Donnerstag, 15. Juli 2021

Black River

Am letzten Tag unserer Jamaica-Rundreise ging es von Treasure Beach im Süden nach Negril im Westen der Insel. Halt machten wir in Black River, einer der ältesten Siedlungen auf Jamaica. Hier gab es zum ersten Mal Strom und fliessendes Wasser in den Häusern.

Den Namen hat der Ort vom gleichnamigen Fluss, der hier ins Meer fliesst. Auf den letzten Kilometern fliesst er durch ein Sumpfgebiet mit mangrovenartiger Vegetation.


Auf einer Bootsfahrt konnten wir in die tropische Umgebung eintauchen und die Mangroven, Blumen, Vögel und sogar Krokodile beobachten.


ein Krokodil haben bis gestern noch nie gestreichelt




Mittwoch, 14. Juli 2021

YS Falls und Appleton

Am Dienstag mussten wir keine Koffer packen, wir waren stationär in Treasure Beach an der Südküste Jamaicas. Auf dem Programm standen zwei Besichtigungen:

YS Falls

Wie der Name erahnen lässt handelt es sich um Wasserfälle. Wie bei den Dunn's River Falls kann man diese begehen und darin schwimmen, allerdings nur in einem kurzen Abschnitt.

Die Fälle liegen in einem schön angelegten grossen Park mit Swimming Pools, Restaurant und Shop.


Appleton

Wie auf jeder karibischen Insel, welche etwas auf sich hält, wird auch auf Jamaica Rum gebraut. Zuständig dafür ist die Appleton Distillery. Auf einer informativen Tour lernten wir, wie der Rum aus Zuckerrohr hergestellt wird. Und natürlich durften wir am Schluss das fertige Produkt auch probieren.

die eselgetriebene Zuckerrohrmühle






Dienstag, 13. Juli 2021

Little Ochie

Auf dem Weg von Kingston nach Treasure Beach, unserem nächsten Standort, machten wir Mittagspause im Little Ochie in Alligator Pond.

Dabei handelt es sich um ein Seafood-Restaurant der besonderen Art. Man setzt sich nicht hin und bestellt etwas von der Karte, sondern man schaut in den Kühlschrank und wählt seine Speise vom vorhandenen Angebot aus. Wir konnten auswählen zwischen Red Snapper, riesigen Krabben, ganzem Lobster oder Lobster Tail sowie Conch, einer Meeresschnecke. Wir entschieden uns für Conch und Lobster Tail, unser Guide wählte den Fisch. Danach wählt man die Zubereitungsart, die Sauce und Beilagen aus und setzt sich in eines der am Strand aufgestellten Hütten.

Jetzt kann man bei einem Bier warten, bis das Essen zubereitet ist, das dauerte etwa 40 Minuten.

Enttäuscht wurden wir nicht, alles war perfekt und der Fisch und Seafood frisch und vor allem aus lokalem Fang.



Montag, 12. Juli 2021

Blue Mountains

Die Überquerung der Blue Mountains stand am Sonntag auf unserem Reiseprogramm. Von Port Antonio geht es zuerst entlang der Nordküste nach Westen. Der erste Stop galt den Somerset Falls, das ist ein tropischer Vergnügungspark mit Wasserfall.

Wir erwarteten eigentlich viele Besucher an einem Sonntag, aber wir waren fast die Einzigen. Unser Guide erklärte uns danach, dass viele Jamaicaner am Sonntag zur Kirche gehen würden und den Tag eher zuhause verbringen.



Danach beginnt die abenteuerliche Überquerung der Blue Mountains. Auf einer schmalen Strasse schlängeln wir uns Kurve um Kurve hinauf. Unser Fahrer braucht grösste Konzentration, besonders bei Gegenverkehr. Eindrücklich ist die abwechslungsreiche Vegetation, welche sich mit zunehmender Höhe verändert.


Auf dem Weg hinunter nach Kingston machen wir bei einer Kaffeeplantage Halt. Ein Angestellter erklärt uns, welche Kaffeesorten es gibt und wie die Bohnen geerntet, sortiert und geröstet werden. Anschliessend ging es auf einen Rundgang durch die Plantage.

Kaffeebohnen

Blick über Kingston





Sonntag, 11. Juli 2021

Blue Lagoon und Frenchman's Cove

Gestern Samstag war ein stressfreier Tag ohne dichtgedrängtes Programm. Nur zwei Aktivitäten standen auf dem Programm:

1. Blue Lagoon

Die Autofahrt von unserem Hotel zur Blue Lagoon dauerte nur wenige Minuten. Dort wartete ein Bootsfahrer auf uns, um mit uns auf einem kleinen Boot eine kurze Rundfahrt durch die Bucht zu machen.

