Freitag, 4. Februar 2022

Auf Palau

Die beiden Piloten, welche mit ihrem Kleinflugzeug die Erde umrunden, haben Fortschritt gemacht. Gestartet sind sie ja wie berichtet am 2. Januar in Zürich, nach bisher 21 Flügen sind sie schon mitten im Pazifik angekommen, genauer gesagt auf der Inselgruppe von Palau.

Morgen Samstag werden sie auf die Insel Guam weiterfliegen. Guam ist ja Staatsgebiet der USA und die US-Air Force betreibt dort einen Luftwaffenstützpunkt.

Für diesen Flug sind gute fünf Stunden eingeplant. Die danach folgenden Flüge sind dann aber wesentlich länger, ich werde wieder darüber berichten.


Donnerstag, 3. Februar 2022

Chöpfi

Die meisten Leute aus Winterthur und der näheren Umgebung kennen die Chöpfi, das sind die seltsamen Steinformationen oberhalb von Wülflingen:

Lange Zeit war unklar, wie diese Laune der Natur entstanden ist. Forscher haben jetzt aber eine Erklärung dafür gefunden. Demnach liegt der Ursprung der Chöpfi im Meteoriteneinschlag beim süddeutschen Nördlingen vor 15 Millionen Jahren. Das durch den Einschlag ausgelöste Erdbeben setzte sich bis in die Voralpen und damit auch nach Winterthur fort. Dabei bildeten sich im sandigen Boden kalkhaltige Blasen, welche im Laufe der Zeit versteinerten. Während und nach der letzten Eiszeit erodierte der weiche Boden um die Blasen herum und setzte diese frei.

Ob es wirklich so war, lässt sich wahrscheinlich nicht beweisen, aber plausibel tönt die Theorie jedenfalls. Krass wäre es jedenfalls, wenn es sich tatsächlich so abspielte.


Mittwoch, 2. Februar 2022

Talisker Whiskey Atlantic Challenge

Kürzlich las ich in der Winterthurer Zeitung einen Artikel über ein Team von 4 Schweizer Ruderern, welche den Talisker Whiskey Atlantic Challenge absolvierten. Und dies mit grossem Erfolg, sie gewannen das Rennen vor einer grossen Zahl von Teams aus aller Welt. Und mit im Team ist sogar ein Seuzacher, Jan Hurni. Das ist auch der Grund dafür, dass ich hier darüber schreibe.

Kennengelernt haben sich die vier Gleichaltrigen im Militär und dort kamen sie auch auf die Idee, zusammen das Rennen zu bestreiten. Mit einem normalen Ruderboot geht das natürlich mit, da musste etwas Stabiles gebaut werden. Das Boot verfügt über zwei kleine Kabinen vorne und hinten, dort können sich die Athleten ausruhen und etwas schlafen. Mehr als zwei Stunden Schlaf am Stück gab es aber nicht, steht im Artikel.

das Boot beim Training auf dem Hallwilersee

Beim Rennen handelt es sich um das härteste der Welt, es führt über 4'800 Kilometer von La Gomera auf den Kanarischen Inseln nach Antigua in der Karibik.

Mehr über das Team und ihren Erfolg kann man hier nachlesen.


Dienstag, 1. Februar 2022

Milchsuppenstein

Der zweite am Samstag besuchte Widmer-Stein liegt auf der Grenze zwischen den Kantonen Zürich und Zug auf einer Kuppe, von welcher man so schön über Zug, den See und die Berge blickt, siehe Bild vom Sonntag.

Der Milchsuppenstein erinnert an die Auseinandersetzungen zwischen dem reformierten Zürich und der katholischen Innerschweiz während der Reformation im 16. Jahrhundert. In dieser Gegend fanden die Kappeler Kriege statt, welche viele Menschenleben forderte, unter anderem dasjenige von Ulrich Zwingli. Es ist überliefert, dass die Kämpfer von beiden Seiten eine Milchsuppe aus dem gleichen Topf löffelten. Ob vor, während oder nach den Kämpfen ist nicht bekannt. Auf Wikipedia habe ich dazu ein schönes Bild von Albert Anker gefunden.


