Samstag, 19. Oktober 2024

Combremont-le-Petit

Eine einzige ehemalige Gemeinde lag auf meiner donnerstäglichen Wanderroute:

2011 schlossen sich einige Gemeinden, darunter Combremont-le-Petit, zur neuen Gemeinde Valbroye zusammen.

Combremont-le-Petit

Bei einem Gedicht von Alain Neuhaus geht es nicht um die Fusion, sondern um die Grösse der beiden Combremonts:

Bi de beide Combremont
Chönnt me säge, do chomm ich nümme no
Wil d Gmeind Combremont-le-Petit
Setti doch iiwohnermässig eigentlich chliiner sii (Combrem.-le-Grand war kleiner!)

 


Freitag, 18. Oktober 2024

Wanderung Combremont-le-Grand - Prévondavaux

Datum: 17. Oktober 2024
Dauer: 2h25
Länge: 9.1 km
Wetter: wechselnd bewölkt, gegen Schluss Regen
Route: Combremont-le-Grand - Combremont-le-Petit - Forel-sur-Lucens - Prévondavaux
Charakteristik: leichte Wege und Strassen, am Schluss 2 km Wanderweg


Combremont-le-Petit

Typisch Waadt: gedeckter Brunnen

etwas getrübte Aussicht von Forel-sur-Lucens

frei nach Peach Weber: überall hät's Pilzli draa

Je etwa dreieinhalb Stunden dauerte am Donnerstag die öV-Fahrt ins waadtländische Combremont-le-Grand und zurück vom freiburgischen Prévondavaux. Für die dazwischenliegende Wanderung brauchte ich nur zweieinhalb Stunden. Ein etwas grenzwertiges Verhältnis, das gebe ich zu.

In dieser Gegend, wo der Grenzverlauf der Kantone Waadt und Freiburg ziemlich unübersichtlich ist, muss man über weite Strecken ohne Wanderwege auskommen. Hier ist die Dichte an Wanderwegen wahrscheinlich am tiefsten in der ganzen Schweiz. Die Chance, andere Wanderer anzutreffen ist dementsprechend gering, so wie auch am Donnerstag. Unattraktiv ist diese Gegend aber nicht, zwischen den Hügeln und Tälern trifft man immer wieder auf schöne, kompakte Dörfer und auch die Blicke über die Hügellandschaft und in die Berge sind nicht zu verachten.

Ausschlaggebend für diese Wanderung war wie so oft eine ehemalige Gemeinde, welche noch auf meiner To-do-Liste stand, ohne diese wäre ich kaum auf die Idee gekommen, dort zu wandern. Und genau das ist ja das Spannende an diesen Wanderprojekten, man lernt Gegenden kennen, von welchen man vorher gar nichts wusste.

Mittwoch, 16. Oktober 2024

Eine kulinarische Weltreise

Während unserem Aufenthalt Im Ikos Odisia Resort auf Korfu machten wir auch eine kulinarische Weltreise. Den Gästen stehen nicht weniger als 8 verschiedene Restaurants für das Nachtessen zur Verfügung, in welchen alle Speisen und Getränke im All Inclusive Plan inbegriffen sind.

Paella im spanischen Restaurant

Das Hauptrestaurant bietet ein täglich wechselndes Buffet-Nachtessen an mit einer grossen Auswahl an meist internationalen Gerichten an. In diesem Restaurant ist keine Reservation erforderlich.

thailändische Suppe im Asiatischen

Für die 7 anderen Restaurant muss man im voraus reservieren. Dort werden Spezialitäten aus verschiedenen Ländern und Weltgegenden angeboten. Darunter sind ein spanisches, italienisches, peruanisches, zwei griechische, ein asiatisches sowie ein Fisch-Restaurant. Überall gibt es Fleisch, Fisch, Vegetarisches und Veganes zur Auswahl. Und aus der Weinkarte kann man sich den für das jeweilige Gericht passenden Wein aussuchen.

eines der griechischen Restaurants mit traumhafter Aussicht

Am ersten Abend hatten wir das Nachtessen im Hauptrestaurant ohne Reservation, danach mit Reservation jeden Tag in einem anderen Restaurant. Abwechslungsreicher geht nicht. Gegessen haben wir immer auf einer der schönen Aussenterrassen, die Temperatur erlaubte das immer.

Dienstag, 15. Oktober 2024

Ereignisloser Rückflug

Wie schon der Hinflug war auch der Rückflug von Korfu pünktlich und ereignislos, einmal abgesehen von der etwas langen Wartezeit bei der Gepäckausgabe in Zürich. Der Transfer zum Flughafen, das Check-in, Boarding und auch der Flug selbst mit der Edelweiss: alles so wie es sein soll.

links das Castle von Corfu Town

rechts unten unser Ferienresort mit der Landzunge,
darüber rechts der Mitte der Pantokrator

Kurz nach dem Start hatten wir nochmals einen perfekten Blick auf Corfu Town, unser Ferienresort und den Pantokrator, also den Berg, auf welchem wir am Sonntag mit dem Taxi waren.

