Mittwoch, 14. Januar 2026

Winterthur von A bis Z - I wie Innovation

Winterthur blickt auf eine lange Vergangenheit von Innovationen zurück. In der Eulachstadt wurde schon vieles erfunden und/oder weiterentwickelt, was für die Schweiz oder sogar weltweit von grosser Bedeutung war oder noch ist.

die legendäre Lok "Krokodil"

Ich habe mal im KI-Modus gegoogelt und eine Liste von Winterthurer Erfindungen erhalten:


Auch heute noch wird in Winterthur geforscht und erfunden, so zum Beispiel am Technikum, der bekanntesten Ingenieur-Hochschule der Schweiz. Oder im Technopark, einem Standort von vielen Startup-Firmen.

Dienstag, 13. Januar 2026

Noch 14 Ehemalige

Mein Wanderprojekt mit dem Ziel, alle ehemaligen Gemeinden der Schweiz zu bewandern, wartet immer noch auf den Abschluss. Eigentlich hatte ich mir diesen für 2025 vorgenommen, aber im letzten Jahr war ich relativ wenig auf Wanderschaft und wenn doch hatten wir andere Prioritäten. Dieses Jahr aber sollte es klappen, es warten nur noch 14 Ehemalige auf meinen Besuch.

Die meisten davon, nämlich 11, liegen im Kanton Waadt, für deren Besuch sind vier Wanderungen geplant, welche jeweils aneinander anknüpfen.

Zwei liegen im Kanton Bern, es handelt sich um zwei ehemalige Nachbargemeinden. Für den Besuch reicht eine einzige Wanderung.

Und die letzte ist die abgelegenste, es handelt sich um Landarenca im bündnerischen Calancatal.

Sobald die Tage wieder etwas länger sind werde ich das Projekt wieder reaktivieren.

Montag, 12. Januar 2026

Zuckerrüben-Express

Als ich gestern in Winterthur auf meinen Zug nach Seuzach wartete fuhr auf dem Nebengleis ein Güterzug in Richtung Frauenfeld durch, er war ziemlich lang, ich schätze etwa 20 bis 30 Wagen, alle randvoll gefüllt mit Zuckerrüben. Und er fuhr recht schnell, deshalb war es für mich der Zuckerrüben-Express.

In den Medien wurde Ende letzten Jahres berichtet, dass in der Zuckerfabrik Frauenfeld ein für die Zuckerproduktion wichtiger Ofen nicht mehr funktioniere und dass eine Reparatur desselben nicht machbar sei. Und dies im Spätherbst, wenn die Fabrik normalerweise auf Hochtouren läuft. Das hatte natürlich grosse Auswirkungen auf die Landwirte, welche Zuckerrüben anbauen. Ein Teil der in der Ostschweiz produzierten Rüben konnte in die zweite Fabrik in Aarberg umgeleitet werden. Aber nicht alle, denn die Kapazität der Aarberger Fabrik ist ja auch beschränkt. Und auch die Rübenbauern im Südosten Deutschlands waren und sind immer noch betroffen. Sie können ihre Rüben nicht wie gewohnt nach Frauenfeld bringen, sondern in eine Deutsche Fabrik, was mit längeren Transportwegen verbunden ist.

Zuckerfabrik Frauenfeld

Vor etwa zwei Wochen las ich dann, dass in Frauenfeld eine Lösung gefunden wurde und dass dort wieder etwa die halbe Kapazität zur Verfügung stehe. Dafür gebe es jetzt aber in Aarberg ein Problem. Scheinbar wurden gleichzeitig zu viele Rüben mit schlechter Qualität verarbeitet, was zu Verstopfungen im System führte.

In der Politik werden die Schweizer Zuckerfabriken übrigens seit vielen Jahren infrage gestellt, insbesondere die damit verbundenen Subventionen der Rübenbauer. Ich bin aber der Meinung, dass sich das aus oekologischer Sicht rechtfertigt. Der Schweizer Zucker wird sehr nachhaltig produziert, die Wege von den Äckern zu den Fabriken sind kurz und auch die Abfallprodukte werden soweit wie möglich verwertet. Eine diesbezügliche Studie gibt Aufschluss über die Produktionsweise des Schweizer Zuckers.

N.B. Ich nehme an, dass der Zuckerrüben-Express, den ich in Winterthur sah, Rüben von Aarberg nach Frauenfeld verschoben hat, da es jetzt plötzlich in Aarberg zu viele Rüben hat.

