Dienstag, 21. Juli 2020

Flugstatistik 21. Juli

Gleich nochmals ein Blick in die Flugstatistik.

1984 war ich geschäftlich unterwegs, bei Republic Airlines in Minneapolis. Dorthin gelangte ich mit der Swissair B-747 N221GE von Zürich via Boston nach Chicago und weiter nach Minneapolis mit der Republic Airlines DC-9 N914RW.


Republic Airlines gibt es schon lange nicht mehr, die Airline wurde 1986 von Northwest Airlines übernommen, diese wiederum 2010 von Delta Air Lines.


1986 waren wir in Finnland. Eine Arbeitskollegin aus Finnland und ein Schweizer Arbeitskollege feierten dort ihren Geburtstag zusammen mit etwa 20 Gästen. Bei Mitternachtssonne wurde ausgiebig gefeiert.

Der Rückflug von Helsinki via Stockholm nach Zürich erfolgte mit der Swissair A-310 HB-IPD.


2005 ging es nach Kuba, Familienferien. Wir nahmen den Nonstop-Flug mit der Edelweiss von Zürich nach Varadero. Geflogen wurde mit der A-330 HB-IQZ.



Montag, 20. Juli 2020

Flugstatistik 20. Juli

Nur zwei Einträge hat es an einem 20. Juli in meiner Flugstatistik, beide am gleichen Tag vor genau 40 Jahren.

Mit der DC-9 I-DIKO der Alitalia ging es nach einem dreitägigen Ausflug von Neapel via Mailand Linate zurück nach Zürich.


Übrigens, wenn alles klappt werde ich in einer Woche über einen kurzen, neuen Flug berichten können. Mehr verrate ich im Moment nicht.

Und das Wandern muss hitzebedingt noch etwas warten. Vielleicht dislozieren wir nächste Woche in eine höhere und damit erträglichere Lage.

Sonntag, 19. Juli 2020

Die gegroundeten Vielflieger

Seit einiger Zeit verfolge ich Dominik und Stefan auf ihren Flügen. Die beiden Deutschen fliegen fast pausenlos rund um die Welt und testen dabei die Airlines, dies entweder in der Business oder in der First Class. Dabei machen sie nach Möglichkeit von Angeboten der Vielflieger-Programme wie zum Beispiel Miles & More Gebrauch.



Von jedem Flug produzieren sie ein etwa halbstündiges Video, in welchem sie über ihre Erfahrungen berichten. Was gibt es in der Lounge? Wie verläuft das Boarding, wie komfortabel sind die Sitze im Flugzeug, wie ist die Qualität des Essens oder der Bedienung?

Aber seit Corona bleiben sie am Boden. Das muss hart sein für die beiden. Von 100 auf 0 von einem Tag auf den anderen. Aber ich bin sicher, dass sie bald wieder abheben werden.

Interessierte können sich die Videos hier anschauen. Anschliessend z.B. "Thai Airways First Class A380 Tokio-Bangkok" wählen und dann auf "Hier geht es zum YouTube Video". Achtung, die Videos werden mehrmals von Werbung unterbrochen, man kann sie aber nach ein paar Sekunden überspringen. Mit diesen Werbungen finanzieren sie ihre Flüge mindestens teilweise.

Samstag, 18. Juli 2020

Alt und neu

Der Sommer macht nach einem eher verhaltenen Auftakt schon wieder Pause. Wahrscheinlich liegt es daran, dass dieses Jahr das Sechseläuten mit der Böögg-Verbrennung ausgefallen ist. Wie soll der Sommer so wissen, wie er sich zu verhalten hat? Gegen die unterdurchschnittlichen Temperaturen habe ich eigentlich nichts einzuwenden, mich stört mehr die Unsicherheit, ob man trockenen Fusses und Hauptes am Ziel ankommt.

Das nützte ich am Donnerstag für eine Erneuerung meiner alpinen Wanderschuhe. Die Alten haben sicher schon 12 Jahre Dienst geleistet, sie haben mich auf manchen Gipfel und über manche Pässe getragen und sich bestens bewährt. Nie musste ich mich über eine Blase beklagen. Und ich hoffe natürlich, dass sich das mit der neuen Variante nicht ändert.


Wenn man so gute Erfahrungen gemacht hat wechselt man die Marke nicht, auch der neue Schuh ist ein Meindl. Überzeugt hat mich vor allem die Leichtigkeit, der Alte wog noch 767 g pro Stück, der Neue nur noch 555 g. Das sind mehr als 200 g weniger pro Schuh, da werde ich den nächsten Gipfel fast fliegend erobern.