Montag, 14. Oktober 2024

Auf den Pantokrator

Am letzten Tag vor unserer Rückreise ging es für uns hoch hinaus, auf den höchsten "Berg" auf Korfu, den Pantokrator. Der Gipfel erhebt sich 917 Meter über das umliegende Ionische Meer.

auf der Fahrt hinauf, in der Bildmitte liegt unser Hotel

Es gäbe zwar einen Wanderweg auf den Berg, aber aufgrund der vorgängig gemachten Erfahrung zogen wir eine Fahrt mit dem Taxi vor, schliesslich gibt es eine Strasse, welche ganz hinauf führt. So konnten wir die Fahrt auf der schmalen und kurvenreichen Strasse dem Taxifahrer überlassen und relaxt die Aussicht geniessen.

das von der Antenne dominierte Kloster

Der Pantokrator steht zwar sozusagen gleich neben unserem Hotel, aber die Fahrt bis zum Gipfel dauert trotzdem eine Stunde. Ein Ausflug dort hinauf ist natürlich sehr populär und die Parkplätze sind rar, aber das war natürlich nicht unsere Sorge.

Auf dem Berg gibt es zwei Sehenswürdigkeiten. Einerseits natürlich der atemberaubende Blick in alle Richtungen, also über das Meer, die Insel Korfu mit Corfu Town sowie hinüber zum albanischen und griechischen Festland. Und andererseits ein Kloster mit einer hübschen Kirche. Wobei zu sagen ist, dass das Kloster von einem riesigen Antennenmasten fast erdrückt wird. Und nicht nur das, der ganze Gipfel wird von einem richtigen Antennensalat dominiert.

hinten die albanische Küste

Heute Morgen geniessen wir nochmals das reichhaltige Frühstück, dann geht es schon bald Richtung Flughafen.

Sonntag, 13. Oktober 2024

Am Strand

Der Samstag spielte sich für uns mehrheitlich am Strand ab, von wo wir die Leute beobachten konnten, wie sie schwammen oder mit Kajaks, Pedalos oder auf Wasserskis unterwegs waren. Auch wir waren mal kurz auf dem Wasser, Marlise mit dem Standup Paddle und ich gleichzeitig mit dem Kajak. Das war friedlich auf dem ruhigen Meer und dazu blies ein erfrischender Wind, welcher dafür sorgte, dass wir nicht ins Schwitzen kamen.

Für einen Taucher ins Meerwasser reichte es aber nicht, der kühle Wind und das noch kühlere Wasser liessen es nicht zu. Für den einen oder anderen Schwumm hatten wir aber das grosse Schwimmbad zur Verfügung.

Eigentlich wollten wir am Abend vor dem Nachtessen auf eine Sunset Cruise mit einem hoteleigenen Boot, diese wurde aber aufgrund des relativ starken Windes und dem unruhig gewordenen Wasser abgesagt.

Samstag, 12. Oktober 2024

Paleokastritsa

In unserem Gepäck sind auch Wanderschuhe dabei, diese wollten wir am Freitag einsetzen, um sie nicht vergeblich mitgenommen zu haben. Nur ist das Wandern auf Korfu etwas komplizierter als in der Schweiz. Es gibt zwar markierte Wanderwege, zum Beispiel den bekannten Corfu Trail, welcher rund um die Insel führt. Aber erstens ist die An- und Rückfahrt mangels eines dichten öV-Netzes schwierig und zweitens sind genaue Wanderkarten Mangelware.

Im Baumeler-Katalog ist eine Wanderung beschrieben, welche wir ausprobieren wollten. Für die An- und Rückfahrt organisierten wir im Hotel ein Taxi, welches uns für 80 Euro hin- und zurückbrachte. Die Fahrt nach Paleokastritsa im Nordwesten von Korfu dauerte 30 Minuten und wir vereinbarten mit dem Fahrer den Abholzeitpunkt. Übrigens, gefahren wurden wir in einem Tesla des Hotels, unsere erste Fahrt in einem Auto dieser Marke.

Aussicht vom Kloster Paleokastritsa

Paleokastritsa ist ein beliebter Ausflugsort mit einem schönen Strand in einer von Bergen umsäumten Bucht. An erhöhter Lage hat es auch ein Kloster, dessen Kirche besichtigt werden kann. Dort begann auch unsere Wanderung.

Nach dem Abstieg zum Strand suchen wir den Einstieg in den Wanderweg, welchen wir relativ schnell finden. Dann geht es gleich zur Sache, auf einer ordentlich steilen Strasse geht es vorbei an kleinen Pensionen hinauf, bevor wir auf einen Naturweg einbiegen, welcher aber an Steilheit ebenfalls einiges zu bieten hat.

Blick zurück zum Kloster

Dann wird der Weg immer schmaler, dafür etwas weniger steil. Es ist aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit und eines Baches sehr feucht und glitschig. Mancherorts ist der Weg fast überwachsen. Nach etwa 45 Minuten Aufstieg erreichen wir eine kleine Strasse und überlegen uns, ob wir noch weitergehen sollen. Wir entscheiden uns für eine Umkehr, um am Strand noch etwas Zeit für ein Fussbad zu haben.

die Bucht von Paleokastritsa

Einmal mehr hat sich eine als einfach beschriebene Wanderung als anspruchsvolle Unternehmung entpuppt. So haben wir das - vor allem im Ausland - schon mehrfach erlebt.

Auslage in einem Souvenirshop