Vor ungefähr 16 Millionen Jahren ereignete sich im Gebiet der heutigen Nordostschweiz eine Naturkatastrophe ersten Ranges: In den Alpen, welche damals noch jung waren, gab es einen gewaltigen Bergsturz. Geologen nehmen an, dass dabei etwa 1000 Mal soviel Material abstürzte wie beim Bergsturz von Blatten im letzten Jahr.
Das Material ergoss sich auf einer Fläche von etwa 50 x 50 Kilometern. Der Schutt vermengte sich mit Kalkstein und mit der Zeit verhärtete sich die Masse und wurde so hart wie Beton. Das Gestein ist auch heute noch sichtbar, dies vor allem zwischen dem Zürich- und dem Bodensee. Es hat auch einen Namen, die Geologen sprechen von Appenzellergranit.
All das und noch viel mehr las ich am 9. Februar im Landboten und im Artikel hatte es auch Ausflugs-Vorschläge zu Orten, wo der Appenzellergranit hautnah erlebt werden kann. So zum Beispiel bei der Klosterkirche in Fischingen, dort wurde das Säulenportal im 17. Jahrhundert aus diesem Stein gebaut. Am Ostermontag wanderten wir dort vorbei, der Wanderbericht ist noch in Bearbeitung.

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