- Der Abgasturbolader: Erfunden von Alfred Büchi, der seine wegweisenden Patente in Winterthur entwickelte.
- Der moderne Dieselmotor: Die Firma Sulzer spielte eine zentrale Rolle bei der technologischen Perfektionierung und industriellen Anwendung des Dieselmotors.
- Die Lokomotive „Krokodil“: Diese legendäre Elektrolokomotive wurde in der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM) in Winterthur entworfen.
- Der Mini-Klapproller: 1992 in den Sulzer-Lehrwerkstätten von Edmundo Duarte und seinen Lehrlingen entwickelt.
- Maggi-Würze: Julius Maggi entwickelte die berühmte Würze in der Region Winterthur (Kemptthal).
- Künstliche Hüftgelenke: Sulzer Medizinaltechnik (heute Zimmer Biomet) war Pionier bei der Entwicklung moderner Prothesen.
- Android-Know-how: Das in Winterthur ansässige Unternehmen Noser Engineering war maßgeblich an der frühen Entwicklung des Betriebssystems Android beteiligt.
- Die Wäschespinne: Eine heute alltägliche Erfindung, die ebenfalls ihren Ursprung in der Region Winterthur hat.
Mittwoch, 14. Januar 2026
Winterthur von A bis Z - I wie Innovation
Dienstag, 13. Januar 2026
Noch 14 Ehemalige
Mein Wanderprojekt mit dem Ziel, alle ehemaligen Gemeinden der Schweiz zu bewandern, wartet immer noch auf den Abschluss. Eigentlich hatte ich mir diesen für 2025 vorgenommen, aber im letzten Jahr war ich relativ wenig auf Wanderschaft und wenn doch hatten wir andere Prioritäten. Dieses Jahr aber sollte es klappen, es warten nur noch 14 Ehemalige auf meinen Besuch.
Die meisten davon, nämlich 11, liegen im Kanton Waadt, für deren Besuch sind vier Wanderungen geplant, welche jeweils aneinander anknüpfen.
Zwei liegen im Kanton Bern, es handelt sich um zwei ehemalige Nachbargemeinden. Für den Besuch reicht eine einzige Wanderung.
Und die letzte ist die abgelegenste, es handelt sich um Landarenca im bündnerischen Calancatal.
Sobald die Tage wieder etwas länger sind werde ich das Projekt wieder reaktivieren.
Montag, 12. Januar 2026
Zuckerrüben-Express
Als ich gestern in Winterthur auf meinen Zug nach Seuzach wartete fuhr auf dem Nebengleis ein Güterzug in Richtung Frauenfeld durch, er war ziemlich lang, ich schätze etwa 20 bis 30 Wagen, alle randvoll gefüllt mit Zuckerrüben. Und er fuhr recht schnell, deshalb war es für mich der Zuckerrüben-Express.
In den Medien wurde Ende letzten Jahres berichtet, dass in der Zuckerfabrik Frauenfeld ein für die Zuckerproduktion wichtiger Ofen nicht mehr funktioniere und dass eine Reparatur desselben nicht machbar sei. Und dies im Spätherbst, wenn die Fabrik normalerweise auf Hochtouren läuft. Das hatte natürlich grosse Auswirkungen auf die Landwirte, welche Zuckerrüben anbauen. Ein Teil der in der Ostschweiz produzierten Rüben konnte in die zweite Fabrik in Aarberg umgeleitet werden. Aber nicht alle, denn die Kapazität der Aarberger Fabrik ist ja auch beschränkt. Und auch die Rübenbauern im Südosten Deutschlands waren und sind immer noch betroffen. Sie können ihre Rüben nicht wie gewohnt nach Frauenfeld bringen, sondern in eine Deutsche Fabrik, was mit längeren Transportwegen verbunden ist.
