einen Kilometer geht es auf dem gleichen Weg zurück, dann folgen wir dem Rundweg bis kurz vor Bonfol und zweigen nach rechts Richtung Beurnevésin ab.

Eine sehr schöne, abwechslungsreiche Route, alles auf Wanderwegen und fast keine Hartbeläge.

Freitag, 4. März 2022

Montignez

Auf jeder der vier Ajoie-Wanderungen besuchten wir eine ehemalige Gemeinde, am Sonntag war es Montignez in der Nähe von Boncourt:

Die drei ehemaligen Gemeinden Buix, Courtemaîche und eben Montignez taten sich 2009 zusammen und gründeten damit die neue Gemeinde Basse-Allaine.

Sorry für den nicht so fotogenen Hintergrund

Hier möchte ich zum ersten Mal ein kurzes Gedicht meines Lesers Alain Neuhaus einfügen:

Die neue Gemeinde Basse-Allaine
Welchen Ortsteil ich zuerst erwähn
Buix, Courtemaîche oder Montignez
Natürlich den, der beginnt mit B

Er hat mir kürzlich ein fast 50-seitiges Dokument geschickt mit lauter Gedichten, in welchen eine oder mehrere Gemeindenamen eingebaut sind. Vielen Dank an ihn auch an dieser Stelle!



Donnerstag, 3. März 2022

Wanderung Beurnevésin - Boncourt

Datum: 27. Februar 2022
Dauer: 4h10
Länge: 17.1 km
Wetter: sonnig
Route: Beurnevésin-Borne des Trois Puissances - Les Courbes-Champs - Lugnez-Montignez-Mont Renaud-Boncourt
Charakteristik: einfache Wander- und andere Wege, teilweise morastig


Dreiländerstein


Chapelle de St-Imier bei Lugnez

Montignez

auf dem Mont Renaud bei Boncourt

Nach der Ankunft in Porrentruy am Sonntag nehmen wir den Bus nach Beurnevésin und sind froh, dass es auf dem ersten Teil unserer Route aufwärts geht, denn es weht uns eine fiese Bise entgegen.

Schon bald stehen wir vor dem Dreiländerstein-Trio an der Grenze zu Frankreich, wo nach dem Deutsch-Französischen Krieg auch Deutschland angrenzte, das Elsass gehörte damals zum Deutschen Reich.

Genau auf der Grenze geht es hinunter zum Bach La Vendline, welcher Richtung Frankreich fliesst. Dann wollen wir weiter auf einem Grenzpfad, müssen den Plan aber ändern, denn der morastige Weg mit tiefen Traktor-Spuren ist kaum passierbar. Stattdessen nehmen wir einen einfachen Weg auf dem Talboden nach Lugnez und auf einer Strasse weiter nach Montignez.

In Montignez zweigen wir wieder auf einen Wanderweg ein, welcher auf oder nahe der Grenze zum Mont Renaud führt. Dort können wir vom Turm aus die Aussicht über die Ajoie und das angrenzende Frankreich geniessen. Hier hat es viel Volk, interessanterweise aufgrund der Autos auf dem Parkplatz fast alles Franzosen.

Auf dem Abstieg nach Boncourt müssen wir den Weg etwas suchen, der Wanderweg ist nur spärlich markiert und es hat viele Wege, welche nicht alle auf der Karte sind. Von Boncourt nehmen wir den Zug zurück nach Porrentruy.


Mittwoch, 2. März 2022

Rambazamba in Porrentruy

Die Ajoie ist nicht gerade für lautstarke Aktivitäten bekannt, eher für Ruhe und Bescheidenheit. Nicht so in der Nacht von Montag auf Dienstag. Um vier Uhr morgens ging es los, lautstarke Fasnachts-Cliquen hielten in Porrentruy Einzug. Zwischendurch war es wieder etwas ruhiger, bis die nächste Clique eintraf.

Wir waren aber vorgewarnt. Die Betreiberin des kleinen Hotels, in welchem wir übernachten, sagte uns am Montagmorgen, dass diese Woche Fasnacht sei. Und dass sich die Cliquen aus den umliegenden Dörfern um Mitternacht auf den Weg nach Porrentruy machen würden. Und dies natürlich nicht in Form eines Schweigemarsches, sondern mit viel Schall und Rauch.

Bis etwa 7 Uhr schafften es alle in die Stadt, die förmlich zu explodieren drohte. Ein Fasnachtsbrauch, den ich bisher nicht kannte.

das imposante Château de Porrentruy gleich neben unserem Hotel



Dienstag, 1. März 2022

Km 0

Auch die gestrige Wanderung führte zu einem geschichtsträchtigen Ort, dem Km 0, also Kilometer Null. An diesem Punkt bei Bonfol begann im Ersten Weltkrieg die Frontlinie, an welcher sich die Armeen Deutschlands den Alliierten (Frankreich, Belgien und Grossbritannien) gegenüberstanden. Die Frontlinie erstreckte sich bis zur Nordsee.

Grenzstein beim Km 0

Der Punkt befindet sich auf einer markierten Rundwanderung, welche auch durch französisches Gebiet führt, wo alte Befestigungsanlagen besichtigt werden können. Wir waren aber nur auf dem schweizerischen Teil des Rundweges unterwegs.