Montag, 31. Januar 2022

Megalithmauern Bubenauen

Wäre dort keine Infotafel zu den Megalithmauern gestanden hätten wir gedacht, dass wir am falschen Ort seien. Auf den ersten Blick sahen wir keine Mauern, nur Hecken:

Erst bei genauerem Hinschauen sehen wir unter den Hecken ein paar mittelgrosse Steine, welche in einer Reihe aneinander liegen. Aber von einer Mauer würde ich dabei nicht sprechen.

Thomas Widmer erachtete die Steine aber als wichtig genug, um in sein Büchlein aufgenommen zu werden. Vielleicht auch deswegen, weil der Ursprung der Mauern im Dunkeln liegt und sich jeder sozusagen seine eigene Geschichte dazu ausdenken kann.

Hier noch die Infotafel:

Die Mauern liegen übrigens auf einem der "Mättmi-Wege", eine Beschreibung findet man hier.




Sonntag, 30. Januar 2022

Wanderung Mettmenstetten - Sihlbrugg

Datum: 29. Januar 2022
Dauer: 3h35
Länge: 15.9 km
Wetter: leicht bewölkt, meist sonnig
Route: Mettmenstetten-Wissenbach-Rifferswil-Kappel am Albis-Ebertswil-Rütelihof-Walterswil-Sihlbrugg
Charakteristik: einfache Wanderwege, teils vereist, teils morastig


Rifferswil

auf vereistem Weg nach Kappel am Albis

Kloster Kappel

hübscher Blick über Zug, links die Rigi, rechts der Pilatus

Meinen Geburtstag wollte ich nicht bei schönem Wetter zuhause verbringen, sondern auf einer schon lange geplanten Wanderung im Säuliamt.

Vom Bahnhof Mettmenstetten geht es durch das Zentrum und weiter in südlicher Richtung zum ersten von zwei Widmer-Steinen, welche wir in unsere Route eingebaut hatten.

Dann in einem weiten Bogen via Rifferswil nach Kappel am Albis. Der Wanderweg verläuft über offenes Gelände und ist entweder vereist oder morastig, je nachdem ob er an der Sonne oder am Schatten ist. Beides ist etwas unangenehm, bei der morastigen Variante bleibt die Erde zentimeterdick an den Sohlen kleben.

In Kappel am Albis dann die Überraschung des Tages: das Kloster Kappel mit der riesigen, uralten Kirche und dem grossen Klostergebäude. Ein Kloster erwartete ich hier nicht, ich hatte noch nie davon gehört. Alles ist sehr gepflegt und man hätte Lust auf eine Besichtigung, aber ich muss das auf später verschieben.

Nach Kappel geht es auf Feldwegen weiter nach Ebertswil und südlich davon zum zweiten Stein. Besonders schön ist hier der Blick über Zug und die Berge (siehe Foto). Zum Schluss tauchen wir in die Industriezone von Sihlbrugg ein. Vorbei an unzähligen Autoverkäufern geht es zur Bushaltestelle, von wo wir via Baar nach Hause fahren.


Samstag, 29. Januar 2022

Epic Win

Kürzlich hat für mich im Online-Casino die Kasse geklingelt, und zwar so ausgiebig wie noch nie in meiner Spieler-Karriere.

Über 400 Franken wurden auf mein Spielerkonto gespült, und das mit einem Einsatz von nur 20 Rappen. Reich werde ich damit natürlich nicht, aber ein Gewinn mit einem Faktor von über 2'000 mal den Einsatz lässt sich doch sehen.

Seither ist das Konto wieder etwas geschrumpft, denn das Casino muss das Geld ja wieder hereinholen. Wahrscheinlich erinnert sich der Algorithmus an diesen Gewinn und reduziert meine Chancen für eine Wiederholung.