Vor etwa zwei Wochen las ich dann, dass in Frauenfeld eine Lösung gefunden wurde und dass dort wieder etwa die halbe Kapazität zur Verfügung stehe. Dafür gebe es jetzt aber in Aarberg ein Problem. Scheinbar wurden gleichzeitig zu viele Rüben mit schlechter Qualität verarbeitet, was zu Verstopfungen im System führte.
In der Politik werden die Schweizer Zuckerfabriken übrigens seit vielen Jahren infrage gestellt, insbesondere die damit verbundenen Subventionen der Rübenbauer. Ich bin aber der Meinung, dass sich das aus oekologischer Sicht rechtfertigt. Der Schweizer Zucker wird sehr nachhaltig produziert, die Wege von den Äckern zu den Fabriken sind kurz und auch die Abfallprodukte werden soweit wie möglich verwertet. Eine diesbezügliche Studie gibt Aufschluss über die Produktionsweise des Schweizer Zuckers.
N.B. Ich nehme an, dass der Zuckerrüben-Express, den ich in Winterthur sah, Rüben von Aarberg nach Frauenfeld verschoben hat, da es jetzt plötzlich in Aarberg zu viele Rüben hat.
Sonntag, 11. Januar 2026
Einmal gewandert am 11. Januar
Sowohl meine Wander- als auch meine Flugstatistik weisen für den Januar die wenigsten Einträge auf. Gewandert bin ich seit 2011 87 mal und geflogen seit 1970 102 mal. Für den heutigen 11. Januar hat es in der Flugstatistik vier Einträge, ich berichtete vor fünf Jahren darüber.
Und in der Wanderstatistik hat es für diesen Tag einen einzigen Eintrag:
Freitag, 9. Januar 2026
Nächtlicher Besuch
Kürzlich hatten wir nächtlichen Besuch. Zum Glück keines Einbrechers, sondern eines Igels. Das merkten wir aufgrund von Spuren im Schnee vor unserer Haustüre.
Eigentlich wäre jetzt für die Stacheltiere Zeit für den Winterschlaf. Ich habe aber gelesen, dass die Tiere ab und zu aufwachen, normalerweise aber im Nest bleiben. Aber vielleicht wurde er von irgendwelchen Gerüchen angezogen und wollte mal nachschauen, ob es etwas Essbares hat.
Wenn wir in der warmen Jahreszeit oft im Garten sind sehen wir immer wieder herumstreifende Igel. Zwischen unserem Haus und dem nahen Wald hat es ein unbebautes Grundstück, welches von unzähligen wilden Gebüschen überwachsen ist. Das muss für Igel ein Paradies sein.
Übrigens, der Igel ist Tier des Jahres 2026. Ich freue mich jetzt schon darauf, immer wieder mal eines dieser speziellen Tiere rund um unser Haus zu sehen.
Donnerstag, 8. Januar 2026
Unser Haus im Rebberg
Die offizielle Landeskarte der Schweiz gibt es seit vielen Jahren nicht nur als gedruckte Karte, sondern auch online auf dem "swisstopo" genannten Portal. Das Portal unterstützt eine Vielzahl von Funktionen. Die Karte kann natürlich beliebig gezoomt werden, man kann zum Beispiel aber auch in die Vergangenheit blicken, und dies bis ins Jahr 1850. Wobei die alten Karten natürlich qualitativ nicht mit heute vergleichbar sind. Weiters können verschiedene Ebenen ausgewählt werden, zum Beispiel Grundwasservorkommen, aeronautische Karten oder sogar eine Karte der letzten Eiszeit.
Ich habe kürzlich etwas damit gespielt und herausgefunden, dass unser Haus auf einem ehemaligen Rebberg steht:
der Standort unseres Hauses wird mit dem Pfeil angezeigt
Wie die aktuelle Karte zeigt ist dieses Gebiet längst überbaut. Etwa einen Kilometer östlich von uns hat es aber noch einen Rebberg, welcher noch bewirtschaftet wird.











