Dienstag, 14. Juli 2020

Wanderung Burgeis - St. Valentin

Datum: 09. Juli 2020
Dauer: 5h40
Länge: 19.4 km
Wetter: Postkartenwetter
Route: Burgeis-Bergsee-St. Martin-Brugger Alm-Haider Alm-Hoalarch-Innerkaschon-St. Valentin
Charakteristik: leichte Berg- und andere Wege


Bergsee oberhalb Burgeis

Blick über den oberen Teil des Vinschgaus

links der Reschensee, rechts der Haidsee, dazwischen St. Valentin

Ankunft auf der Haider Alm

Die dritte Route im Vinschgau spielte sich zu 100% auf italienischem Gebiet ab. Startort ist unser Hotel in Burgeis. Nach dem reichhaltigen Frühstück machen wir uns bei verglichen mit den Vortagen schon recht hoher Temperatur auf den Weg.

Wir wissen, dass wir fast 1'000 hm Aufstieg vor uns haben, die angepeilte Haider Alm liegt auf 2155 m. Was wir jedoch nicht erwartet haben ist, dass wir meistens an der Sonne unterwegs sind. Auf der Karte war ziemlich viel Wald eingezeichnet, dieser entpuppte sich aber als sehr licht. So schwitzen wir mindestens anfänglich mehr als erwartet, erst ab 1800 m wird es - vor allem unterstützt durch leichten Wind - etwas angenehmer.

Bei der einsamen Kirche St. Martin werden wir mit einer wunderschönen Aussicht für unsere Anstrengungen belohnt. Sie erinnerte uns etwas ans Oberengadin. Dann geht es ohne Einkehr vorbei am grossen Bergrestaurant auf der Brugger Alm und weiter auf einem schönen Bergweg zur Haider Alm.

Die Haider Alm ist durch eine Gondelbahn von St. Valentin her erschlossen. Entsprechend viel Volk ist dort anzutreffen, vor allem viele Mountainbiker, welche auf den unzähligen Bike-Routen ins Tal hinunter sausen wollen. Wir nehmen es aber gemütlicher und wandern auf breiten Alpstrassen anfänglich ungeteert, dann geteert, hinunter nach St. Valentin.

St. Valentin liegt wie auch Burgeis an der Hauptstrasse, welche vom Vinschgau über den Reschenpass ins Inntal führt. Ohne Umsteigen bringt uns der Bus zurück nach Burgeis.

Montag, 13. Juli 2020

4 Ehemalige im Val Müstair

Am Mittwoch bewanderten wir 4 ehemalige Gemeinden im Val Müstair:




Im Jahr 2009 schlossen sich alle Gemeinden des Tales zur neuen Gemeinde Val Müstair zusammen, darunter auch Tschierv, Lü und Valchava.

Valpaschun hat sich aber schon 130 Jahre früher, also 1879, als Gemeinde verabschiedet. Es schloss sich Valchava an.

Sonntag, 12. Juli 2020

Wanderung Ofenpass - Sta. Maria

Datum: 08. Juli 2020
Dauer: 5h05
Länge: 18.4 km
Wetter: Postkartenwetter
Route: Ofenpass-Alp da Munt-Champatsch-Lü-Urschai-Valpaschun-Muglin-Sta. Maria
Charakteristik: leichte bis mittlere Bergwege


Blick vom Ofenpass ins Val Müstair, in der Mitte der Ortler

Piz Daint und rechts der Ofenpass

Bären waren keine unterwegs




Die zweite von drei Wanderungen ab unserem Standort Burgeis findet zu 100% in der Schweiz statt. Das Auto parkieren wir in Santa Maria, von wo wir mit dem Postauto zum Ofenpass auf 2149 m hochfahren. Alleine sind wir nicht, das Postauto ist ziemlich gut besetzt.

Auf dem Pass biegen wir in den Senda Val Müstair Richtung Lü ein. Auf dem schönen Bergweg haben wir immer den alles überragenden Ortler vor uns. Der 3905 m hohe Berg ist der Höchste in Südtirol.

Leicht ansteigend geht es zur Alp da Munt, dem mit 2212 m höchsten Punkt unserer Route. Das Dörfchen Lü sehen wir schon etwas weiter unten. Um dorthin zu gelangen müssen wir aber einen weiten Bogen zur Alp Champatsch schlagen, bevor es durch lichten Wald hinunter nach Lü auf 1916 m geht.

Auf einer breiten Naturstrasse geht es nach Urschei, bevor wir auf einen schmalen und mittelsteilen Bergweg hinunter nach Valpaschun einbiegen. Die etwas ausgestorben wirkende kleine Siedlung durchqueren wir und setzen unseren Weg durch den schattenspendenden Wald fort.

Bei Büglios folgen wir nicht dem Wegweiser Richtung Santa Maria, sondern nach Valchava. Dieser Weg scheint uns einiges kürzer zu sein. Ab Valchava folgen wir auf einem schönen Uferweg dem Rombach, auf der Karte als "Il Rom" bezeichnet, bis Santa Maria.

Lustigerweise ist die zweite Wanderung sowohl distanzmässig als auch zeitlich genau gleich lang wie die erste.


Samstag, 11. Juli 2020

Wanderung Müstair - Burgeis

Datum: 07. Juli 2020
Dauer: 5h05
Länge: 18.4 km
Wetter: Postkartenwetter
Route: Müstair-Taufers-Burgruine Rotund-Calvenbrücke-Laatsch-Schleis-Burgeis
Charakteristik: leichte Wander- und Bergwege


Klosterkirche Müstair

St. Blasius in Taufers, im Hintergrund die Burgruine Rotund

in der Mitte hinten der Piz Chavalatsch, östlichster Punkt der Schweiz

Blick ins Val Müstair, vorne Taufers, hinten Müstair

Laatsch: auf der Strasse durchfährt man die Kirche

Fürstenburg in Burgeis

Am ersten von drei Wandertagen im Raum Vinschgau/Val Müstair gibt es eine grenzüberschreitende Wanderung, sie beginnt im östlichsten Dorf der Schweiz, Müstair, und endet im italienischen Burgeis, wo wir am Montag unser Hotel bezogen haben. Nach Müstair gelangen wir mit dem Bus via Mals.

Beim berühmten Kloster Son Jon steigen wir aus und machen uns auf den langen Weg. Schon nach einem Kilometer überschreiten wir die grüne und nicht markierte Grenze. Taufers ist das erste italienische Dorf auf unserer Route, wir wandern etwas oberhalb des Zentrums bis zur Kirche St. Blasius. Dort beginnt unser Aufstieg zur Burgruine Rotund, welche wir schon von weitem sehen.

Die Burg wurde im 10. Jh. vom Bistum Chur erbaut und diente als Residenz. Die Sicht über das Münstertal ist überwältigend. Nach dem Fotoshooting geht es weiter auf dem als "Stundenweg" bezeichneten Pfad. Nach einer halben Stunde stehen wir vor einer Wegsperrung infolge Steinschlag. Deshalb müssen wir unseren Weg weiter unten fortsetzen.

Immer mässig bis mittel ansteigend geht es via Calvenbrücke, Laatsch und Schleis nach Burgeis, manchmal auf Naturwegen, manchmal auf geteerten Rad- und Wanderwegen.