Sonntag, 11. Januar 2026

Einmal gewandert am 11. Januar

Sowohl meine Wander- als auch meine Flugstatistik weisen für den Januar die wenigsten Einträge auf. Gewandert bin ich seit 2011 87 mal und geflogen seit 1970 102 mal. Für den heutigen 11. Januar hat es in der Flugstatistik vier Einträge, ich berichtete vor fünf Jahren darüber.

Und in der Wanderstatistik hat es für diesen Tag einen einzigen Eintrag:

2014 ging es von Muri nach Sins, 15.5 km



Freitag, 9. Januar 2026

Nächtlicher Besuch

Kürzlich hatten wir nächtlichen Besuch. Zum Glück keines Einbrechers, sondern eines Igels. Das merkten wir aufgrund von Spuren im Schnee vor unserer Haustüre.

Eigentlich wäre jetzt für die Stacheltiere Zeit für den Winterschlaf. Ich habe aber gelesen, dass die Tiere ab und zu aufwachen, normalerweise aber im Nest bleiben. Aber vielleicht wurde er von irgendwelchen Gerüchen angezogen und wollte mal nachschauen, ob es etwas Essbares hat.

Wenn wir in der warmen Jahreszeit oft im Garten sind sehen wir immer wieder herumstreifende Igel. Zwischen unserem Haus und dem nahen Wald hat es ein unbebautes Grundstück, welches von unzähligen wilden Gebüschen überwachsen ist. Das muss für Igel ein Paradies sein.

im Mai 25 auf unserem Sitzplatz

Übrigens, der Igel ist Tier des Jahres 2026. Ich freue mich jetzt schon darauf, immer wieder mal eines dieser speziellen Tiere rund um unser Haus zu sehen.

Donnerstag, 8. Januar 2026

Unser Haus im Rebberg

Die offizielle Landeskarte der Schweiz gibt es seit vielen Jahren nicht nur als gedruckte Karte, sondern auch online auf dem "swisstopo" genannten Portal. Das Portal unterstützt eine Vielzahl von Funktionen. Die Karte kann natürlich beliebig gezoomt werden, man kann zum Beispiel aber auch in die Vergangenheit blicken, und dies bis ins Jahr 1850. Wobei die alten Karten natürlich qualitativ nicht mit heute vergleichbar sind. Weiters können verschiedene Ebenen ausgewählt werden, zum Beispiel Grundwasservorkommen, aeronautische Karten oder sogar eine Karte der letzten Eiszeit.

Ich habe kürzlich etwas damit gespielt und herausgefunden, dass unser Haus auf einem ehemaligen Rebberg steht:

Karte von 1921 mit dem Rebberg rechts,
der Standort unseres Hauses wird mit dem Pfeil angezeigt

aktuelle Karte

Wie die aktuelle Karte zeigt ist dieses Gebiet längst überbaut. Etwa einen Kilometer östlich von uns hat es aber noch einen Rebberg, welcher noch bewirtschaftet wird.

Mittwoch, 7. Januar 2026

Im Weissen Haus

Gestern war ich im Weissen Haus. Nein, nicht zu Besuch bei Trump in Washington, sondern etwas näher in Flims. Eigentlich ist es offiziell das Gelbe Haus, aber wie auf dem Bild zu sehen ist, ist es weiss. Möglicherweise war es einmal gelb und wurde weiss übertüncht.


Zu sehen gibt es darin eine Ausstellung zum Thema Wandern. Für mich als Oft-Wanderer fast ein Muss, dort reinzuschauen. Im Erdgeschoss des dreistöckigen Gebäudes sind Wanderutensilien wie alte Rucksäcke, Wanderschuhe oder Trinkflaschen ausgestellt. Zudem sind an den Wänden diverse Plakate mit Bezug zum Wandern zu sehen.

Rote Wandersocken sieht man nur noch selten, leider

Im 1. Stock stehen 8 Laufbänder, auf welchen man sozusagen an Ort und Stelle wandern kann und sich dabei auf dem Bildschirm ein Filmchen zu verschiedenen Themen im Zusammenhang mit dem Wandern anschauen kann.


Und zuoberst stehen einige Picknick-Tische, auf welchen man sich zum Beispiel über den Permafrost oder Bergstürze informieren kann.

Wer sich das selbst anschauen will hat noch etwas Zeit, die Ausstellung ist bis 6. April geöffnet.