Gesehen haben wir ein paar schöne Villen, in denen man für 1'000 Dollar pro Nacht schlafen kann, eine schöne Sicht auf das Meer und kleine Inseln, sowie Rochen und Meerschildkröten im Wasser.


2. Frenchman's Cove

Nach einer weiteren kurzen Autofahrt kommen wir bei der Frenchman's Cove an. Dabei handelt es sich um einen kurzen, dafür umso schöneren Strand. In unserem Reiseprogramm steht, es sei der schönste Strand auf Jamaica. Gemütlich im Meer schwimmen geht dort aber nicht, pausenlos krachen riesige Wellen an den Strand und die Felsen. Die mutigen Jamaicaner wagen sich im Gegensatz zu uns ziemlich weit hinaus.

Gemütlich schwimmen kann man aber gleich nebenan in einer Art Lagune, welche mit dem Meer verbunden ist. Dort hat es keine Wellen und man kann schwimmen oder sich einfach etwas treiben lassen.



Lunch am Strand unter der Kokospalme

Morgen dislozieren wir nach Kingston, die Hauptstadt Jamaicas.

Samstag, 10. Juli 2021

Dunn's River Falls

Am Donnerstagmorgen wurden wir im Hotel in Montego Bay von unserem Fahrer und Guide abgeholt. Eigentlich gingen wir davon aus, dass wir von zwei Personen, eben einem Fahrer und einem Guide, abgeholt würden, so stand es im Reiseprogramm. Das ist aber kein Problem, der erfahrene Driver kennt sein Land wie seine Westentasche, er sprudelt die Informationen pausenlos heraus.

Auf dem Weg nach Ocho Rios machten wir in einem alten Landsitz einer englischen Familie Halt, das Haus wurde im 18. Jh. erbaut. Unzählige Gegenstände aus dieser Zeit sind erhalten geblieben. Leider durften wir nicht fotografieren, deshalb kann ich keine Bilder anbieten.

Nach der Übernachtung in einem etwas einfacheren, aber schön direkt am Meer gelegenen Hotel in Ocho Rios fuhren wir zum Höhepunkt des Tages, den Dunn's River Falls.

Die natürlichen Wasserfälle, welche sich über mehrere Stufen ins Meer ergiessen, gehören zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Jamaicas. Man schaut die Fälle nicht nur an, sondern steigt in ihnen vom Strand aus hinauf.


Der Aufstieg ist sehr spektakulär und vor allem erfrischend, nichts bleibt trocken. Einmal rutscht man in einer Rinne in einen Pool und ein andermal stürzt man sich rückwärts ins Wasser, welches zum Glück nicht zu kalt ist.

Normalerweise werden die Fälle täglich mit Besuchern überflutet, vor allem von unzähligen Kreuzfahrt-Touristen, welche mit mehreren Busladungen gleichzeitig anfahren. Nichts dergleichen am Freitag. Nur ein paar vereinzelte Grüppchen waren in den Fällen zu sehen. Gut für uns aber eine mittlere Katastrophe für die Führer und die Souvenir-Verkäufer.

Leider konnte ich auch hier nicht fotografieren, das Handy hätte das nasse Abenteuer nicht überlebt. Ich habe aber ein Video bestellt, welches von einem Fotografen aufgenommen wurde. Vielleicht kann ich davon später eine kurze Sequenz aufschalten.

Nach den Fällen ging es weiter nach Port Antonio, wo wir zweimal übernachten.


Donnerstag, 8. Juli 2021

Strandtag

Wie schon am Dienstag verbrachten wir auch den Mittwoch am Strand. Nichtstun, das Treiben beobachten und ab und zu ein Bad im Meer oder in einem der diversen Pools. Und natürlich ab und zu ein tropischer Drink. Letzteres aber nicht schon kurz nach dem Frühstück wie es viele Amerikaner tun und auch nicht in pausenloser Folge.

Die Temperatur liegt um die 30°, mit Unterstützung von etwas Wind ist das am Schatten gut auszuhalten. Und eine Abkühlung ist ja nie weit weg.

Die Corona-Massnahmen haben uns übrigens bisher kaum eingeschränkt. Fast überall kann man sich ohne Maske im Resort frei bewegen. Einzig in geschlossenen öffentlichen Räumen wie in Restaurants und Shops gilt Maskenpflicht. Theoretisch mindestens, viele Gäste halten sich nicht daran und werden auch nicht gemassregelt.

zum Abschluss des Tages das Nachtessen im Seafood Restaurant direkt am Strand

Heute Donnerstag werden wir von einem Fahrer mit Guide abgeholt, wir begeben uns auf die sechstägige Inselrundfahrt. Wir sind gespannt, was wir dabei erleben werden.