Freitag, 17. Juli 2020

Via-Widmer

Wenn man dieser Tage in Fernverkehrszügen der SBB unterwegs ist wird man von Thomas Widmer sozusagen verfolgt. Nicht dass er persönlich im Zug anzutreffen wäre (was einem grossen Glücksfall gleichkäme), aber auf dem in fast jedem Zugwagen mehrfach aufgehängten Via-Magazin der SBB ist er auf der Frontseite abgebildet:


Widmer wird im Magazin als Schweizer Wanderpapst bezeichnet. In einem interessanten Interview erzählt er, wie er das Wandern erlebt. Hier der Link zur aktuellen Ausgabe.

Donnerstag, 16. Juli 2020

Chindlistein AR

Die dienstägliche Route hatte ich so angelegt, dass ich am ausserrhodischen Chindlistein vorbeikomme. Wie auch der zürcherische Chindlistein, welchen ich kürzlich besuchte, ist er in Thomas Widmer's Steinbüchlein erwähnt. Fast euphorisch ist er erwähnt, Widmer spricht von einem der stärksten und schönsten Orte des Appenzellerlandes.


interessant die Einbuchtungen mit den Zeichnungen


Eindrücklich, ja fast bedrohlich ist der sagenumwobene Brocken, je nachdem von welcher Seite man ihn betrachtet.

Mehr zum Stein und dem dahinführenden Chindlisteiweg hier. Oder hier eine von diversen Sagen rund um den Stein.

Mittwoch, 15. Juli 2020

Wanderung Oberegg-Wienacht

Datum: 14. Juli 2020
Dauer: 3h10
Länge: 12.4 km
Wetter: stark bewölkt
Route: Oberegg-Hirschberg-Löchli-Heiden-Frauenrüti-Grub SG-Rossbüchel-Fünfländerblick-Wienacht
Charakteristik: leichte Wanderwege


rechts Oberegg AI

Hängebrücke zwischen Grub AR und Grub SG

Fünfländerblick


Am Dienstag gab es mal eine etwas andere Wanderung. Nicht die Route war anders, sondern der Ablauf. Grund dafür war, dass Marlise mit Freundinnen den Nachmittag auf einem Segelboot auf dem Bodensee plante, mit anschliessendem Nachtessen. Deshalb entschloss ich mich, eine Wanderung mit integriertem Nachtessen zu planen.

Erst um 13:22 fuhr ich in Seuzach mit dem Zug los, stieg in Winterthur in den Zug Richtung Chur und in Heerbrugg ins Postauto nach Oberegg AI, natürlich brav maskiert.

Oberegg verlasse ich in nördlicher Richtung über den Hirschberg. Schon bald erreiche ich den Chindlistein, welchen ich morgen separat behandeln werde. Dann auf dem Chindlistein-Weg hinunter nach Heiden. Damit wich ich von der auf dem GPS geplanten Route ab, und das mochte das GPS gar nicht. Im Zentrum von Heiden schickte es mich in eine falsche Richtung, was ich zuerst nicht realisierte. Irgendwo landete ich in einem Neubauquartier in einer Sackgasse und musste mich wieder neu orientieren. Das war nicht so einfach, da die Neubauten weder auf dem GPS noch auf der ausgedruckten Karte eingezeichnet waren.

Eine freundliche Frau erklärte mir dann den Weg zur Hängebrücke, welche ich überqueren wollte. Die erst im letzten Jahr eröffnete Brücke überquert das Tobel des Mattenbaches und verbindet so Grub AR mit Grub SG.

Von Grub SG steige ich recht steil aber zum Glück am Schatten auf zum Rossbüchel. Dort ist mein Nachtessen geplant. Von der Terrasse des Restaurants hat man einen schönen Blick über fast den ganzen Bodensee. Dort genoss ich zur Vorspeise eine kalte Gurkensuppe, gefolgt von Ghackets mit Hörnli und Öpfelmues. Auf dem Rossbüchel logierte ich zu Swissair-Zeiten einmal eine Woche, ich nahm an einem Fortbildungskurs teil. Das ist aber sicher schon 40 Jahre her und damals hatte es noch ein altes Holzhaus mit Hotelzimmern. 2009 ist es abgebrannt, heute steht dort eine moderne Variante.

Nach dem Nachtessen geht es noch eine gute halbe Stunde hinunter nach Wienacht, von wo ich mit dem Appenzeller Bähnlein hinunter nach Rorschach chauffiert werde.